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Fortsetzung der bösen Geschichte: »Ein Leben im Kampf oder keins?«

Aus dem Kreis der Gruppe „Black Monday“ gibt es einen neuen lesenswerten Text als Reaktion auf das Anfang November erschienene Positionspapier des „No pasarán“-Bündnisses und einem kurzen Text im anarchia dresden blog.

Kommentare

  1. Fogel sagt:

    Wird jetzt jeder dümmliche Text hier reingestellt? Der ist nicht lesenswert sondern hochgradig bescheuert. und wie neutral ihr in dem Fall seid, wird dadurch gezeigt, dass ihr auf das Positionspapier erst jetzt hinweist, welches natürlich nicht den Zusatz „lesenswert“ erhält.

    Der erste Text von blackmonday war schon hochgradiger, durch hochgestochene Formulierungen maskierter, Schwachsinn und der Text steht dem an Dümmlichkeit in nichts nach. Mal als kleinen Hinweis zum Thema Unterschied zwischen Anitimilitarismus und Pazifismus.

    Antimilitarismus ist eine dem Pazifismus nahe stehende Überzeugung, die sich gegen militaristische Tendenzen innerhalb von Gesellschaft und Politik wendet. Sie ist damit eine Gegenbewegung zum Militarismus in seinen verschiedenen Ausprägungen.

    Der Antimilitarismus sollte vom Pazifismus begrifflich geschieden werden, weil sich der Kampf gegen militaristische Tendenzen unabhängig von der Frage führen lässt, ob militärische Gewalt als ein geeignetes Mittel zur Lösung von Konflikten gesehen wird.

    Naja, eure Meinung was gut und schlecht ist, macht sich aber, so wie es aussieht nicht an Argumenten fest. Den Feed von euch kann ich also wieder abbestellen. Schade eigentlich, vom Ansatz her war das hier ein gutes Projekt, eben weil sich der Szeneschwachsinn hier in Grenzen hielt und man die Seite auch Leuten empfehlen konnte, die mit der Szene. wie man sieht aus gutem Grund, nichts zu tun haben wollen.

  2. louis sagt:

    Wenn du unser Angebot zu einseitig findest dann sende doch bitte Texte/Links etc. an unsere E-Mail Adresse. Auch wir sind nur Menschen und stellen nur das drauf was wir im Blick haben.

  3. farfalla sagt:

    Ich begrüße trotz aller berechtigten kritik an dem polemischen text von „neel“, dass die Diskussion damit weiter geht.
    näheres dazu in kürze auf anarchiadd …

  4. natalya sagt:

    Menschenskinder, so einen schlechten Text ist mensch von black monday eigentlich gar nicht gewohnt.
    Auf wen bezieht sich neel nun eigentlich? Auf das Bündnis „No pasarán“ oder die Leute, die hinter dem blog anarchiadd stehen?

    Außerdem fragt sich, worauf sich in dem Text überhaupt bezogen wird, wenn beispielsweise davon die rede ist, dass <> wird. Die Belege dafür, wie für so manch anderes, bleibt er nämlich leider schuldig.

    <> muss wer was machen??? Bitte! Erst überlegen, dann schreiben.

    <>, <> gab es damals vielleicht sogar wirklich, aber sicher nicht in den USA, die bis zum Kriegseintritt allein um ihre eigene Sicherheit besorgt waren, genauso wenig wie in Chamberlain’s Großbritannien mit seiner Appeasement-Politik, das die Aufteilung der Tschecho-Slowakei zugunsten von Deutschland absegnte und schon gar nicht bei Sowjet-Diktator Stalin, der ’39 mit Stalin paktierte.
    Nichtsdestotrotz: Die Alliierten haben Europa von Massenmord und Unterjochung befreit, was uns zu Dankbarkeit verpflichtet und Freude verschafft. Aber das historische Bewusstsein sollte uns erlauben, wenn nicht gar, dazu nötigen, historische Tatsachen zu erkennen, nämlich, dass der Kampf gegen den Faschismus, die Befreiung das beste war, was die alliierten Staaten je vollbracht, dessen emanzipatorische Linie sie aber nicht weitergeführt haben, dass die Geschichte dieser Staaten noch nach ’45 voll ist von Gewalt, Krieg, Verfolgung, Lüge, Unterdrückung, und es daher nötig ist die Verklärung der Kämpfer als konsequente Antifaschisten, den emanzipatorischen Gehalt von Nationalfahnen – deren Tragen alles aufgezählte notwendigerweise mitliefert – vielmehr eigentlich des ganzen Verhaltens zu hinterfragen.
    Das benutzte Vokabular in Teilen der Linken deutet aber nur all zu oft – auch im kritisierten Text – gerade auf eine solche Verklärung hin, die äußerst beispielhaft ist für die Suche nach einem Anker im Meer der Perspektivenlosigkeit, der unüberwindlich erscheinenden Realität des Kapitalismus, einen Fels in der Brandung der Konfrontation mit dem Faschismus. Denn es wäre schlimm in dieser unvernünftigen und ungerechten Welt ganz allein zu sein; mensch braucht doch etwas, woran er sich klammern kann, wenn er nicht den totalen Bruch mit den gesellschaftlichen Verhältnissen akzeptieren will, und da das Proletariat als antifaschistische Macht wegfällt, bieten sich die antifaschistischen Alliierten an, auf die sich als Retter und Helden schlechthin bezogen werden kann. Es bleibt nur noch die Frage: Warum?

  5. natalya sagt:

    Anmerkung des Autors: Im ersten post wurden die durch <<>> kenntlich gemachten Zitate als html-tags interpretiert und deren inhalt nicht angezeigt, daher hier nochmal die geänderte nachgereichte version. die erste version kann gelöscht werden, der kommentar dann hier meinetwegen auch.

    Menschenskinder, so einen schlechten Text ist mensch von black monday eigentlich gar nicht gewohnt.
    Auf wen bezieht sich neel nun eigentlich? Auf das Bündnis „No pasarán“ oder die Leute, die hinter dem blog anarchiadd stehen?

    Außerdem fragt sich, worauf sich in dem Text überhaupt bezogen wird, wenn beispielsweise davon die rede ist, dass „die militante, körperliche bzw. handfeste Auseinandersetzung mit dem politischen Gegner, also Nazis gesucht und in einer Black-Block-Romantik glorifiziert“ wird. Die Belege dafür, wie für so manch anderes, bleibt er nämlich leider schuldig.

    „Sobald nun aber ein Konflikt den Rahmen eines Faustkampfes übersteigt (siehe 13.2.45)…“ muss wer was machen??? Bitte! Erst überlegen, dann schreiben.

    „Konsequenten Antifaschismus“, „auf allen Ebenen, mit allen Mitteln“ gab es damals vielleicht sogar wirklich, aber sicher nicht in den USA, die bis zum Kriegseintritt allein um ihre eigene Sicherheit besorgt waren, genauso wenig wie in Chamberlain’s Großbritannien mit seiner Appeasement-Politik, das die Aufteilung der Tschecho-Slowakei zugunsten von Deutschland absegnte und schon gar nicht bei Sowjet-Diktator Stalin, der ’39 mit Hitler paktierte.
    Nichtsdestotrotz: Die Alliierten haben Europa von Massenmord und Unterjochung befreit, was uns zu Dankbarkeit verpflichtet und Freude verschafft. Aber das historische Bewusstsein sollte uns erlauben, wenn nicht gar, dazu nötigen, historische Tatsachen zu erkennen, nämlich, dass der Kampf gegen den Faschismus, die Befreiung das beste war, was die alliierten Staaten je vollbracht, dessen emanzipatorische Linie sie aber nicht weitergeführt haben, dass die Geschichte dieser Staaten noch nach ’45 voll ist von Gewalt, Krieg, Verfolgung, Lüge, Unterdrückung, und es daher nötig ist die Verklärung der Kämpfer als konsequente Antifaschisten, den emanzipatorischen Gehalt von Nationalfahnen – deren Tragen alles aufgezählte notwendigerweise mitliefert – vielmehr eigentlich des ganzen Verhaltens zu hinterfragen.
    Das benutzte Vokabular in Teilen der Linken deutet aber nur all zu oft – auch im kritisierten Text – gerade auf eine solche Verklärung hin, die äußerst beispielhaft ist für die Suche nach einem Anker im Meer der Perspektivenlosigkeit, der unüberwindlich erscheinenden Realität des Kapitalismus, einen Fels in der Brandung der Konfrontation mit dem Faschismus. Denn es wäre schlimm in dieser unvernünftigen und ungerechten Welt ganz allein zu sein; mensch braucht doch etwas, woran er sich klammern kann, wenn er nicht den totalen Bruch mit den gesellschaftlichen Verhältnissen akzeptieren will, und da das Proletariat als antifaschistische Macht wegfällt, bieten sich die antifaschistischen Alliierten an, auf die sich als Retter und Helden schlechthin bezogen werden kann. Es bleibt nur noch die Frage: Warum?

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