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Neuer Film über den norwegischen Widerstand im Kino

Nach langer Zeit wird es wieder einmal Zeit für einen Filmtipp. Nach dem dänischen Film „Tage des Zorns“ startet am 11. Februar endlich auch mit zwei Jahren Verzögerung in Deutschland der Film „Max Manus“ über eine der schillernsten Figuren des norwegischen Widerstandes.

Erzählt wird die Geschichte des 1996 in Spanien gestorbenen norwegischen Widerstandskämpfers Máximo Guillermo Manus der im Zweiten Weltkrieg in Norwegen zusammen mit Gunnar Sønsteby einer der führenden Köpfe der so genannten Oslogjengen (Oslobande) war. Er war beteiligt an zahlreichen Sabotageaktionen und Spezialist für Anschläge auf Kriegsschiffe.

Empfehlenswert in diesem Zusammenhang ist das Buch „Die Wollweber-Organisation und Norwegen“ des norwegischen Autors Lars Borgersrud. Es handelt von kommunistischen Seeleuten, die bereits 1936 auf Initiative des sowjetischen Geheimdienstes begannen, die deutschen Kriegsvorbereitungen durch Anschläge auf den Schiffsverkehr zu sabotieren. Bis zum Herbst 1944 unternahm die Organisation gemeinsam mit norwegischen Widerstandsgruppen über 110 Anschläge gegen die deutsche Besatzungsmacht. An der Spitze der illegalen internationalen Sabotageorganisation stand das deutsche KPD-Mitglied Ernst Wollweber.

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