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Dresden: Angriff auf Polizeirevier

Vermutlich als Reaktion auf die gewaltsame Räumung des seit acht Jahren besetzten Topf & Söhne Geländes in Erfurt wurde in der Nacht auf Sonntag das Polizeirevier Dresden-Neustadt angegriffen und zwei Polizeifahrzeuge beschädigt. Bei der Räumung in Erfurt waren in den frühen Morgenstunden des 16. Aprils mehrere Personen von vermummten Einsatzkräften der Polizei verletzt und festgenommen worden. Seitdem kam es in Erfurt und in einer Reihe von anderen Städten zu Solidaritätsaktionen, um auf die zunehmende Zerstörung alternativer Freiräume aufmerksam zu machen.

Video der Räumung

Kommentare

  1. erfurt ist überall sagt:

    Funkstreifenwagen beschädigt

    Zeit: 19.04.2009, 00.40 Uhr
    Ort: Dresden-Innere Neustadt

    In der Nacht zum Sonntag beschädigten Unbekannte zwei Funkstreifenwagen und die Fassade des Polizeireviers Dresden-Nord.

    Das Quartett schlug auf dem frei zugänglichen Parkplatz an zwei Funkstreifenwagen VW Golf IV die Front- und Heckscheibe ein. Bei einem der beiden Fahrzeuge beschädigten sie zudem den Außenspiegel und die Blaulichtbrücke. Weiterhin warfen die Unbekannte drei Farbbomben an die Fassade des Revieres und beschädigten zwei Fensterscheiben im Treppenhaus.

    Trotz sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen konnten die vier Personen unerkannt entkommen.

    Der entstandene Sachschaden ist noch nicht bezifferbar.

  2. stars'n'stripes sagt:

    Dienstag, 21. April 2009
    (Sächsische Zeitung)

    Chaoten demolieren Streifenwagen und Revier-Fassade

    Dresden. Vier Unbekannte haben am Sonntag am Polizeirevier Dresden-Nord, Neustadt, mehrere Tausend Euro Schaden verursacht. Um 0.40Uhr stürmten die Täter vor das Revier im Hinterhof der Bautzner Straße. Während einer drei Farbbeutel gegen die Fassade schleuderte, haben seine Komplizen auf zwei Streifenwagen eingeschlagen. Sie zerstörten Front- und Heckscheiben der beiden VW Golf, einen Außenspiegel und ein Blaulicht. Im Treppenhaus wurden auch zwei Fensterscheiben beschädigt.

    „Der Angriff hat nicht einmal 30 Sekunden gedauert“, sagte Polizeisprecher Marko Laske. Zwar sahen die Beamten den Überfall auf dem Monitor. Doch ehe sie draußen waren, seien die Täter geflüchtet. Das Motiv des offenbar geplanten Angriffs ist unklar. (lex)

    http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2134599

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