Nazis

NPD-Mini-Kundgebung in Gorbitz

Die NPD ist in Dresden ein weiteres Mal gescheitert. Zu ihrem „bundesweiten Aktionstag“ gegen den Euro versammelten sich im Stadtteil Gorbitz gerade einmal 30 Personen um einen Stand am Merianplatz. Mit dutzenden Plakaten, Deutschland- und NPD-Fahnen sowie Werbematerial versuchten sie vorbeigehende PassantInnen abzupassen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Ganz allein blieben die Nazis allerdings nicht, mindestens ebenso viele Menschen machten lautstark auf das Treiben an dem Platz mit Transparenten und Sprechchören aufmerksam.

Kaum Zulauf: Der NPD-Infostand in Gorbitz
Kaum Zulauf: Der NPD-Infostand in Gorbitz

Bei der zentralen NPD-Demo im brandeburgischen Potsdam reisten nicht einmal 100 Personen an. Nachdem über 2.000 Gegendemonstantinnen und Gegendemonstranten über mehrere Stunden sämtliche Zufahrtsstraßen blockiert hatten, sagte die Partei ihre ursprünglich durch die Stadt geplante Demonstration ab. Es scheint, als ob damit die Kampagne der NPD gegen den Euro weitgehend verpufft ist.

Die angeschlagene Partei hat derzeit große Probleme: So sieht es um die Finanzen des eigenen „Deutsche Stimme“-Verlages sehr düster aus und die Enthüllungen rund um den Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) haben die Diskussion um ein Verbotsverfahren der rechten Partei erneut entfacht. Zu letzt musste sich der stellvertretende NPD-Landesvorsitzende von einem langjährigen Weggefährten distanzieren. Er ist der mutmaßliche Kopf eines Drogenhändlerrings in Nordsachsen.

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