News

Übergriff in der Südvorstadt

Wie die Dresdner Polizei mitteilt, kam es in der vergangenen Woche in der Südvorstadt zu einem sexualisierten Übergriff durch drei Männer auf eine 17jährige Frau. Nachdem diese am Dienstagabend in einer Straßenbahn der Linie 3 zunächst von den drei Personen angesprochen worden war, wurde sie nach dem Verlassen der Bahn am Nürnberger Platz von dem Trio verfolgt und im Haltestellenbereich der Buslinie 61 hinter ein Gebüsch gezogen und angefasst. Erst als sich die junge Frau zur Wehr setzte, konnte sie fliehen und erlitt dabei leichte Verletzungen. Wer Hinweise zu den Tätern oder zum Tathergang geben kann wird gebeten, sich unter der 0351-4832233 bei der Dresdner Polizei zu melden.

Die zwischen 20 und 25 Jahre alten männlichen Täter wurden wie folgt beschrieben: Zwei der Männer waren demnach ca. 1,80 Meter groß und schlank. Einer der beiden hatte neben einer auffällig blassen Haut und einem knochigen Gesicht dunkle, kurze Haare. Zum Tatzeitpunkt trug er eine helle Picaldi-Hose und eine dunkle Kapuzenjacke. Der zweite Täter war leicht gebräunt und hatte braune Haare. Bekleidet war er mit einer blauen Jeanshose, einem dunklen Sweatshirt mit Reißverschluss und weißen Nike-Schuhen. Der dritte, etwas 1,75 Meter große Täter, welcher unter seinem Basecap kurz geschnittene, leicht rötliche Haare und Sommersprossen im Gesicht hatte, trug zur Tatzeit eine schwarze Picaldi-Hose und eine schwarze Jacke der Marke Amstaff.

Taten wie diese sind leider keine Seltenheit. Immer wieder werden vor allem Frauen Opfer sexualisierter Übergriffe. Während viele der Taten oftmals gar nicht erst angezeigt werden, werden die Opfer mit den physischen und psychischen Folgen oft allein gelassen. Aus diesem Grund wurde vor gut einem Jahr ein Ableger der Onlineplattform Hollaback! in Dresden gestartet. In dem 2005 in New York gegründeten Projekt besteht für Betroffene die Möglichkeit, ihre eigene Geschichte zu erzählen und professionelle Hilfe vermittelt zu bekommen. Ziel des weltweiten Netzwerkes ist es, sexuelle Übergriffe öffentlich zu machen und den Betroffenen damit zu zeigen, dass sie nicht allein sind.

Kommentare

  1. end rape culture sagt:

    ein sehr guter radiobeitrag zu „rape culture“:
    http://audioarchiv.blogsport.de/2013/05/14/stell-dich-nicht-so-an/
    wird hiermit empfohlen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *