Soziales

Wie teuer wird das neue Sozialticket?

Am 6. Mai wurde vom Dresdner Stadtrat eine Sozialticket für Dresden beschlossen. Bis Ende September hat Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) Zeit, eine Vorschlag zur Umsetzung dieser Idee dem Stadtrat vorzulegen. Inzwischen gibt es Kritik am Stadtratsbeschluss, der im Unterschied zu den vom Aktionbündnis geforderten 15 Euro, lediglich eine Reduzierung um 50% vom Preis normaler Monatskarten vorsieht. Damit würde das Ticket für die knapp 60.000 von Armut betroffenen Menschen in Dresden statt der aktuell 47 Euro immer noch 23,50 Euro kosten.

Menschen die ALG II beziehen, stehen dem Gesetz nach monatlich 11,50 Euro für die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel zur Verfügung. Woher diese Menschen die Differenz zu den veranschlagten 23,40 Euro nehmen sollen lässt der Stadtratsbeschluss genauso offen, wie die Begründung der für die Zustimmung verantwortlichen Parteien.

Der Erste Dresdner Hartz IV Akademikertreff (EDAT) sieht in den jährlichen Fahrpreiserhöhungen durch die DVB die Gefahr einer weiteren Verteuerung des Tickets und fordert aus diesem Grund einen generellen Preisstopp.

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