Freiräume

Zwei Veranstaltungsreihen im Sommersemester

Auch in diesem Jahr werden an der TU Dresden wieder einige sehr spannende Vorträge und Diskussionsrunden zu zwei verschiedenen Themenkomplexen stattfinden. Immer Mittwochs um 14.40 Uhr wird es im Hörsaalzentrum der Universität in der nunmehr schon sechsten Ringvorlesung um die Thematik „Demokratie & Gewalt“ gehen. Außerdem soll es in einer zweiten Reihe um Israel und die Region im Nahen Osten gehen. Der Zutritt zu den Veranstaltungen an der Universität ist in aller Regel auch für Nicht-Studierende möglich.

In einer Ringvorlesung der mit einer Präambel vernetzten politischen Hochschulgruppen sollen in den einzelnen Veranstaltungen verschiedene Akteure betrachtet werden.

Polizei und Militär als Exekutivkräfte der Androhung und des Einsatzes von Gewalt, aber auch die sogenannten WutbürgerInnen oder vermeintliche ExtremistInnen, welche einerseits die Grenzen der Demokratie aufzeigen und andererseits die Verbindung von Herrschaft und Gewalt in aller Deutlichkeit sichtbar werden lassen. Dabei stellt sich die Frage, welcher Wille und welche Interessen von wem durchgesetzt werden und ob Gewalt von elementarer Bedeutung ist. Welche Rolle spielt Gewalt dabei im Hinblick auf Konkurrenzkampf von Mehrheiten und Minderheiten und was würde Demokratie ohne bürgerliche Republik bedeuten? Ist die Beziehung zwischen Gesellschaft und Individuum als austauschbarem Warenträger im Kapitalverhältnis überhaupt ohne Gewaltzusammenhang denkbar?

Zusätzlich wird in diesem Jahr am 14. Juni eine Podiumdiskussion mit dem Titel „Grenzen der Demokratie, Grenzen des Pluralismus“ stattfinden. Darin soll im Bezug auf die Veranstaltungsreihe neben den Themen politische Gewalt und „Extremismus“ auch das Verhältnis von Fakten und Meinung und Toleranzgrenzen aufgegriffen werden. Das genaue Programm zur Reihe könnt ihr euch bequem als *.pdf an dieser Stelle herunterladen.

In der zweiten Reihe wird es immer Dienstags um 16.40 Uhr im Georg-Schumann-Bau nach einer einführenden Auseinandersetzung zur Geschichte Israels vor allem um dessen Verhältnis zu seinen unmittelbaren arabischen Nachbarn gehen, um damit die israelische Situation im Nahen Osten besser zu verstehen. Das Ziel des vom Referat Politische Bildung organisierten Lesekreises ist es, sich der speziellen Situation im Nahen Osten bewußt zu werden und den häufig auf eine rein religiöse oder ethnische Ebene reduzierten Konflikt klarer werden zu lassen.

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