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17.01.2010 Lesereihe zu 125 Jahre Afrika-Konferenz in Berlin (Teil2/3)

Einen Mann hängen. Einen Elefanten erschießen.

Wann? 17. Januar 2010, 20.00 Uhr
Wo? Bibliothek im AZ Conni Dresden

Vorgestellt werden Essays von George Orwell, welche im Spannungsfeld der Wechselbeziehungen von Kolonisatoren und Kolonialisierten angesiedelt sind. Orwell verarbeitet darin Erlebnisse seines Dienstes als britischer Kolonialpolizist in Burma. Erlebnisse, die ihn lebenslang zu einem kapitalismuskritischen Antikolonialisten machten.

“Aber jedem Weißen drängt sich ein Gedanke auf (und es kommt nicht drauf an, ob er sich selbst als Sozialist bezeichnet), jeder Weiße denkt bei sich, wenn er eine schwarze Truppe vorbeiziehen sieht: wie lange können wir diese Völker noch an der Nase herumführen? Wie lange noch, bis sie die Kanonen umdrehen?” Marrakesch 1939

Kolonialismus war hierzulande ein fast vergessenes Thema. Seit kürzerem erst wird seine Aktualität für Kultur und Rassismus verstärkt thematisiert. Der Buchladen König Kurt erinnert mit drei Lesungen an die Kolonialgeschichte, ihre komplexe Problematik und ihre Fortwirkungen. Damit wird er lokal Teil der Offensive zur Erinnerung an die vor 125 Jahren stattgefundene Afrika-Konferenz in Berlin. Mehr unter: www.berliner-afrika-konferenz.de und www.koenig-kurt.de.

Flyer: drei Lesungen

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