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Aufruf: Polizeigewalt melden

Am Samstag, dem 14. Februar 2009 fand der alljährliche Nazigroßaufmarsch anlässlich der Bombardierung 1945 in Dresden statt. Im Zuge der Gegendemonstrationen griffen verschiedene Polizeieinheiten die Demonstration des linken Bündnisses „No Pasáran“ an. Mit Pfefferspray und Schlagstöcken wurden dutzende DemonstrantInnen verletzt. Besonders schwere Verletzungen riefen die leichten Bambusrohrschlagstöcke einer ungekennzeichneten Einheit (1 | 2) hervor.

Wir rufen dazu auf, Gedächtnisprotokolle sowie Bild- und Filmmaterial, welches den brutalen Einsatz der Polizeikräfte zeigt oder beschreibt an mail@addn.me (PGP) zu schicken. Die Daten werden vertraulich behandelt und sollen vor allem dazu dienen, den Polizeieinsatz vom Wochenende auszuwerten.

Kommentare

  1. copwatch! sagt:

    diese einheiten in grauen overalls und ansonsten im gegensatz zu den sonstigen robocops sehr leicht angezogenen cops sind ganz einfach:

    SEK-einheiten..

    die grauen overalls sind klassisch dafür..
    haben eigentlich nur die sek’s.
    nur das sie für diesen einsatz einfach ihre patches abkletten.

    die knüppel kennen wir aus dem escrima und anderen ähnlichen „sport“-arten..
    welche diese verwirrten in ihrer freizeit ausgiebig betreiben.
    dait lässt es sich einfach schneller und häufiger zuhauen als mit den schwereren tonfas..

    zudem sind die durchaus auch habitus zu erkennen…
    und das sich andere cops denen nahezu ehrfürchtig gegenüber verhalten.

    wer aufnahmen von den grauröcken hat, bitte unbedingt veröffentlichen!

  2. Steffen sagt:

    Auch die Übergriffe an der Synagoge bzw. auf der Carolabrücke sollten angesprochen und angezeigt werden, finde ich.

  3. Berthold sagt:

    bitte auch ansprechen, dass die leute am blockadepunkt bischofsweg/königsbrücker keineswegs sanft geräumt worden sind, da gab es vor allem tritte, fiese handgriffe (gegen die nase…), pfefferspray…und die louisenstr/königsbrücker wurde (in richtung dammweg) ohne grund geräumt, dafür gabs pfeffer und vermeintliches abdrängen, das eher gegeneinanderschubsen bedeutet. die polizeikette wurde einfach 50 meter nach hinten verlegt, purer deutscher idealismus..

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