<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?> <rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/" xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/" ><channel><title>Alternative Dresden News &#187; News</title> <atom:link href="http://www.addn.me/category/news/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://www.addn.me</link> <description>Nachrichtenportal für eine kritische Öffentlichkeit in Dresden und Umgebung mit Schwerpunkten auf Antifa, Nazis, Freiräumen, Kultur und Sozialem</description> <lastBuildDate>Thu, 20 Jun 2013 05:57:40 +0000</lastBuildDate> <language>de-DE</language> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <generator>http://wordpress.org/?v=3.5.1</generator> <item><title>Wer suchet, der findet: Neue Akten mit NSU-Bezug aufgetaucht</title><link>http://www.addn.me/news/wer-suchet-der-findet-neue-akten-mit-nsu-bezug-aufgetaucht/</link> <comments>http://www.addn.me/news/wer-suchet-der-findet-neue-akten-mit-nsu-bezug-aufgetaucht/#comments</comments> <pubDate>Wed, 19 Jun 2013 21:59:38 +0000</pubDate> <dc:creator>Paul</dc:creator> <category><![CDATA[News]]></category> <category><![CDATA[Andreas Schurig]]></category> <category><![CDATA[Beate Zschäpe]]></category> <category><![CDATA[Blood & Honour]]></category> <category><![CDATA[CDU]]></category> <category><![CDATA[Die Linke]]></category> <category><![CDATA[G-10]]></category> <category><![CDATA[Kerstin Köditz]]></category> <category><![CDATA[Ku-Klux-Klan]]></category> <category><![CDATA[Markus Ulbig]]></category> <category><![CDATA[Olaf Vahrenhold]]></category> <category><![CDATA[Terzett]]></category> <category><![CDATA[Uwe Böhnhardt]]></category> <category><![CDATA[Uwe Mundlos]]></category> <category><![CDATA[Verfassungsschutz]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.addn.me/?p=18939</guid> <description><![CDATA[Wie die Leipziger Volkszeitung heute berichtet, sind bei der Sichtung des vorhandenen Datenmaterials beim Sächsischen Verfassungsschutz erneut drei bisher nicht bekannte Ordner mit Bezug zum Nationalsozialistischen Untergrund aufgetaucht. Wie aus Sicherheitskreisen bekannt wurde, handelte es sich dabei um Informationen zu den Themen Ku-Klux-Klan, Blood &#038; Honour und die schon im vergangenen Jahr aufgedeckte Geheimoperation &#8220;Terzett&#8221;. [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Wie die Leipziger Volkszeitung <a href="http://www.lvz-online.de/nachrichten/aktuell_themen/nsu-mordserie/nsu-die-ermittlungen/nsu-terrortrio-neue-schlamperei-beim-verfassungsschutz-sachsen/r-nsu-die-ermittlungen-a-193814.html" target="_blank">heute berichtet</a>, sind bei der Sichtung des vorhandenen Datenmaterials beim Sächsischen Verfassungsschutz erneut drei bisher nicht bekannte Ordner mit Bezug zum <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nationalsozialistischer_Untergrund" target="_blank">Nationalsozialistischen Untergrund</a> aufgetaucht. Wie aus Sicherheitskreisen bekannt wurde, handelte es sich dabei um Informationen zu den Themen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ku-Klux-Klan" target="_blank">Ku-Klux-Klan</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Blood_and_Honour" target="_blank">Blood &#038; Honour</a> und die schon <a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article109806231/Die-heikle-Verfassungsschutz-Operation-Terzett.html" target="_blank">im vergangenen Jahr aufgedeckte</a> Geheimoperation &#8220;Terzett&#8221;. Es <a href="http://www.mdr.de/nachrichten/nsu-verfassungsschutz-sachsen100_zc-e9a9d57e_zs-6c4417e7.html" target="_blank">sei nicht auszuschließen</a>, so Gordian Meyer-Plath, der <a href="http://www.addn.me/news/stuehleruecken-beim-saechsischen-verfassungsschutz/" target="_blank">kommissarische Leiter</a> der Behörde, &#8220;dass weiteres Material gefunden wird&#8221;. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kerstin_K%C3%B6ditz" target="_blank">Kerstin Köditz</a> von der Linken <a href="http://www.linksfraktionsachsen.de/index.php?section=news&#038;cmd=details&#038;newsid=2638" target="_blank">zeigte</a> sich wenig überrascht und lehnte als Reaktion auf die wiederholte &#8220;Schlamperei&#8221; die Berufung von Gordian Meyer-Plath als Verfassungsschutz-Präsidenten ab. <span id="more-18939"></span></p><p>Gleichzeitig gab Sachsens Innenminister <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Markus_Ulbig" target="_blank">Markus Ulbig</a> (CDU) bekannt, dass Olaf Vahrenhold, der derzeitige Vizepräsident des Sächsischen Verfassungsschutzes, zum 1. Juli als Abteilungsleiter ins Staatsarchiv <a href="http://www.lvz-online.de/nachrichten/mitteldeutschland/nsu-aktenfund-bei-sachsens-verfassungsschutz-kostet-vizechef-vahrenhold-senen-job/r-mitteldeutschland-a-193900.html" target="_blank">versetzt</a> wird. Dies habe jedoch nicht unmittelbar mit dem neuerlichen Aktenfund, sondern vielmehr mit der durch Meyer-Plath in die Wege geleiteten &#8220;Neuordnung des Verfassungsschutzes&#8221; zu tun gehabt. Vielmehr habe Vahrenhold selbst um eine Versetzung gebeten. Erst im vergangenen Jahr hatte der damalige Chef des Verfassungsschutzes <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Reinhard_Boos_(Verfassungsschutz)" target="_blank">Reinhard Boos</a> nach <a href="https://www.addn.me/news/akten-zum-nsu-unterstutzerumfeld-aufgetaucht/" target="_blank">Aktenfunden</a> seinen Hut <a href="http://www.spiegel.de/panorama/nsu-ermittlungspannen-sachsens-verfassungsschutzchef-tritt-zurueck-a-843817.html" target="_blank">nehmen müssen</a>.</p><p>Der Verfassungsschutz war erst heute mit <a href="http://www.verfassungsschutz.sachsen.de/1393.htm" target="_blank">einer Pressemitteilung</a> zur &#8220;Neuordnung des Materials&#8221; an die Öffentlichkeit gegangen. Eine Überprüfung durch den Sächsischen Datenschutzbeauftragten Andreas Schurig und die vom Sächsischen Innenminister eingesetzte Expertenkommission hatte zuvor bei der Untersuchung des Ablagesystems des Sächsischen Verfassungsschutzes teils erhebliche Mängel festgestellt. Bei der Installation eines von der Expertenkommission vorgeschlagenen elektronischen Vorgangsbearbeitungssystems und der Überprüfung der vorhandenen Akten waren &#8220;nicht registrierte Aktenstücke und Informationen&#8221; entdeckt und an die Untersuchungsausschüsse in Sachsen und Thüringen weitergeleitet worden. Das aufgefundene Material betraf bislang jedoch nur die Zusammenarbeit zwischen den Ländern Thüringen und Sachsen im Jahr 2000.</p><p>Bei den Funden handelt es sich unter anderem um die erfolglose Observation einer Chemnitzer Wohnung von Mai bis August 2000. Aus den aufgefundenen Akten geht hervor, dass es Absprachen zwischen den damals aktiven Ermittlern in Thüringen und Sachsen auf der Suche nach den drei untergetauchten Nazis gegeben habe. Die Maßnahme war erst im November 2010, also ein Jahr vor der Entdeckung des NSU, formal beendet worden. Im Vorfeld waren bei der Suche nach dem Trio und dessen Unterstützerumfeld noch im Jahr 2003 bayerische Beamte kontaktiert worden. Im Zuge der Abhörmaßnahmen war notwendigerweise auch die <a href="http://www.landtag.sachsen.de/de/landtag/gremien/gremium.do/9" target="_blank">parlamentarische Kontrollkommission G-10</a> des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%A4chsischer_Landtag" target="_blank">Sächsischen Landtags</a> eingeschaltet worden. Dies war nötig geworden, um im Fall von besonders schweren Straftaten das in <a href="http://dejure.org/gesetze/GG/10.html" target="_blank">Artikel 10 des Grundgesetzes</a> garantierte Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis einzuschränken. Die Genehmigung schloss ebenfalls ein, dass die betroffenen Personen nicht wie gesetzlich vorgeschrieben nach drei Monaten darüber informiert wurden.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.addn.me/news/wer-suchet-der-findet-neue-akten-mit-nsu-bezug-aufgetaucht/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Zweite #occupygezi Demonstration in Dresden</title><link>http://www.addn.me/news/zweite-occupygezi-demonstration-in-dresden/</link> <comments>http://www.addn.me/news/zweite-occupygezi-demonstration-in-dresden/#comments</comments> <pubDate>Fri, 07 Jun 2013 21:03:33 +0000</pubDate> <dc:creator>Paul</dc:creator> <category><![CDATA[News]]></category> <category><![CDATA[#occupygezi]]></category> <category><![CDATA[Adalet ve Kalkınma Partisi]]></category> <category><![CDATA[AKP]]></category> <category><![CDATA[Barış ve Demokrasi Partisi]]></category> <category><![CDATA[BDP]]></category> <category><![CDATA[Bülent Arınç]]></category> <category><![CDATA[CHP]]></category> <category><![CDATA[Cumhuriyet Halk Partisi]]></category> <category><![CDATA[Demokratik Sol Parti]]></category> <category><![CDATA[DSP]]></category> <category><![CDATA[Istanbul]]></category> <category><![CDATA[KESK]]></category> <category><![CDATA[Recep Tayyip Erdoğan]]></category> <category><![CDATA[Taksim-Platz]]></category> <category><![CDATA[Türkei]]></category> <category><![CDATA[Zafer Şenocak]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.addn.me/?p=18836</guid> <description><![CDATA[In Zusammenarbeit mit Ausser Kontrolle Nachdem am 1. Juni bereits etwa 50 Menschen gegen die anhaltende Polizeigewalt in der Türkei protestierten, zogen am Mittwoch erneut fast 100 Menschen spontan und lautstark vom Jorge-Gomondai-Platz quer durch das Szeneviertel Dresden-Neustadt und wieder zurück zum Albertplatz, um ihrer Solidarität mit protestierenden Menschen in der Türkei Ausdruck zu verleihen. [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><i>In Zusammenarbeit mit <a href="http://ausserkontrolle.blogsport.de/" target="_blank">Ausser Kontrolle</a></i></p><p>Nachdem am 1. Juni bereits etwa 50 Menschen gegen die anhaltende Polizeigewalt in der Türkei <a href="http://www.addn.me/news/solidemonstration-fuer-istanbul/" target="_blank">protestierten</a>, zogen am Mittwoch erneut fast 100 Menschen spontan und lautstark vom <a href="http://dresden.stadtwiki.de/wiki/Jorge-Gomondai-Platz" target="_blank">Jorge-Gomondai-Platz</a> quer durch das Szeneviertel Dresden-Neustadt und wieder zurück zum Albertplatz, um ihrer Solidarität mit protestierenden Menschen in der Türkei Ausdruck zu verleihen. Unter ihnen befanden sich auch zahlreiche kurdische sowie türkische Migrantinnen und Miganten. Auf Schildern und Transparenten forderten sie unter anderem ein Ende der Medienzensur durch die islamisch-konservative <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Adalet_ve_Kalk%C4%B1nma_Partisi" target="_blank">Adalet ve Kalkınma Partisi</a> (AKP) und die Abdankung des seit zehn Jahren autoritär regierenden türkischen Ministerpräsidenten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Recep_Tayyip_Erdo%C4%9Fan" target="_blank">Recep Tayyip Erdoğan</a>. Kritik äußerten sie jedoch auch am überzogenen und brutalen Vorgehen der deutschen Polizei anlässlich der antikapitalistischen Blockupy &#8211; Proteste am 1. Juni in Frankfurt am Main und verwiesen auf die Parallelen polizeilicher Unterdrückung sozialer Widerstandsbewegungen in der Türkei und dem deutschen Krisen-Regime. Seit die Polizei <a href="https://linksunten.indymedia.org/de/node/87749" target="_blank">vor mehr als einer Woche</a> mit der Räumung des besetzten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gezi-Park" target="_blank">Gezi-Parks</a> begonnen hat, haben sich die Proteste auf das ganze Land ausgebreitet. Nach <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/proteste-gegen-erdogan-spalten-die-tuerkei-a-904110.html" target="_blank">Angaben des türkischen Ärzteverbundes</a> starben dabei bislang drei Menschen, über 4100 wurden verletzt. <span id="more-18836"></span></p><p>In einem Redebeitrag erinnerte einer der Teilnehmer an die <a href="https://netzpolitik.org/2013/bundeskriminalamt-fuhrte-in-kroatien-und-turkei-schulungen-zur-ortung-von-mobiltelefonen-durch/" target="_blank">nachgewiesenen Verbindungen</a> zwischen deutschen und türkischen Sicherheitsbehörden. Deutsche Technologie und Know-How sei inzwischen in vielen Ländern auf der Welt &#8220;in Sachen Aufstandsbekämpfung nicht mehr wegzudenken&#8221;. Zu sehen waren auch viele Schilder mit der Aufschrift: &#8220;Her yer Taxim! Her yer Deremiş! &#8211; Taxim ist überall! Widerstand ist überall!&#8221;. Etliche Teilnehmerinnen und Teilnehmer sprachen von einem &#8220;türkischen Frühling vor den Toren Europas&#8221; und skandierten ironische Sprechchöre wie: &#8220;Prost Erdogan!&#8221;. Nach Aussage eines Demonstranten sei die Parole eine Anspielung auf die <a href="http://derstandard.at/1369361720036/Milch-statt-Bier" target="_blank">Versuche der amtierenden AKP</a>, öffentlichen Alkoholkonsum zu verbieten bzw. den Ausschank strenger zu reglementieren. Bereits vor den Protesten in Istanbul war der türkischen Regierung eine schleichenden Islamisierung der türkischen Gesellschaft vorgeworfen worden. Der in der Türkei geborene Berliner Schriftsteller <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zafer_%C5%9Eenocak" target="_blank">Zafer Şenocak</a> äußerte am Dienstag <a href="http://www.berliner-zeitung.de/politik/islamisierung-in-der-tuerkei--erdogan-wird-opfer-seiner-politik-,10808018,23106512.html" target="_blank">gegenüber der Berliner Zeitung</a>, dass sich die türkische Zivilgesellschaft zum ersten Mal rege und jetzt von &#8220;einer gewissen Reife der türkischen Demokratie&#8221; gesprochen werden könne.</p><p><a href="http://www.addn.me/uploads/2013/06/gezi-soli-2_mini.jpg" class="lightview" data-lightview-group="group-18836" data-lightview-options="skin: 'mac', controls: 'relative', padding: '10', shadow: { color: '#000000', opacity: 0.08, blur: 3 }"><img class="alignnone size-medium wp-image-18854" alt="Solidarität mit Occupy Gezi" src="http://www.addn.me/uploads/2013/06/gezi-soli-2_mini-480x320.jpg" width="480" height="320" /></a></p><p>Am Mittwoch übergaben die Taksim-Plattform nach <a href="http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/tuerkei-weiter-proteste-und-polizeigewalt-12211670.html" target="_blank">Medienangaben</a> dem stellvertretenden Ministerpräsidenten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BClent_Ar%C4%B1n%C3%A7" target="_blank">Bülent Arınç</a> eine Liste mit Forderungen. Diese beinhaltete unter anderem ein Verbot von Tränengas und Pfefferspray sowie den Rücktritt aller für die Gewalt verantwortlichen Funktionäre. Auch das Bauvorhaben im Gezi-Park unweit des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Taksim-Platz" target="_blank">Taksim-Platzes</a> solle gestoppt und die Redefreiheit nicht mehr behindert werden. Bereits am Dienstag hatte sich Erdogans Stellvertreter bei allen Umweltschützern für die &#8220;exzessive Gewalt&#8221; <a href="http://www.nzz.ch/aktuell/international/erdogans-stellvertreter-entschuldigt-sich-1.18093101" target="_blank">entschuldigt</a>. Trotz dieser gemeinsamen Forderungen ist die Protestbewegung insgesamt <a href="http://www.publikative.org/2013/06/03/proteste-und-polizeigewalt-in-der-turkei-wider-dem-schwarz-weiss-denken/" target="_blank">sehr vielschichtig</a>. So beteiligen sich neben etlichen außerparlamentarischen linken Gruppen auch Anhängerinnen und Anhänger der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cumhuriyet_Halk_Partisi" target="_blank">Cumhuriyet Halk Partisi</a> (CHP) und der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Demokratik_Sol_Parti" target="_blank">Demokratik Sol Parti</a> (DSP) an den Protesten. Beide Parteien gelten als straff organisiert und nationalistisch. Ihr Protest richtet sich gegen die Zugeständnisse der AKP an den kurdischen Teil der Bevölkerung. Sie stehen damit in Opposition zu den kurdischen Bewegungen und Organisationen, wie zum Beispiel der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bar%C4%B1%C5%9F_ve_Demokrasi_Partisi" target="_blank">Barış ve Demokrasi Partisi</a> (BDP), die sich ebenfalls an den Protesten beteiligen.</p><p>Auch der türkische <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kamu_Emek%C3%A7ileri_Sendikalar%C4%B1_Konfederasyonu" target="_blank">Gewerkschaftsbund KESK</a> hatte zu Beginn der Proteste auf Grund der massiven Polizeigewalt zu einem landesweiten Streik <a href="http://www.tagesschau.de/ausland/tuerkei-proteste112.html" target="_blank">aufgerufen</a>. Die Istanbuler <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/İstanbul_Bilgi_Üniversitesi" target="_blank">Bilgi Universität</a> veröffentlichte vor wenigen Tagen die <a href="http://derstandard.at/1369362925145/Proteste-gegen-Erdogan-Die-neue-Zeit-der-Rebellen-vom-Taksim" target="_blank">Ergebnisse einer Onlineumfrage</a>, an der sich in den ersten 20 Stunden rund 3000 Menschen beteiligt hatten. Daraus geht hervor, dass sich ein Großteil der protestierenden Menschen keiner der aktuellen politischen Parteien zugehörig fühlt. Über 90% lehnten den autoritären Regierungsstil Erdogans ab und sehen im polizeilichen Vorgehen einen Angriff auf demokratische Grundrechte. Ein drohender Militärputsch wird von über 70% abgelehnt. Angesichts dieser Zahlen liegt die Vermutung nahe, dass es sich hier um eine viel tiefere, generelle Krise der türkischen Gesellschaft handelt. Auch in den Ländern Südeuropas wird seit dem Aufkommen neuer sozialer Protestbewegungen immer wieder versucht, politische Entscheidungen in Frage zu stellen, die im Widerspruch zu den sozialen Folgen für weite Teile der Bevölkerung stehen. Noch ist die Solidarität innerhalb der Protestbewegung in der Türkei groß. Welche Entwicklung diese nehmen wird und wie sich interne politische Spannungen auswirken, kann vermutlich erst in den nächsten Wochen oder Monaten beurteilt werden.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.addn.me/news/zweite-occupygezi-demonstration-in-dresden/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Solidemonstration für Istanbul</title><link>http://www.addn.me/news/solidemonstration-fuer-istanbul/</link> <comments>http://www.addn.me/news/solidemonstration-fuer-istanbul/#comments</comments> <pubDate>Mon, 03 Jun 2013 11:17:59 +0000</pubDate> <dc:creator>Paul</dc:creator> <category><![CDATA[News]]></category> <category><![CDATA[#occupygezi]]></category> <category><![CDATA[AABF]]></category> <category><![CDATA[Adalet ve Kalkınma Partisi]]></category> <category><![CDATA[AKP]]></category> <category><![CDATA[Aleviten]]></category> <category><![CDATA[Christopher Street Day]]></category> <category><![CDATA[CSD]]></category> <category><![CDATA[Istanbul]]></category> <category><![CDATA[Recep Tayyip Erdoğan]]></category> <category><![CDATA[Taksim-Platz]]></category> <category><![CDATA[Türkei]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.addn.me/?p=18803</guid> <description><![CDATA[Am Samstag protestierten in Dresden etwa 30 Menschen gegen das Vorgehen von Sicherheitskräften bei den anhaltenden Protesten zehntausender Menschen in der Türkei. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer liefen bei strömenden Regen vom Jorge-Gomondai-Platz quer durch die Dresdner Innenstadt bis zum Postplatz. Als ein Teilnehmer der Spontandemonstration auf der parallel dazu stattfindenden Parade zum alljährlichen &#8220;Christopher Street [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Am Samstag <a href="http://de.indymedia.org/2013/06/345610.shtml" target="_blank">protestierten</a> in Dresden etwa 30 Menschen gegen das Vorgehen von Sicherheitskräften bei den anhaltenden Protesten zehntausender Menschen in der Türkei. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer liefen bei strömenden Regen vom <a href="http://dresden.stadtwiki.de/wiki/Jorge-Gomondai-Platz" target="_blank">Jorge-Gomondai-Platz</a> quer durch die Dresdner Innenstadt bis zum Postplatz. Als ein Teilnehmer der Spontandemonstration auf der parallel dazu stattfindenden Parade zum alljährlichen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Christopher_Street_Day" target="_blank">&#8220;Christopher Street Day&#8221;</a> (CSD) auf dem Theaterplatz einen Redebeitrag verlesen wollte, verweigerten die Initiatoren ihre Zustimmung und begründeten dies damit, dass der CSD eine bei der Stadt thematisch angemeldete, politische Veranstaltung sei. <span id="more-18803"></span></p><p>Die Proteste, die sich von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Istanbul" target="_blank">Istanbul</a> mittlerweile auf das ganze Land <a href="http://www.stern.de/politik/ausland/proteste-in-der-tuerkei-krawalle-weiten-sich-in-der-nacht-aus-2019427.html" target="_blank">ausgeweitet haben</a>, richten sich vor allem gegen die Politik des seit zehn Jahren zunehmend autoritär regierenden türkischen Ministerpräsidenten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Recep_Tayyip_Erdo%C4%9Fan" target="_blank">Recep Tayyip Erdoğan</a> der islamisch-konservativen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Adalet_ve_Kalk%C4%B1nma_Partisi" target="_blank">Adalet ve Kalkınma Partisi</a> (AKP). Die türkische Polizei ging dabei <a href="https://linksunten.indymedia.org/de/node/87749" target="_blank">seit Freitag</a> brutal gegen protestierende Menschen auf dem Istanbuler <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Taksim-Platz" target="_blank">Taksim-Platz</a> vor und setzte bei der Räumung eines Protest-Camps Gummigeschosse, Tränengas und Wasserwerfer ein. Unbestätigten Angaben zufolge sollen bisher bereits mehrere hunderte Menschen festgenommen und mehr als 1.000 Menschen <a href="http://www.heute.de/Wir-k%C3%A4mpfen-bis-die-Regierung-geht-28196462.html" target="_blank">verletzt</a> worden sein. Im Internet <a href="http://istanbul.indymedia.org/tr/haber/taksimde-%C5%9Fok-iddia-3-%C3%B6l%C3%BC-var" target="_blank">kursieren</a> Berichte, wonach die gewaltsamen Proteste bislang schon zwei Todesopfer forderten.</p><p>Auch in zahlreichen weiteren deutschen Städten reagierten die Menschen auf die Übergriffe durch türkische Sicherheitskräfte mit Protestaktionen. So <a href="https://linksunten.indymedia.org/de/node/87703" target="_blank">versammelten</a> sich im Berliner Stadtteil Kreuzberg schon am Freitag knapp 300 Menschen zu einer spontanen Kundgebung und zogen anschließend durch das Viertel. Ein Tag darauf fanden <a href="http://www.tagesschau.de/inland/istanbul-solidaritaet-demos100.html" target="_blank">Medienberichten zufolge</a> in Stuttgart, <a href="http://www.mopo.de/nachrichten/krawalle-in-istanbul-1200-menschen-demonstrieren-in-hamburg,5067140,23090582.html" target="_blank">Hamburg</a> und Berlin erneut Proteste von mehreren tausend Menschen statt. Auch in Köln, Mannheim, Duisburg, <a href="http://de.indymedia.org/2013/06/345612.shtml" target="_blank">München</a> und Bielefeld gingen zum Teil mehrere hundert Menschen auf die Straße. Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alevitische_Gemeinde_Deutschland" target="_blank">Alevitische Gemeinde</a> in Deutschland <a href="http://alevi.com/de/die-alevitische-gemeinde-deutschland-fordert-den-rucktritt-der-akp/" target="_blank">verurteilte</a> den &#8220;rechtswidrigen und unverhältnismäßigen Angriff der Polizei&#8221; und verlangte den Rücktritt der Erdogan-Regierung. &#8220;Gesellschaftliches Engagement&#8221;, so der Dachverband AABF in einer Pressemitteilung, sei ein &#8220;evidenter Teil der Meinungsfreiheit und Versammlungsfreiheit und darf nicht mit Gewalt bekämpft werden&#8221;.</p><p>Livestream aus Istanbul: <a href="http://www.livestream.com/revoltistanbul" target="_blank">livestream.com/revoltistanbul</a> | Twitter hashtag: <a href="https://twitter.com/search?q=%23OccupyGezi" target="_blank">#occupygezi</a> | Bilder: <a href="http://occupygezipics.tumblr.com/" target="_blank">occupygezipics.tumblr.com</a></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.addn.me/news/solidemonstration-fuer-istanbul/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>4</slash:comments> </item> <item><title>Keine Alternative für Ostdeutschland?</title><link>http://www.addn.me/news/keine-alternative-fuer-ostdeutschland/</link> <comments>http://www.addn.me/news/keine-alternative-fuer-ostdeutschland/#comments</comments> <pubDate>Sat, 01 Jun 2013 11:35:41 +0000</pubDate> <dc:creator>Paul</dc:creator> <category><![CDATA[News]]></category> <category><![CDATA[AfD]]></category> <category><![CDATA[Alternative für Deutschland]]></category> <category><![CDATA[Alternative für Ostdeutschland]]></category> <category><![CDATA[CDU]]></category> <category><![CDATA[DDR]]></category> <category><![CDATA[Frauenkirche]]></category> <category><![CDATA[Kundgebung]]></category> <category><![CDATA[Neumarkt]]></category> <category><![CDATA[Niedriglohnsektor]]></category> <category><![CDATA[Sonderwirtschaftszone]]></category> <category><![CDATA[Wolfgang Schäuble]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.addn.me/?p=18764</guid> <description><![CDATA[Am Donnerstag protestierten vor dem Eingang zur Dresdner Frauenkirche auf dem historischen Neumarkt etwa zwei dutzend Anhängerinnen und Anhänger einer Splittergruppe der erst vor wenigen Wochen neu gegründeten &#8220;Alternative für Deutschland&#8221;. Ein Sprecher der &#8220;Alternative für Ostdeutschland&#8221;, welche sich nach eigener Darstellung aus Mitgliedern der Jungen Union und der AfD zusammensetzt, lobte in seinem Redebeitrag [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Am Donnerstag protestierten vor dem Eingang zur <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Frauenkirche_(Dresden)" target="_blank">Dresdner Frauenkirche</a> auf dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Neumarkt_(Dresden)" target="_blank">historischen Neumarkt</a> etwa zwei dutzend Anhängerinnen und Anhänger einer Splittergruppe der erst vor wenigen Wochen <a href="http://www.addn.me/news/afd-nistet-sich-in-der-neustadt-ein/" target="_blank">neu gegründeten &#8220;Alternative für Deutschland&#8221;</a>. Ein Sprecher der &#8220;Alternative für Ostdeutschland&#8221;, welche sich nach eigener Darstellung aus Mitgliedern der Jungen Union und der AfD zusammensetzt, lobte in seinem Redebeitrag  Bundesfinanzminister <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Sch%C3%A4uble" target="_blank">Wolfgang Schäuble</a> (CDU) für die von ihm häufig als &#8220;alternativlos&#8221; bezeichneten Reformen in den Ländern Südeuropas als vorbildhaft, um auch den Osten der Republik aus der &#8220;drohenden Misere zu befreien&#8221;. <span id="more-18764"></span></p><p>Es bestünden erhebliche Zweifel daran, dass die ostdeutschen Bundesländer die Schulden, die sie mit dem Aufbauprogramm Ost und dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Solidarpakt" target="_blank">Solidarpakt</a> in der Vergangenheit gesammelt hätten, jemals wieder zurückgezahlt werden könnten. Eine zentrale Voraussetzung für eine nachhaltige Konsolidierung sei ihrer Einschätzung nach eine &#8220;solide Haushaltspolitik&#8221;, um damit mittelfristig ein ausreichendes Wirtschaftswachstum zu erreichen. Da eine Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit nur über &#8220;strukturelle Reformen&#8221; möglich sein kann, schlägt die Initiative neben einer Ausweitung des Niedriglohnsektors und der Einrichtung einer &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sonderwirtschaftszone" target="_blank">Sonderwirtschaftszone</a> Ost&#8221; auch eine generelle Aufhebung des Renteneinstiegsalters und eine Anpassung der gegenwärtigen Leistungen der Krankenkassen für Empfängerinnen und Empfänger von ALG II vor.</p><p>Sollten auch diese Maßnahmen zur Verbesserung der wirtschaftlichen Situation auf dem Gebiet der ehemaligen DDR  nicht erfolgreich sein, geht die mit ihren rechtspopulistisch formulierten Forderungen auftretende Gruppierung sogar noch weiter. In einem vor der Frauenkirche verteilten Flyer warb sie dabei offen für eine Anhebung des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mehrwertsteuer" target="_blank">Mehrwertsteuersatzes</a> auf bis zu 30 Prozent und dem Verkauf &#8220;unrentabler Gemeindeflächen&#8221; im ländlichen Raum. Alternativ seien auch Einsparungen im Bereich des öffentlichen Dienstes denkbar. So könnte in dem Bereich etwa über eine &#8220;Streichung des 11. und 12. Monatsgehalts&#8221; nachgedacht werden.</p><p>Falls diese Vorschläge auch langfristig gesehen keinen Erfolg bringen, sollten wie im Fall von Zypern, die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen werden, um kurzfristig Spareinlagen und Girokonten der ostdeutschen Bevölkerung ab einem Betrag von 200 (!) Euro einzufrieren. Ziel dieser unpopulären Maßnahmen zur Schuldeneindämmung ist es nicht nur, die von Schäuble <a href="http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Reden/2013/2013-05-31-forum-frauenkirche.html" target="_blank">in seiner Rede</a> geforderte Solidität als Gegenleistung für Solidarität, sondern damit auch die für eine Konsolidierung der ostdeutschen Bundesländer &#8220;alternativlosen&#8221; finanz- und wirtschaftpolitischen Reformen umzusetzen, um damit &#8220;heute in Europa und morgen in der ganzen Welt konkurrenzfähig&#8221; zu bleiben.</p><p>Spätestens im letzten Satz wird deutlich, wie sehr sich die politischen Forderungen an aktuellen nationalstaatlichen und revanchistischen Diskursen orientieren. Die strukturelle Frage nach wirtschaftlicher Stabilität wird dabei zum sozialen Gradmesser und dient als willkommener Anlass für eine Ausweitung des Niedriglohnsektors und damit vor allem ökonomischen Interessen. Während auf der einen Seite Unternehmen die Vorzüge wirtschaftlicher Freiheit dafür nutzen, den Ausbau des Niedriglohnsektors voranzutreiben und dafür über Jahrzehnte erkämpfte soziale Errungenschaften aufzugeben, werden auf der anderen Seite die Weichen für eine wirtschaftliche Liberalisierung auf politischer Ebene gestellt.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.addn.me/news/keine-alternative-fuer-ostdeutschland/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>4</slash:comments> </item> <item><title>Nachrichten vom Twittergeist</title><link>http://www.addn.me/news/nachrichten-vom-twittergeist/</link> <comments>http://www.addn.me/news/nachrichten-vom-twittergeist/#comments</comments> <pubDate>Thu, 30 May 2013 22:28:55 +0000</pubDate> <dc:creator>Paul</dc:creator> <category><![CDATA[News]]></category> <category><![CDATA[Äußere Neustadt]]></category> <category><![CDATA[Beleidigung]]></category> <category><![CDATA[CDU]]></category> <category><![CDATA[Die Piraten]]></category> <category><![CDATA[Gregor Schäfer]]></category> <category><![CDATA[Lothar König]]></category> <category><![CDATA[Peter Joachim Krüger]]></category> <category><![CDATA[Prozess]]></category> <category><![CDATA[Twitter]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.addn.me/?p=18769</guid> <description><![CDATA[Erneut ist in Dresden ein Politiker der CDU mit negativen Äußerungen aufgefallen. Wie die Dresdner Neuesten Nachrichten berichteten, hatte sich der Stadtratspolitiker Peter Joachim Krüger über den Mikroblogging-Dienst Twitter gegenüber dem Dresdner Piraten Gregor Schäfer zum Jenaer Stadtjugendpfarrer Lothar König mit den Worten: &#8220;&#8230;dieser widerwärtige Hetzer gehört in den Knast! Der 13. Februar soll friedliches [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Erneut ist in Dresden ein Politiker der CDU mit negativen Äußerungen aufgefallen. Wie die Dresdner Neuesten Nachrichten <a href="http://www.dnn-online.de/dresden/web/regional/politik/detail/-/specific/Entgleisung-gegen-Lothar-Koenig-auf-Twitter-Dresdner-CDU-Stadtrat-gibt-Mitarbeiter-die-Schuld-1239486676" target="_blank">berichteten</a>, hatte sich der Stadtratspolitiker Peter Joachim Krüger über den <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mikroblogging" target="_blank">Mikroblogging</a>-Dienst <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Twitter" target="_blank">Twitter</a> gegenüber dem <a href="https://twitter.com/fidelkarsto" target="_blank">Dresdner Piraten Gregor Schäfer</a> zum Jenaer Stadtjugendpfarrer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lothar_K%C3%B6nig_(Pfarrer)" target="_blank">Lothar König</a> mit den Worten: &#8220;&#8230;dieser widerwärtige Hetzer gehört in den Knast! Der 13. Februar soll friedliches Gedenken zum Inhalt haben&#8221; geäußert. Gegenüber der Zeitung widersprach der Vize-Vorsitzende der CDU-Fraktion im Dresdner Stadtrat der Darstellung, dass die mittlerweile gelöschte Nachricht von ihm gewesen sei. Stattdessen soll einer seiner Mitarbeiter &#8220;ohne Rückfrage&#8221; die Nachricht aus <a href="https://twitter.com/pjk13091960" target="_blank">seinem</a> mit einem Passwort geschützten Account veröffentlicht haben. Er selbst &#8220;kämpfe nicht mit der Keule, sondern mit dem Florett&#8221;. Den derzeit vor dem Amtsgericht laufenden Prozess gegen König bezeichnete er dennoch als rechtmäßig. <span id="more-18769"></span></p><p><img src="http://www.addn.me/uploads/2013/05/pjktwitter.jpg" alt="Twittermeldung von Peter Joachim Krüger (Quelle: twitter.com/pjk13091960)" width="480" height="85" class="aligncenter size-full wp-image-18772" /></p><p>Krüger war bereits in der Vergangenheit mit negativen Wortbeiträgen aufgefallen. Vor gut einem halben Jahr <a href="http://www.addn.me/freiraeume/peterchens-mondfahrt/" target="_blank">hatte er</a> das Motiv eines im Szene- und Partyviertel <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%84u%C3%9Fere_Neustadt" target="_blank">Äußere Neustadt</a> aufgenommenen Fotos als Beispiel für &#8220;Dreck und Verwahrlosung&#8221; bezeichnet. Schon damals reagierte er umgehend auf die anhaltende Netzkritik an seiner Einschätzung und entfernte seinen Beitrag aus dem Internet. Obwohl sich der CDU-Politiker wenig später bei einem <a href="http://www.dnn-online.de/dresden/web/regional/kultur/detail/-/specific/Von-wegen-Muell-Neustaedter-zeigen-Dresdner-CDU-Stadtrat-Peter-Krueger-ihr-Viertel-3229223766" target="_blank">abendlichen Rundgang</a> vom Gegenteil überzeugen konnte, scheint sich Monate nach seiner ersten Entgleisung an seinem Verhalten im Umgang mit neuen Medien noch immer nichts verändert zu haben. Ob dem Politiker jetzt ein Verfahren wegen Beleidigung droht, stand zur Stunde noch aus. Auf eine <a href="http://www.neues-deutschland.de/artikel/822959.twitter-beleidigung-der-hetzer-gehoert-in-den-knast.html" target="_blank">telefonische Nachfrage</a> des Neuen Deutschlands reagierte er jedenfalls schroff und legte einfach auf. Manchmal scheint <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96ffentlichkeitsarbeit" target="_blank">Public Relations</a> in der Dresdner CDU glücklicherweise noch immer ein Fremdwort zu sein.</p><p><iframe width="480" height="360" src="http://www.youtube.com/embed/tAI3OL3Oh_I" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.addn.me/news/nachrichten-vom-twittergeist/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>AfD nistet sich in der Neustadt ein</title><link>http://www.addn.me/news/afd-nistet-sich-in-der-neustadt-ein/</link> <comments>http://www.addn.me/news/afd-nistet-sich-in-der-neustadt-ein/#comments</comments> <pubDate>Wed, 29 May 2013 21:48:38 +0000</pubDate> <dc:creator>Paul</dc:creator> <category><![CDATA[News]]></category> <category><![CDATA[AfD]]></category> <category><![CDATA[Alternative für Deutschland]]></category> <category><![CDATA[Äußere Neustadt]]></category> <category><![CDATA[Bernd Luck]]></category> <category><![CDATA[Bund freier Bürger]]></category> <category><![CDATA[Die Freiheit]]></category> <category><![CDATA[Hubertus von Below]]></category> <category><![CDATA[Jens Simmank]]></category> <category><![CDATA[Markus Schwertz]]></category> <category><![CDATA[Partei]]></category> <category><![CDATA[Ralf George]]></category> <category><![CDATA[Thomas Hartung]]></category> <category><![CDATA[Verfassungsschutz]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.addn.me/?p=18727</guid> <description><![CDATA[Wie die Dresdner Polizei mitteilt, haben bisher Unbekannte bereits mehrfach ein Werbeschild der erst im Februar gegründeten Partei &#8220;Alternative für Deutschland&#8221; in der Äußeren Neustadt beschädigt. Dabei soll ein Sachschaden in Höhe von 100 Euro entstanden sein. Die Partei, welche sich in ihrem Parteiprogramm vor allem für einen Austritt aus der gemeinsamen europäischen Währung ausspricht, [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Wie die Dresdner Polizei <a href="http://www.polizei.sachsen.de/de/MI_2013_21994.htm" target="_blank">mitteilt</a>, haben bisher Unbekannte bereits mehrfach ein Werbeschild der erst im Februar gegründeten Partei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alternative_f%C3%BCr_Deutschland" target="_blank">&#8220;Alternative für Deutschland&#8221;</a> in der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%84u%C3%9Fere_Neustadt" target="_blank">Äußeren Neustadt</a> beschädigt. Dabei soll ein Sachschaden in Höhe von 100 Euro entstanden sein. Die Partei, welche sich in ihrem Parteiprogramm vor allem für einen Austritt aus der gemeinsamen europäischen Währung ausspricht, hatte <a href="http://www.sz-online.de/nachrichten/anti-euro-partei-zieht-ins-szeneviertel-2574925.html" target="_blank">am 16. Mai</a> ihr Dresdner Büro als erste Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger auf der Louisenstraße 64 eröffnet. Zusätzlich wurde auf der Königstraße 5a die Landesgeschäftsstelle der Partei eingerichtet. Warum sich die Partei ausgerechnet im eher alternativen Szeneviertel zuhause fühlt, begründete der stellvertretende Landessprecher Thomas Hartung gegenüber der Sächsischen Zeitung damit, dass die Räumlichkeiten durch ein Mitglied zur Verfügung gestellt wurden. <span id="more-18727"></span></p><p>Den Posten der Landessprecherin des sächsischen Ablegers hat die für ihre Forschung und Entwicklung 2012 mit der Bundesverdienstmedaille <a href="http://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Berichte/DE/Joachim-Gauck/2012/10/121004-Verdienstorden-Tag-der-Deutschen-Einheit.html" target="_blank">ausgezeichnete</a> Leipziger Unternehmerin <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Frauke_Petry" target="_blank">Frauke Petry</a> inne. Die Chemikerin war erst Ende April bei der Gründungsveranstaltung ihres Landesverbandes in Leipzig von den insgesamt 133 wahlberechtigten Mitgliedern auf Listenplatz 1 für die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bundestagswahl_2013" target="_blank">bevorstehende Bundestagswahl</a> gesetzt worden. Zuvor war die 37jährige bereits als stellvertretende Sprecherin in den Bundesvorstand der Partei gewählt worden. In Sachsen bildet sie gemeinsam mit Thomas Hartung, Ralf George, Markus Schwertz, Jens Simmank und Hubertus von Below die neue Führungsspitze des von der Mitgliederzahl mittlerweile größten ostdeutschen Landesverbandes.</p><p>Kritische Stimmen, die in der Partei auf Grund ihres <a href="http://www.mdr.de/mdr-figaro/journal/kolumne262.html" target="_blank">fehlenden Personals</a> und den zum Teil offenen <a href="http://www.netz-gegen-nazis.de/artikel/alternative-fuer-deutschland-das-angebliche-sprachrohr-der-frustrierten-8660" target="_blank">rechtspopulistischen Positionen</a> keine Alternative sehen, werden inzwischen auch durch <a href="http://www.wahlumfragen.org/bundestagswahl/wahlumfragen_bundestagswahl.php" target="_blank">aktuelle Wahlumfragen</a> gestärkt. Danach käme die &#8220;Alternative für Deutschland&#8221; im Bund momentan lediglich auf einen Stimmenanteil von knapp drei Prozent, was deutlich zu wenig wäre, um als konservative Alternative zur CDU bei den anstehenden Wahlen europakritische Politik zu machen. Zusätzlich benötigt die Partei für eine Zulassung zur Teilnahme an der für den 22. September angesetzten Bundestagswahl noch bis zum 10. Juli in Sachsen 2.000 Unterschriften.</p><p>Insgesamt sieht die Situation auf Bundesebene jedoch weniger harmonisch aus, so gibt es in einigen Landesverbänden <a href="https://linksunten.indymedia.org/de/node/86846" target="_blank">große Probleme</a> bei der Aufstellung geeigneter Kandidatinnen und Kandidaten. Zudem seien in mehreren Bundesländern nicht nur Abgeordnete etablierter Parteien, sondern auch <a href="http://www.publikative.org/2013/04/08/afd-hier-spricht-das-volk/" target="_blank">Anhänger rechtspopulistischer Parteien</a> wie dem ehemaligen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bund_freier_B%C3%BCrger_%E2%80%93_Offensive_f%C3%BCr_Deutschland" target="_blank">&#8220;Bund freier Bürger&#8221;</a> oder der islamfeindlichen und <a href="http://www.sueddeutsche.de/bayern/einstufung-des-bayerischen-innenminsteriums-die-freiheit-und-pi-gelten-in-bayern-als-verfassungsfeindlich-1.1647727" target="_blank">vom Verfassungsschutz beobachteten</a> Partei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCrgerrechtspartei_f%C3%BCr_mehr_Freiheit_und_Demokratie_%E2%80%93_Die_Freiheit" target="_blank">&#8220;Die Freiheit&#8221;</a> Mitglied der &#8220;Alternative für Deutschland&#8221; geworden, obwohl deren Gründer <a href="http://www.publikative.org/2013/03/19/afd-professorenpartei-als-rechtspopulistische-sammelbewegung/" target="_blank">Bernd Luck</a> seine Partei bei der Gründungsveranstaltung als ideologiefrei <a href="http://www.demokratie-goettingen.de/blog/ideologie-der-anti-ideologen-2" target="_blank">bezeichnet hatte</a>.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.addn.me/news/afd-nistet-sich-in-der-neustadt-ein/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>2</slash:comments> </item> <item><title>Kosten für die Abwicklung der Sachsen LB steigen schneller</title><link>http://www.addn.me/news/kosten-fuer-die-abwicklung-der-sachsen-lb-steigen-schneller/</link> <comments>http://www.addn.me/news/kosten-fuer-die-abwicklung-der-sachsen-lb-steigen-schneller/#comments</comments> <pubDate>Mon, 28 Jan 2013 16:26:58 +0000</pubDate> <dc:creator>Paul</dc:creator> <category><![CDATA[News]]></category> <category><![CDATA[Die Grünen]]></category> <category><![CDATA[Herbert Süß]]></category> <category><![CDATA[Johannes Lichdi]]></category> <category><![CDATA[Krise]]></category> <category><![CDATA[Landesbank Sachsen]]></category> <category><![CDATA[Landtag]]></category> <category><![CDATA[LBBW]]></category> <category><![CDATA[MDR]]></category> <category><![CDATA[Sachsen LB]]></category> <category><![CDATA[Stefan Leusder]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.addn.me/?p=17652</guid> <description><![CDATA[Wegen der Ende 2007 kurz vor einer drohenden Pleite abgewickelten ehemaligen Sächsischen Landesbank musste der Freistaat seit Juni 2009 bisher knapp 500 Milliarden Euro für Zahlungsausfälle an die Zweckgesellschaft Sealink Funding Limited überweisen. Nun werden nach Angaben des Sächsischen Staatsministeriums für Finanzen bereits in der nächsten Zeit noch einmal bis zu 311 Millionen Euro aus [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Wegen der Ende 2007 kurz vor einer drohenden Pleite abgewickelten ehemaligen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sachsen_LB" target="_blank">Sächsischen Landesbank</a> musste der Freistaat seit Juni 2009 <a href="http://www.addn.me/news/abwicklungskosten-fuer-die-sachsen-lb-steigen-weiter/" target="_blank">bisher knapp 500 Milliarden Euro</a> für Zahlungsausfälle an die Zweckgesellschaft Sealink Funding Limited überweisen. Nun werden <a href="http://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/180839" target="_blank">nach Angaben</a> des Sächsischen Staatsministeriums für Finanzen bereits in der nächsten Zeit noch einmal bis zu 311 Millionen Euro aus &#8220;vorgezogenen Zahlungsverpflichtungen&#8221; hinzukommen. Zu diesem Urteil kam das Oberlandesgericht in Frankfurt am Main Ende Dezember im Rechtsstreit mit der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Landesbank_Baden-W%C3%BCrttemberg" target="_blank">Landesbank Baden-Württemberg</a> (LBBW). In dem Verfahren ging es nicht um die Frage, in welcher Höhe das Land auch in Zukunft für die Folgeschäden haften muss, sondern zu welchem Zeitpunkt die Zahlungen fällig werden. <span id="more-17652"></span></p><p>Im Zuge der Abwicklung wurde damals mit der LBBW vereinbart, dass das Land Sachsen als wichtigster Voreigentümer der ehemaligen SachsenLB mit bis zu 2,75 Milliarden Euro für Ausfälle haften muss. Den übrigen Anteil der zum großen Teil von einer irischen Tochtergesellschaft der Landesbank verursachten Risiken in Höhe von rund 17,3 Milliarden Euro trägt zunächst die <a href="http://www.l-iz.de/Politik/Sachsen/2013/01/Naechste-Garantieziehung-f%C3%BCr-Sachsen-LB-45697.html" target="_blank">LBBW mit bis zu 6 Milliarden</a>, sollten es danach immer noch zu Zahlungsausfällen kommen, übernehmen die übrigen Landesbanken das milliardenschwere Risiko. Durch den Gerichtsentscheid in der zweiten Instanz wird der im Dezember verabschiedete sächsische Doppelhaushalt für die kommenden beiden Jahre jedoch nicht zusätzlich belastet, da die finanziellen Folgekosten zuvor bereits in so genannten Garantiefonds eingeplant und <a href="http://www.addn.me/news/kuerzungen-auf-allen-ebenen/" target="_blank">an anderer Stelle</a> eingespart worden waren.</p><p>Seit Sommer 2012 müssen sich die beiden ehemaligen Vorstandsmitglieder Herbert Süß und Stefan Leusder vor der Zivilkammer des Leipziger Landgerichts <a href="http://www.mdr.de/sachsen/landesbank-prozess100.html" target="_blank">verantworten</a>. Das Land fordert von den beiden Managern Schadensersatz in Höhe von 190 Millionen Euro. Außerdem hat die Staatsanwaltschaft Leipzig gegen drei ehemalige Manager wegen des Verdachts der Untreue <a href="http://www.mdr.de/sachsen/leipzig/sachsenlb100.html" target="_blank">Anklage erhoben</a>. Einer der drei Beschuldigten soll zudem dafür gesorgt haben, dass die Abschlüsse der Jahre 2003 und 2004 geschönt wurden, damit die Bank Gewinne ausweisen konnte. Die gefälschten Bilanzen sorgten schließlich dafür, dass erfolgsabhängige Vergütungen an Vorstandsmitglieder und Mitarbeiter der Bank ausgeschüttet worden waren.</p><p>Der Grünen-Politiker <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Lichdi" target="_blank">Johannes Lichdi</a> hatte zu dem Thema schon im Frühjahr vergangenen Jahres eine <a href="http://ws.landtag.sachsen.de/images/5_Drs_8823_2_1_2_.pdf" target="_blank">kleine Anfrage</a> im Landtag gestellt. Aus der Antwort der sächsischen Staatsregierung geht hervor, dass bisher noch keine Person aus dem ehemaligen Vorstand der Bank wegen Sorgfaltspflichtverletzungen finanziell zur Verantwortung gezogen wurde. Stattdessen hätten sich, so Lichdi weiter, die Anwalts- und Gerichtskosten als &#8220;Goldgrube für Edelkanzleien und Beschäftigungsprogramm für zwölf Ministerialbeamte&#8221; <a href="http://www.johannes-lichdi.de/pm+M53836fc1388.html" target="_blank">erwiesen</a>. Bis April 2012 kostete die Prüfung von Rückforderungsansprüchen den Freistaat fast 20 Millionen Euro. Parallel dazu wurden jedoch Verfahren gegen die zum damaligen Zeitpunkt <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sachsen_LB#Verwaltungsrat_der_Landesbank_Sachsen_Girozentrale" target="_blank">politisch Verantwortlichen</a> im Verwaltungsrat von der Landesregierung im Januar 2011 aus &#8220;Kostengründen&#8221; und wegen mangelnder Erfolgsaussichten <a href="http://www.mdr.de/sachsen/artikel105650.html" target="_blank">abgelehnt</a>.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.addn.me/news/kosten-fuer-die-abwicklung-der-sachsen-lb-steigen-schneller/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Die Höhepunkte des Jahres 2012</title><link>http://www.addn.me/news/die-hoehepunkte-des-jahres-2012/</link> <comments>http://www.addn.me/news/die-hoehepunkte-des-jahres-2012/#comments</comments> <pubDate>Mon, 07 Jan 2013 13:55:44 +0000</pubDate> <dc:creator>Klara</dc:creator> <category><![CDATA[News]]></category> <category><![CDATA[13. Februar]]></category> <category><![CDATA[17. Juni]]></category> <category><![CDATA[AZ Conni]]></category> <category><![CDATA[Brandstiftertour]]></category> <category><![CDATA[Dresden]]></category> <category><![CDATA[Fußball]]></category> <category><![CDATA[Handygate]]></category> <category><![CDATA[kosmotique]]></category> <category><![CDATA[Lichtenhagen]]></category> <category><![CDATA[Nazis]]></category> <category><![CDATA[NPD]]></category> <category><![CDATA[NSU]]></category> <category><![CDATA[Rassismus]]></category> <category><![CDATA[Refugee Camp]]></category> <category><![CDATA[Repression]]></category> <category><![CDATA[Rostock]]></category> <category><![CDATA[Rückblick]]></category> <category><![CDATA[TU Dresden]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.addn.me/?p=17525</guid> <description><![CDATA[Es ist an der Zeit, die Höhepunkte des vergangenen Jahres aus unserer Sicht chronologisch Revue passieren zu lassen und eine Bilanz zu ziehen. Dabei erheben wir keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit, viel mehr ist unser Anliegen, die interessantesten Geschehnisse aus 2012 und die damit einhergehenden Artikel noch einmal hervorzuheben. Obendrein wirft es in dem einen oder [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Es ist an der Zeit, die Höhepunkte des vergangenen Jahres aus unserer Sicht chronologisch Revue passieren zu lassen und eine Bilanz zu ziehen. Dabei erheben wir keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit, viel mehr ist unser Anliegen, die interessantesten Geschehnisse aus 2012 und die damit einhergehenden Artikel noch einmal hervorzuheben. Obendrein wirft es in dem einen oder anderen Fall ein aufschlussreiches Licht auf kommende, sich jährlich wiederholende Ereignisse, wie den 13. Februar und den 17. Juni. Außerdem nicht aus dem Blick geraten soll das gesellschaftliche Fahrwasser, in dem wir uns gerade hier in Sachsen tagtäglich bewegen. Wie bereits in der Neujahrsansprache <a href="http://www.addn.me/news/neujahrsansprache-die-zweite/" target="_blank">angeklungen</a>, gibt es trotz vieler Erfolge wenig Erfreuliches zu berichten.</p><p>Dennoch möchten wir an dieser Stelle noch einmal explizit Kampagnen des vergangenen Jahres erwähnen. In erster Linie ist dies die <a href="http://www.refugeetentaction.net/" target="_blank">&#8220;Refugee Tent Action&#8221;</a>, die es nahezu ohne die Beteiligung linker Gruppen geschafft hat, das Thema Asyl und die Unterbringung von Asylsuchenden in die Medien zu bringen und zum Gegenstand politischer Diskussionen zu machen. Thematisch ähnlich widmete sich die Kampagne <a href="http://lichtenhagen.net/" target="_blank">&#8220;Das Problem heißt Rassismus&#8221;</a> vor allem dem 20. Jahrestag der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ausschreitungen_von_Rostock-Lichtenhagen" target="_blank">Pogrome von Rostock-Lichtenhagen</a>. Nicht zuletzt waren die Angriffe auf Flüchtlinge im Jahre 1992 und die mediale Rezeption jener einer der Hauptgründe für die faktische Abschaffung des Grundrechts auf Asyl in Deutschland. <span id="more-17525"></span></p><div style="text-align:center;"><img class="size-full wp-image-17526" alt="Zugriffe im vergangenem Jahr" src="http://www.addn.me/uploads/2013/01/statistik-2012.png" width="391" height="170" /> <br /> Zugriffe im vergangenem Jahr</div><p>Das vergangene Jahr stand ebenfalls ganz im Zeichen des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nationalsozialistischer_Untergrund" target="_blank">&#8220;Nationalsozialistischen Untergrunds&#8221;</a> (NSU), der von Sachsen aus mehrere Jahre unbehelligt mordend durch das Land ziehen konnte. Fast täglich kamen neue <a href="http://www.addn.me/news/akten-zum-nsu-unterstutzerumfeld-aufgetaucht/" target="_blank">Pannen</a>, Vertuschungen und die gezielte <a href="http://www.addn.me/news/vernichtung-von-akten-zur-saechsischen-naziszene-vorerst-gestoppt/" target="_blank">Vernichtung von Akten</a> ans Licht. Hierbei ist nur den unzähligen investigativen JournalistInnen, Antifa-Recherche-Gruppen und einigen Abgeordneten in den parlamentarischen Untersuchungsausschüssen zu danken, die unter der Flut der Informationen nicht versinken und weiterhin versuchen, die Aktivitäten und das totale Versagen staatlicher Sicherheitsorgane rund um den NSU aufzuklären.</p><p>Nachdem im Februar 2011 fast eine Million Mobilfunkdaten bei den Protesten gegen den jährlichen Naziaufmarsch in Dresden <a href="http://www.addn.me/antifa/sachsens-grundrechte-fliessen-weiter-elbabwaerts/" target="_blank">gespeichert und ausgewertet</a> wurden, zeigte sich Sachsen im vergangenen Jahr von einer ganz anderen Seite. Das und die <a href="http://www.addn.me/nazis/sachsen-interne-differenzen-zwischen-npd-und-freies-netz-eskalieren/" target="_blank">internen Streitigkeiten</a> der Nazistrukturen hinter den Aufmärschen führten dazu, dass der traditionelle Wochenendgroßaufmarsch 2012 nicht stattfinden sollte. Stattdessen setzten in Dresden fast 10.000 Menschen ein beeindruckendes Zeichen <a href="http://www.addn.me/antifa/siamo-tutti-antifascisti/" target="_blank">gegen Repression und &#8220;sächsische Demokratie&#8221;</a>. Einzig ein kurzer <a href="http://www.addn.me/antifa/erfolgreiche-blockaden-lassen-trauermarsch-zur-lachnummer-werden/" target="_blank">Fackelmarsch am Abend des 13. Februar wurde zur Lachnummer</a>, nachdem der Demonstrationszug auf Grund von Blockaden nach wenigen hundert Metern von der Polizei zurück zum Hauptbahnhof geführt werden musste.</p><p>In Abgrenzung zur &#8220;sächsischen Gemütlichkeit&#8221; <a href="http://www.addn.me/freiraeume/neuer-anlaufpunkt-gegen-die-saechsische-gemuetlichkeit/" target="_blank">eröffnete</a> im März mitten im Herzen der Dresdner Neustadt endlich ein <a href="http://kosmotique.de/" target="_blank">Anlaufpunkt</a>, der nach eigener Auffassung Raum für linke Theorie und Praxis schaffen soll. Zusätzlich wird jeden Dienstag ein politisch-sozialer Treffpunkt angeboten. Mittlerweile finden in regelmäßigen Abständen Veranstaltungen wie das <a href="http://jugendcafedresden.blogsport.de/" target="_blank">Klatsch Café</a> oder Veranstaltungsreihen zu verschiedenen Themen statt.</p><p>Die Sommermonate waren verhältnismäßig ereignisreich für Dresdner Verhältnisse. Die Europameisterschaft <a href="http://www.addn.me/antifa/die-europameisterschaft-startet-in-dresden-mit-rechten-poebeleien-und-uebergriffen/" target="_blank">startete</a> in Dresden mit rechten Pöbeleien und Übergriffen. Knapp 50 rechtsoffene Fußballfans versammelten sich an den Elbwiesen, gröhlten rechte Parolen und zeigten den Hitlergruß. In der Nacht war ein Teil der Gruppe unter Aufsicht der Polizei in der Dresdner Neustadt unterwegs. Die betrunkenen Jugendlichen provozierten dabei immer wieder Menschen. Sechs Personen aus der Gruppe wurden Stunden später von der Polizei festgenommen, nachdem sie am Albertplatz mehrere Menschen mit rassistischen Parolen beleidigt hatten.</p><p>Als zum Jahrestag des so genannten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aufstand_des_17._Juni" target="_blank">&#8220;Volksaufstandes&#8221;</a> am 17. Juni knapp 230 Nazis <a href="http://www.addn.me/nazis/schwacher-protest-gegen-naziaufmarsch-am-17-juni/" target="_blank">in der Innenstadt demonstrierten</a>, waren die Gegenproteste im Unterschied zum 13. Februar mit etwa 200 Personen deutlich schwächer. Allerdings schafften es die Nazis auch 2012 nicht, den Tag als wichtiges Themenfeld innerhalb der Szene zu etablieren. Somit war es eine Demonstration unter vielen, die kaum Potential hat, zu einem &#8220;neuen&#8221; 13. Februar zu werden.</p><p>Einer der <a href="http://www.addn.me/nazis/tu-dresden-laesst-party-von-rechten-schlaegern-absichern/" target="_blank">Sicherheitskräfte der letztjährigen Campusparty</a> musste sich Anfang Juli vor dem Landgericht Dresden verantworten. In einer Berufungsverhandlung aus dem Jahre 2009 wurde der 22-jährige lediglich <a href="https://www.addn.me/nazis/mildes-urteil-gegen-nazischlaeger-wegen-prozessverzoegerung/" target="_blank">zu einer Bewährungsstrafe verurteilt</a>. Neben ihm waren drei weitere Nazis wegen verschiedener Körperverletzungsdelikte angeklagt. In erster Instanz waren die vier Angeklagten zu wesentlich empfindlicheren Strafen verurteilt worden. Allerdings hatte die Richterin vom Amtsgericht die Akte &#8220;verlegt&#8221; und konnte sie erst zwei (!) Jahre später beim Landgericht einreichen.</p><p>Im August jährten sich zum 20. Mal die <a href="http://www.addn.me/antifa/the-truth-lies-in-rostock/" target="_blank">rassistischen Pogrome von Rostock-Lichtenhagen</a>. Aus diesem Anlass demonstrierten mehrere tausend Menschen in Rostock vor dem &#8220;Sonnenblumenhaus&#8221;, darunter auch zahlreiche Personen aus Dresden. Eine bei den öffentlichen Gedenkfeierlichkeiten vor dem ehemaligen Wohnheim als Zeichen der Versöhnung gepflanzte deutsche Eiche, wurde wenige Tage später von Unbekannten wieder <a href="http://www.taz.de/!100583/" target="_blank">gefällt</a>.</p><p>Der Oktober begann im AZ Conni mit einer <a href="http://azconni.de/intro/" target="_blank">Veranstaltungsreihe zu linker Theorie und Praxis</a>. Die bisher stattgefunden Veranstaltungen behandelten die Themen Antisemitismus, Kapitalismus, Nationalstaat, Rassismus und Biopolitik. Die Reihe wurde so gut angenommen, dass die VeranstalterInnen in naher Zukunft weitere Themen anbieten möchten.</p><p>Für den November plante die NPD eine <a href="http://www.addn.me/nazis/npd-geht-in-sachsen-auf-provokationstour/" target="_blank">Tour durch Sachsen</a>. Ziel ihrer rassistischen Hetze waren Unterkünfte für Asylsuchende und muslimische Gemeinden. In allen Städten demonstrierten Hunderte gegen die Nazis. Dabei kam es auch in einigen Städten zu Zwischenfällen. Nachdem in Dresden Nazis versucht hatten, <a href="http://www.addn.me/nazis/npd-konvoi-faehrt-in-sitzblockade/" target="_blank">in eine Sitzblockade zu fahren</a>, griffen sie wenig später die Gruppe der protestierenden Menschen mit Stangen und Latten an.</p><p>Eine von der Polizei im Dezember <a href="http://www.addn.me/freiraeume/polizei-loest-party-gewaltsam-auf/" target="_blank">aufgelöste Party</a> hat einmal mehr die Bedeutung einer Kennzeichnungspflicht für Polizeibeamtinnen und Beamte sichtbar gemacht. Bei einer der vielen illegalisierten Parties auf einem leerstehenden Firmengelände in der Nähe des Flughafens feierten etwa 150 Menschen zu elektronischer Musik in Kellerräumen, bis die Polizei eintraf. AugenzeugInnen berichteten uns, dass die Einsatzkräfte äußerst aggressiv und gewalttätig vorgingen. Zunächst ließen sie den Strom abstellen und wiesen die Gäste &#8220;aggressiv&#8221; an, das Gebäude zu verlassen. Als ihnen das nicht schnell genug zu gehen schien, setzten sie Schlagstöcke und Pfefferspray in den dunklen Kellerräumen ein.</p><p>Nicht vergessen: Wir befinden uns im Strafland Sachsen:</p><p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/A0CXhQeXwu4" height="270" width="480" allowfullscreen="" frameborder="0"></iframe></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.addn.me/news/die-hoehepunkte-des-jahres-2012/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>2</slash:comments> </item> <item><title>Abwicklungskosten für die SachsenLB steigen weiter</title><link>http://www.addn.me/news/abwicklungskosten-fuer-die-sachsen-lb-steigen-weiter/</link> <comments>http://www.addn.me/news/abwicklungskosten-fuer-die-sachsen-lb-steigen-weiter/#comments</comments> <pubDate>Fri, 04 Jan 2013 09:48:23 +0000</pubDate> <dc:creator>Paul</dc:creator> <category><![CDATA[News]]></category> <category><![CDATA[CDU]]></category> <category><![CDATA[Georg Milbradt]]></category> <category><![CDATA[Krise]]></category> <category><![CDATA[Landesbank Sachsen]]></category> <category><![CDATA[Landtag]]></category> <category><![CDATA[LBBW]]></category> <category><![CDATA[Professor]]></category> <category><![CDATA[Sachsen LB]]></category> <category><![CDATA[TU Dresden]]></category> <category><![CDATA[Volkswirtschaftslehre]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.addn.me/?p=17498</guid> <description><![CDATA[Im viertel Quartal wurden erneut knapp 72 Millionen Euro für Zahlungsausfälle bei der Zweckgesellschaft Sealink Funding Limited fällig. Dies teilte das Sächsische Staatsministerium für Finanzen in einer knappen Pressemitteilung am Donnerstag mit. Damit wurden seit Juni 2009 bereits Garantien in einer Höhe von einer halben Milliarde Euro (!) ausgezahlt. Schon im letzten Quartal war die [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Im viertel Quartal wurden erneut knapp 72 Millionen Euro für Zahlungsausfälle bei der Zweckgesellschaft Sealink Funding Limited fällig. Dies teilte das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%A4chsisches_Staatsministerium_der_Finanzen" target="_blank">Sächsische Staatsministerium für Finanzen</a> in einer <a href="http://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/179959" target="_blank">knappen Pressemitteilung</a> am Donnerstag mit. Damit wurden seit Juni 2009 bereits Garantien in einer Höhe von einer halben Milliarde Euro (!) ausgezahlt. Schon im letzten Quartal war die Zahlung von 64 Millionen Euro nötig geworden. Für die aus der Abwicklung der ehemaligen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sachsen_LB" target="_blank">Landesbank Sachsen</a> entstandenen Schäden dürften in den kommenden Jahren noch einmal mehr als 2,2 Milliarden Euro an Garantiezahlungen hinzukommen, insgesamt lag der von einer irischen Tochtergesellschaft der Landesbank verursachte Schaden sogar bei rund 17,5 Milliarden Euro. <span id="more-17498"></span></p><p>Bis heute wurde keine der am Scheitern der Landesbank verantwortliche Person verurteilt. Auch der Versuch von der Opposition, politisch Verantwortliche an dem Finanzdebakel anzuklagen, war im Januar 2011 aus &#8220;Kostengründen&#8221; am Widerstand in der Landesregierung <a href="http://www.mdr.de/sachsen/artikel105650.html" target="_blank">gescheitert</a>. Im Unterschied dazu haben die <a href="http://www.dicvdresden-meissen.caritas.de/64624.asp?id=36380" target="_blank">bis heute</a> nicht zurückgenommenen Sparmaßnahmen im <a href="http://www.addn.me/news/kuerzungen-auf-allen-ebenen/" target="_blank">Doppelhaushalt 2011/2012</a> gezeigt, dass für die finanziellen Folgen vor allem der soziale Sektor aufkommen musste. Dass parallel dazu der im Zuge des Finanzskandals zurückgetretene sächsische CDU-Ministerpräsident <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Milbradt" target="_blank">Georg Milbradt</a> inzwischen als <a href="http://tu-dresden.de/die_tu_dresden/fakultaeten/fakultaet_wirtschaftswissenschaften/vwl/fiwi/team_ordner/milbradt" target="_blank">Professor an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften</a> der TU Dresden Vorlesungen im Bereich der Finanzpolitik anbietet, mutet dabei fast als schlechter Witz an.</p><p>Hintergrundartikel: <a href="http://www.addn.me/news/sachsen-zahlt-erneut-millionen-fuer-abgewickelte-landesbank/" target="_blank">Sachsen zahlt erneut Millionen für abgewickelte Landesbank</a></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.addn.me/news/abwicklungskosten-fuer-die-sachsen-lb-steigen-weiter/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Neujahrsansprache die Zweite</title><link>http://www.addn.me/news/neujahrsansprache-die-zweite/</link> <comments>http://www.addn.me/news/neujahrsansprache-die-zweite/#comments</comments> <pubDate>Fri, 04 Jan 2013 08:47:31 +0000</pubDate> <dc:creator>Paul</dc:creator> <category><![CDATA[News]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.addn.me/?p=17488</guid> <description><![CDATA[Auch in diesem Jahr gibt es von uns wieder ein paar warme Worte zum neuen Jahr. Wir hoffen, dass ihr die Feiertage inklusive Familiengedöns gut überstanden und genug Kraft getankt habt, um auch 2013 eure selbst gesteckten Ziele zu erreichen. Auch bei uns hat sich im letzten Jahr wieder einiges getan und wir stehen im [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Auch in diesem Jahr gibt es von uns wieder ein paar warme Worte zum neuen Jahr. Wir hoffen, dass ihr die Feiertage inklusive Familiengedöns gut überstanden und genug Kraft getankt habt, um auch 2013 eure selbst gesteckten Ziele zu erreichen. Auch bei uns hat sich im letzten Jahr wieder einiges getan und wir stehen im Augenblick leider kurz davor, die Flinte ins Korn zu werfen. Neben beruflichen und privaten Herausforderungen setzt sich ob der Situation hier in Sachsen zunehmend eine politische Haltung durch, die sich wohl am besten als Frust bezeichnen lässt. Nichtsdestotrotz wollen wir an euch da draußen appellieren, vielleicht in Zukunft ein Teil unseres Teams zu werden. Also sprecht uns an, <a href="http://www.addn.me/kontakt/">schreibt uns</a>, denn wir halten das Projekt in Zeiten zunehmender Entsolidarisierung auch innerhalb linker Strukturen weiterhin für unverzichtbar. <span id="more-17488"></span></p><p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/44941975" width="480" height="366" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.addn.me/news/neujahrsansprache-die-zweite/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>1</slash:comments> </item> </channel> </rss>