Nazis

Homophober Übergriff auf der Alaunstraße

Wie das Libertäre Netzwerk berichtet wurde am vergangenen Wochenende ein Jugendlicher zum Ziel eines schwulenfeindlichen Übergriffs. Vor dem Neustädter Kulturzentrum „Scheune“ soll der mutmaßliche Täter den Betroffenen zunächst als „schwule Sau“ und ihm wenig später die Nase gebrochen haben. Nachdem er nach seinem Übergriff den Ort des Geschehens fluchtartig verlassen hatte, kehrte er wenig später zurück und erinnerte die umstehenden Personen daran, dass er „normalerweise werde so etwas mit einem Messer in die Rippen beantwortet“.

Auf seinem Nachhauseweg wurde der Betroffene erneut bedroht. Als er eine Gruppe Jugendlicher nach einer Zigarette gefragt hatte, reagierte eine Person aus der Gruppe auf die von ihm geschilderten Ereignisse mit den Worten, dass der Täter ja richtig gehandelt habe, da „den Schwuchteln aufs Maul“ gehöre. Der Fall zeigt, dass homophobe Übergriffe auch in Dresden keine Einzelfälle darstellen. In der Regel passieren solche Übergriffe jedoch in aller Öffentlichkeit und es wäre die Aufgabe jedes Menschen, in einem solchen Fall dem Betroffenen zu helfen oder zumindest Hilfe zu holen.

Kommentare

  1. randOM sagt:

    Krass. Sowas in der Neustadt. Echt zum Kotzen.

  2. klaus sagt:

    warum sollte sowas auch nicht in der neustadt passieren… ist halt auch zum yuppie und partyviertel verkommen

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