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Zum Gedenken an den Todestag von Jorge Gomondai

Der Mosambikaner Jorge Gomondai starb am 6. April 1991 in Dresden an den Folgen eines rassistisch motivierten Übergriffs. Er kam aus Mosambik in der Hoffnung, in einem hoch entwickelten Land zu lernen. Die Sächsische Zeitung schrieb damals: Todesursache Schwarz.

Den 18. Todestag von Jorge Gomondai nimmt die Landeshauptstadt Dresden wie in den vorangegangenen Jahren zum Anlass, der Opfer rechtsextremer, rassistischer und antisemitischer Gewalt mit verschiedenen Veranstaltungen zu gedenken.

Veranstaltungen zum Gomondai-Gedenken

Sonntag, 5. April:

13 bis 19 Uhr, im Heinz-Steyer-Stadion, Pieschener Allee 1 (Ostragehege):

9. Jorge-Gomondai-Cup – Fußballturnier. Es werden Mannschaften aus der Kommunal- und Landespolitik, der Gastgeber DSC-Fanprojekt e. V., eine Fan-Mannschaft von Dynamo Dresden, Partnervereine aus Nürnberg und Weißenfels, Vertretungen internationaler Gemeinschaften sowie Vertretungen der örtlichen Presse und Wirtschaft teilnehmen. Eröffnet wird das Fußballturnier von Bürgermeister Winfried Lehmann.

Montag, 6. April:

ab 16 Uhr Info-Stände und Musik (Jorge-Gomondai-Platz)

17 Uhr Friedensgebet (Dreikönigskirche)

18 Uhr Kundgebung (Jorge-Gomondai-Platz)

19.30 Uhr Filmvorführung (Palhota e. V., Großenhainer Straße 28)

Quelle: Stadt Dresden

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