<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?> <rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/" xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/" ><channel><title>Alternative Dresden News &#187; Antifa</title> <atom:link href="http://www.addn.me/tag/antifa/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://www.addn.me</link> <description>Nachrichtenportal für eine kritische Öffentlichkeit in Dresden und Umgebung mit Schwerpunkten auf Antifa, Nazis, Freiräumen, Kultur und Sozialem</description> <lastBuildDate>Tue, 07 Feb 2012 16:00:23 +0000</lastBuildDate> <language>en</language> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator> <item><title>Filmtipp: Noise and Resistance</title><link>http://www.addn.me/freiraeume/filmtipp-noise-and-resistance/</link> <comments>http://www.addn.me/freiraeume/filmtipp-noise-and-resistance/#comments</comments> <pubDate>Mon, 20 Jun 2011 10:14:54 +0000</pubDate> <dc:creator>Paul</dc:creator> <category><![CDATA[Freiräume]]></category> <category><![CDATA[Kultur]]></category> <category><![CDATA[Antifa]]></category> <category><![CDATA[Film]]></category> <category><![CDATA[Francesca Araiza Andrade]]></category> <category><![CDATA[Julia Ostertag]]></category> <category><![CDATA[Noise and Resistance]]></category> <category><![CDATA[Punk]]></category> <category><![CDATA[Punkrock]]></category> <category><![CDATA[Russland]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.addn.me/?p=12566</guid> <description><![CDATA[Seit letzten Donnerstag läuft in ausgewählten Kinos die Dokumentation &#8220;Noise and Resistance&#8221; über die Punkbewegung in Europa. Die beiden Regisseurinnen Julia Ostertag und Francesca Araiza Andrade waren für ihren Trip durch Europas Subkultur bei Hausbesetzern in Barcelona, Antifaschisten in Moskau, niederländischen Gewerkschaftern, bei den Aktivisten des englischen CRASS &#8211; Kollektivs, queeren Wagenplatzbewohnern aus Berlin und [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.addn.me/uploads/noiseandresistance.jpg" class="lightview" rel="gallery['12566']" title="Noise and Resistance"><img src="http://www.addn.me/uploads/noiseandresistance-e1308563845325.jpg" alt="" title="Noise and Resistance" width="141" height="200" class="alignleft size-full wp-image-12567" /></a>Seit letzten Donnerstag läuft in ausgewählten Kinos die Dokumentation &#8220;Noise and Resistance&#8221; über die Punkbewegung in Europa. Die beiden Regisseurinnen Julia Ostertag und Francesca Araiza Andrade waren für ihren Trip durch Europas Subkultur bei Hausbesetzern in Barcelona, Antifaschisten in Moskau, niederländischen Gewerkschaftern, bei den Aktivisten des englischen CRASS &#8211; Kollektivs, queeren Wagenplatzbewohnern aus Berlin und Punkgirl-Bands aus Schweden.</p><p>Der Film zeigt die Punkbewegung weder als Modeerscheinung noch als verstaubtes Relikt der Vergangenheit, sondern vielmehr als lebendigen Ausdruck eines Lebensgefühls. Es geht um Freundschaft, Freiheit, Widerstand und darum, dass Kommerz, Kapital und Konsum keine unumstößliche Notwendigkeit unserer Gegenwart sind. Dabei dient die Musik zur kollektiven Selbstbehauptung, ein vertontes Nein, dessen Losung &#8220;Do it yourself!&#8221; zur lautstarken Internationale des 21. Jahrhundert geworden ist. <span id="more-12566"></span></p><p>Filmkritik in der Jungle World: <a href="http://jungle-world.com/artikel/2011/24/43415.html">Wir machen das</a></p><p><iframe width="480" height="303" src="http://www.youtube.com/embed/UDdJ9PYIb-w" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.addn.me/freiraeume/filmtipp-noise-and-resistance/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Auftakt zur Arrrgh!-Veranstaltungsreihe</title><link>http://www.addn.me/freiraeume/auftakt-zur-arrrgh-veranstaltungsreihe/</link> <comments>http://www.addn.me/freiraeume/auftakt-zur-arrrgh-veranstaltungsreihe/#comments</comments> <pubDate>Thu, 07 Apr 2011 21:38:31 +0000</pubDate> <dc:creator>Klara</dc:creator> <category><![CDATA[Freiräume]]></category> <category><![CDATA[Antifa]]></category> <category><![CDATA[Arrrgh]]></category> <category><![CDATA[AZ Conni]]></category> <category><![CDATA[Feminismus]]></category> <category><![CDATA[Kapitalismus]]></category> <category><![CDATA[Krav Maga]]></category> <category><![CDATA[Sexismus]]></category> <category><![CDATA[Veranstaltung]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.addn.me/?p=11864</guid> <description><![CDATA[Mit etwas Verspätung startete heute die Veranstaltungsreihe &#8220;Arrrgh! Sexismuskritische Tage in Dresden&#8220;. Bis zum Sonntag sind einige Veranstaltungen und Workshops geplant, darunter auch Krav-Maga Selbstverteidigungskurse. Zum Auftakt erklärten die OrganisatorInnen neben den Schutzkonzept und Ablauf auch ihre Beweggründe für eine solche Veranstaltungsreihe. Gründe für ein lautes &#8220;Arrrgh!&#8221; gibt es demnach viele, aber grundsätzlich geht es [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.addn.me/uploads/arrrg_banner.gif" class="lightview" rel="gallery['11864']" title="ARRRGH! Sexismuskritische Tage in Dresden"><img class="alignleft size-full wp-image-11865" title="ARRRGH! Sexismuskritische Tage in Dresden" src="http://www.addn.me/uploads/arrrg_banner-e1302212255283.gif" alt="" width="100" height="312" /></a>Mit etwas Verspätung startete heute die Veranstaltungsreihe &#8220;<a href="http://arrrgh.blogsport.de/">Arrrgh! Sexismuskritische Tage in Dresden</a>&#8220;. Bis zum Sonntag sind einige Veranstaltungen und Workshops geplant, darunter auch Krav-Maga Selbstverteidigungskurse. Zum Auftakt erklärten die OrganisatorInnen neben den <a href="http://arrrgh.blogsport.de/schutzkonzept/">Schutzkonzept</a> und Ablauf auch ihre Beweggründe für eine solche Veranstaltungsreihe. Gründe für ein lautes &#8220;Arrrgh!&#8221; gibt es demnach viele, aber grundsätzlich geht es um den Versuch, einen Diskurs in der Stadt anzustoßen, so eine junge Frau auf dem Podium. Ein erstes Inputreferat widmete sich heute der Geschichte des Feminismus.</p><p>Für morgen sind neben einen Vortrag unter dem Titel &#8220;Queer und Kapitalismuskritik&#8221; auch ein Workshop zu &#8220;Antifa und Männlichkeit&#8221; geplant. Abends sollen themenspezifische Filme gezeigt werden. Unter dem Label &#8220;Queere Party&#8221; soll deshalb morgen auch eine <a href="http://www.myspace.com/dieserindependentclub/blog/541796384">conni.elektrik Party</a> in der Chemiefabrik etwas bunter ausgestaltet werden. Der gesamte <a href="http://arrrgh.blogsport.de/ablauf/">Ablauf</a>, sowie <a href="http://arrrgh.blogsport.de/ankuendigungstexte/">Vortragsbeschreibungen</a> und Hintergründe findet ihr auf der <a href="http://arrrgh.blogsport.de/">Website</a> der Veranstaltungsreihe.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.addn.me/freiraeume/auftakt-zur-arrrgh-veranstaltungsreihe/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>28.08.2010 Antifa-Demo in Radeberg</title><link>http://www.addn.me/antifa/28-08-2010-antifa-demo-in-radeberg/</link> <comments>http://www.addn.me/antifa/28-08-2010-antifa-demo-in-radeberg/#comments</comments> <pubDate>Sun, 22 Aug 2010 17:00:14 +0000</pubDate> <dc:creator>Klara</dc:creator> <category><![CDATA[Antifa]]></category> <category><![CDATA[Demonstration]]></category> <category><![CDATA[Nazis]]></category> <category><![CDATA[NPD]]></category> <category><![CDATA[Radeberg]]></category> <category><![CDATA[Simon Richter]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.addn.me/?p=8618</guid> <description><![CDATA[Gegen die lokalen Nazistrukturen und deren Erscheinungsformen soll am kommenden Samstag in Radeberg demonstriert werden. Die Radeberger Szene ist gut vernetzt und pflegt Kontakte nach Dresden. Hierbei tritt immer wieder der NPD-Stadtrat Simon Richter hervor. Er war auch dabei, als eine Gruppe Nazis das Bierfest in Radeberg nutzte, um gegen den „schleichenden Volkstod“ aufmerksam zu [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.addn.me/uploads/no-nazis-in-radeberg.jpg" class="lightview" rel="gallery['8618']" title="Plakat zur Demonstration in Radeberg"><img class="alignleft size-full wp-image-8620" title="Plakat zur Demonstration in Radeberg" src="http://www.addn.me/uploads/no-nazis-in-radeberg-e1282483208814.jpg" alt="" width="150" height="211" /></a>Gegen die lokalen Nazistrukturen und deren Erscheinungsformen soll am kommenden Samstag in <a href="http://www.addn.me/tag/radeberg">Radeberg</a> demonstriert werden. Die Radeberger Szene ist gut vernetzt und pflegt Kontakte nach Dresden. Hierbei tritt immer wieder der NPD-Stadtrat <a href="http://www.addn.me/tag/simon-richter">Simon Richter</a> hervor. Er war auch dabei, als eine Gruppe Nazis das Bierfest in Radeberg <a href="http://www.addn.me/nazis/radeberg-neonazis-marschierten-beim-festumzug/">nutzte</a>, um gegen den „schleichenden Volkstod“ aufmerksam zu machen und dabei gegen DemokratInnen zu hetzen.</p><p>Deshalb soll am <strong>28.08.2010 um 13.00 Uhr</strong> eine antifaschistische Demonstration am <strong>Bahnhof in Radeberg</strong> stattfinden. Für Anreisende aus Dresden gibt es einen Zugtreffpunkt: Hauptbahnhof, 11.52 Uhr, Gleis 9 und Bahnhof Neustadt, 12.07 Uhr, Gleis 9.<span id="more-8618"></span></p><p>Aufruf der Antifa Radeberg:</p><blockquote><p>Schon seit Jahren sind in Radeberg und Umgebung vermehrt Aktivitäten zu  beobachten, welche eindeutig dem rechten Spektrum zuzuordnen sind.  Aufkleber mit nationaler und ausländerfeindlicher Propaganda,  Schmierereien mit nazistischen Inhalt und faschistische Parolen sind  Alltag in Radeberg. Die „autonomen Nationalisten“ treten gegenüber  Menschen, welche nicht in ihr beschränktes Weltbild passen, immer  gewaltbereiter entgegen.<br /> Regelmäßig konnte man die Radeberger Faschisten auch bei Kundgebungen  und Aktionen der NPD und anderer Organisationen in Dresden beobachten.  So griffen sie zusammen mit Dresdner Nazis Anfang Februar eine Gruppe  an, welche vor der Altmarktgalerie für die Antinazi-Demo am 13.2.2010  warb. Sie marschierten auf der 1. Mai Demonstration 2009 in Freiberg und  2010 in Hoyerswerda. Letztere wurde vom Radeberger NPD Stadtrat Simon  Richter angemeldet.<br /> Richter pflegt seit längerem engem Kontakt mit dem Dresdner Neonazi Maik Müller, welcher den Freien Kameradschaften angehört.<br /> Das Bürgerbüro der Partei DIE LINKE. wurde in Radeberg schon oft Ziel  von Anschlägen mit rechtsextremem Hintergrund. So wurde die Jalousie  beschmiert und zerschlagen sowie mehrere Scheiben zerbrochen. Vor  wenigen Tagen wurde an der neuen Jalousie nun sogar gezündelt.<br /> Dies bildet nur den Höhepunkt einer Entwicklung, die bereits seit langem  mehr Beachtung hätte finden müssen. Doch auch im Angesicht dieser  Tatsachen gibt es wieder diejenigen, die guten Gewissens behaupten, es  gebe in Radeberg und Umgebung kein Problem mit der extremen Rechten!!<br /> Gegen diese Meinung müssen und werden wir demonstrieren, wir müssen und  werden zeigen, dass es Menschen gibt, die sich nicht mit rechten Parolen  identifizieren, die aufklären, dass der National-Sozialismus ein  Verbrecher- und Ausbeutersystem ist.<br /> Deshalb, Bürgerinnen und Bürger, Antifaschistinnen und Antifaschisten aus Radeberg und dem gesamten Umkreis,<br /> KOMMT ZUR DEMO GEGEN RECHTS NACH RADEBERG!</p><p>Quelle: <a href="http://aardb.blogsport.de/no-nazia-in-radebergdemo-28-august/1-aufruf/">Autonome Antifa Radeberg</a> (AARDB)</p></blockquote> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.addn.me/antifa/28-08-2010-antifa-demo-in-radeberg/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Antifa Demo in Dresden Löbtau.</title><link>http://www.addn.me/news/antifa-demo-in-dresden-loebtau/</link> <comments>http://www.addn.me/news/antifa-demo-in-dresden-loebtau/#comments</comments> <pubDate>Mon, 15 Mar 2010 11:19:03 +0000</pubDate> <dc:creator>Paul</dc:creator> <category><![CDATA[Antifa]]></category> <category><![CDATA[News]]></category> <category><![CDATA[Demonstration]]></category> <category><![CDATA[Löbtau]]></category> <category><![CDATA[Nazis]]></category> <category><![CDATA[Praxis]]></category> <category><![CDATA[Übergriff]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.addn.me/?p=6756</guid> <description><![CDATA[In Dresden Löbtau demonstrierten gestern ca 60 Personen. Anlass dafür war ein Naziangriff auf das linke Haus- und Kulturprojekt „die Praxis“ in Löbtau, in der Nacht auf den 13.02.2010. In dieser Nacht griffen ca. 20 Nazis vermummt und mit Flaschen bewaffnet das alternative Projekt an. Durch entschlossenes Entgegentreten der Bewohner_innen konnte der Angriff abgewehrt und [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><a class="lightview" href="http://www.addn.me/uploads/löbtau.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-6757" title="löbtau" src="http://www.addn.me/uploads/löbtau-e1268651808526.jpg" alt="Antifa Demonstration in Dresden-Löbtau" width="150" height="100" /></a>In Dresden Löbtau demonstrierten gestern ca 60 Personen. Anlass dafür war ein Naziangriff auf das linke Haus- und Kulturprojekt „die Praxis“ in Löbtau, in der Nacht auf den 13.02.2010. In dieser Nacht griffen ca. 20 Nazis vermummt und mit Flaschen bewaffnet das alternative Projekt an. Durch entschlossenes Entgegentreten der Bewohner_innen konnte der Angriff abgewehrt und den Nazis gezeigt werden was sie bei solchen Aktionen erwartet. <span id="more-6756"></span></p><p>Die Demo begann ca. 15uhr mit einer guten Mischung aus black block und pink and silver Aktivist_innen. Die Route führte von der Columbusstraße über die Kesseldorferstraße weiter zur Rudolf-Renner-Straße, Bramschstraße, Lübecker Straße und über die Wernerstraße zurück zur Columbusstraße. Lautstark wurde auf die Naziproblematik und den sinnlosen Verfall von Häusern/Wohnraum im Kiez aufmerksam gemacht. Auf der Kesselsdorferstrasse wurde die Stimmung mit pyrotechnischen Erzeugnissen angeheizt. Kurz vor dem Eintreffen mehrerer Streifenwagen war die Demo bereits an ihrem selbstgewählten Endpunkt angekommen und aufgelöst. Somit entgingen die Demonstrant_innen der Pflicht eineN Anmelder_in zu benennen.</p><p>Am Rande der Demo gab es Streetart-Aktionen und es wurden Flyer an Passant_innen verteilt. An den vielen unschönen Bemerkungen und Pöbeleien von Einigen zeigte sich deutlich wie wichtig antifaschistische Arbeit in Löbtau ist.</p><p>In Löbtau gibt es wenige alternative Strukturen. Eher prägen Nazis und rechtsoffene Hooligans das Bild. Durch die Demo sowie das radikale Vorgehen bei dem Übergriff der Anstoß für die Spontandemo war zeigen wir den Nazis das wir sie und ihre Aktionen nicht länger dulden werden. Auch in Löbtau wird ihnen keinen Fußbreit die Straße überlassen.</p><p>Das die Polizei den 13. Februar immer noch nicht verkraftet hat zeigte sich nicht nur an ihrem überzogenen Einsatz auf der Busfahrt zur Antifademo nach Chemnitz am 5.3.2010, als sie eine 2stündige Vorkontrolle durchführte um den Ablauf der Demo zu behindern, sondern auch an der gestrigen Observation des Haus-und Wohnprojektes „die Praxis“ nach Ende der Demo. Bis in die frühen Morgenstunden fuhr die Polizei Streife, teils im 2-Minuten-Takt am Haus vorbei. Ein- und ausgehende Personen mussten sich teilweise langwierigen Personalienkontrollen unterziehen lassen, mit der Begründung, dass es „am heutigen Tag im Viertel zu Unregelmäßigkeiten kam“. Gegenüber des Hauses postierten sich bis 3.00 Uhr 2 Zivilbullen. Dies tat jedoch der Stimmung keinen Abbruch und so wurde mit Musik und Tanz die Nacht zum Tag.</p><p>Vielen Dank an alle die gestern laustark antifaschistischen Protest auf die Straße getragen haben.<br /> Wir kommen wieder – keine Frage…</p><p>Antifaschistische Aktion Pennrich, Antifaschistische Revolutionäre Aktion Löbtau</p><p>Quelle: <a href="http://de.indymedia.org/2010/03/275741.shtml">Indymedia</a> (15.03.10)</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.addn.me/news/antifa-demo-in-dresden-loebtau/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>4</slash:comments> </item> <item><title>Neuer Film über den norwegischen Widerstand im Kino</title><link>http://www.addn.me/news/neuer-film-ueber-den-norwegischen-widerstand-im-kino/</link> <comments>http://www.addn.me/news/neuer-film-ueber-den-norwegischen-widerstand-im-kino/#comments</comments> <pubDate>Thu, 28 Jan 2010 19:30:05 +0000</pubDate> <dc:creator>Paul</dc:creator> <category><![CDATA[Kultur]]></category> <category><![CDATA[News]]></category> <category><![CDATA[Antifa]]></category> <category><![CDATA[Ernst Wollweber]]></category> <category><![CDATA[Film]]></category> <category><![CDATA[Lars Borgersrud]]></category> <category><![CDATA[Max Manus]]></category> <category><![CDATA[Norwegen]]></category> <category><![CDATA[Widerstand]]></category> <category><![CDATA[Zweiter Weltkrieg]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.addn.me/?p=5534</guid> <description><![CDATA[Nach langer Zeit wird es wieder einmal Zeit für einen Filmtipp. Nach dem dänischen Film &#8220;Tage des Zorns&#8221; startet am 11. Februar endlich auch mit zwei Jahren Verzögerung in Deutschland der Film &#8220;Max Manus&#8221; über eine der schillernsten Figuren des norwegischen Widerstandes. Erzählt wird die Geschichte des 1996 in Spanien gestorbenen norwegischen Widerstandskämpfers Máximo Guillermo [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.addn.me/uploads/maxmanus.jpg" class="lightview" rel="gallery['5534']" title="Max Manus"><img src="http://www.addn.me/uploads/maxmanus-e1264705995488.jpg" alt="" title="Max Manus" width="140" height="200" class="alignleft size-full wp-image-5535" /></a>Nach langer Zeit wird es wieder einmal Zeit für einen Filmtipp. Nach dem dänischen Film <a href="http://www.filmstarts.de/kritiken/98937-Tage-des-Zorns.html">&#8220;Tage des Zorns&#8221;</a> startet am 11. Februar endlich auch mit zwei Jahren Verzögerung in Deutschland der Film <a href="http://www.filmstarts.de/kritiken/104143-Max-Manus.html">&#8220;Max Manus&#8221;</a> über eine der schillernsten Figuren des norwegischen Widerstandes.</p><p>Erzählt wird die Geschichte des 1996 in Spanien gestorbenen norwegischen Widerstandskämpfers <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Max_Manus">Máximo Guillermo Manus</a> der im Zweiten Weltkrieg in Norwegen zusammen mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gunnar_S%C3%B8nsteby">Gunnar Sønsteby</a> einer der führenden Köpfe der so genannten Oslogjengen (Oslobande) war. Er war beteiligt an zahlreichen Sabotageaktionen und Spezialist für Anschläge auf Kriegsschiffe. <span id="more-5534"></span></p><p><object width="480" height="295"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/BK4xqlDZrl4&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/BK4xqlDZrl4&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="295"></embed></object></p><p>Empfehlenswert in diesem Zusammenhang ist das Buch <a href="http://www.rosalux.de/cms/index.php?id=9925&#038;backPID=9925&#038;tt_products=126">&#8220;Die Wollweber-Organisation und Norwegen&#8221;</a> des norwegischen Autors Lars Borgersrud. Es handelt von kommunistischen Seeleuten, die bereits 1936 auf Initiative des sowjetischen Geheimdienstes begannen, die deutschen Kriegsvorbereitungen durch Anschläge auf den Schiffsverkehr zu sabotieren. Bis zum Herbst 1944 unternahm die Organisation gemeinsam mit norwegischen Widerstandsgruppen über 110 Anschläge gegen die deutsche Besatzungsmacht. An der Spitze der illegalen internationalen Sabotageorganisation stand das deutsche KPD-Mitglied <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Wollweber">Ernst Wollweber</a>.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.addn.me/news/neuer-film-ueber-den-norwegischen-widerstand-im-kino/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>1</slash:comments> </item> <item><title>Spontandemonstration auch in Dresden</title><link>http://www.addn.me/news/spontandemonstration-auch-in-dresden/</link> <comments>http://www.addn.me/news/spontandemonstration-auch-in-dresden/#comments</comments> <pubDate>Wed, 20 Jan 2010 19:28:48 +0000</pubDate> <dc:creator>Paul</dc:creator> <category><![CDATA[Antifa]]></category> <category><![CDATA[News]]></category> <category><![CDATA[Altstadt]]></category> <category><![CDATA[Beschlagnahmung]]></category> <category><![CDATA[CDU]]></category> <category><![CDATA[Demonstration]]></category> <category><![CDATA[FDP]]></category> <category><![CDATA[Frauenkirche]]></category> <category><![CDATA[Holger Zastrow]]></category> <category><![CDATA[Plakat]]></category> <category><![CDATA[Razzia]]></category> <category><![CDATA[Sabine Friedel]]></category> <category><![CDATA[SPD]]></category> <category><![CDATA[Versammlungsgesetz]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.addn.me/?p=5267</guid> <description><![CDATA[Nach den erfolgreichen Spontandemonstrationen in Berlin, Leipzig und München gestern Abend, versammelten sich heute in Dresden knapp 70 Menschen am Hauptbahnhof und zogen in einer Spontandemonstration vom Bahnhof durch die gesamte Innenstadt. Die Polizei verhielt sich die ganze Zeit über sehr zurückhaltend und beließ es bei der Regelung des Straßenverkehrs. Auch die heute Mittag von [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.addn.me/uploads/dresden_spontandemo_20.01.2010.jpg" class="lightview" rel="gallery['5267']" title="dresden_spontandemo_20.01.2010"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5270" title="dresden_spontandemo_20.01.2010" src="http://www.addn.me/uploads/dresden_spontandemo_20.01.2010-110x110.jpg" alt="" width="110" height="110" /></a>Nach den erfolgreichen Spontandemonstrationen in <a href="http://de.indymedia.org/2010/01/271310.shtml">Berlin</a>, <a href="http://de.indymedia.org/2010/01/271260.shtml">Leipzig</a> und <a href="http://de.indymedia.org/2010/01/271265.shtml">München</a> gestern Abend, versammelten sich heute in Dresden knapp 70 Menschen am Hauptbahnhof und zogen in einer Spontandemonstration vom Bahnhof durch die gesamte Innenstadt. Die Polizei verhielt sich die ganze Zeit über sehr zurückhaltend und beließ es bei der Regelung des Straßenverkehrs. <span id="more-5267"></span></p><p>Auch die heute Mittag von der CDU/FDP-Mehrheit im Landtag <a href="http://edas.landtag.sachsen.de/viewer.aspx?dok_nr=933&amp;dok_art=Drs&amp;leg_per=5">beschlossene Verbotszone</a> in der Altstadt von Dresden war Teil der Demonstrationsstrecke. Vor dem Landtag hatten bereits um 12 Uhr mehr als 50 Menschen gegen die weitreichenden Änderungen des Versammlungsgesetzes protestiert.</p><p>Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/CDU_Sachsen">sächsische CDU</a> betonte, dass damit den Dresdner Bürgerinnen und Bürgern auch in Zukunft ein stilles und würdevolles Gedenken <a href="http://www.cdu-sachsen-fraktion.de/presse.asp?iid=11&#038;change=T&#038;dtl=T&#038;lid=2373">ermöglicht werden</a>. Holger Zastrow vom Koalitionspartner <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/FDP_Sachsen">FDP</a> zeigte sich zuversichtlich, dass das neue Versammlungsrecht Extremisten <a href="http://www.fdp-sachsen.de/online/FDP/cisweb3_fdp_sachsen.nsf/TopDok.xsp?id=95F4F8C7084A6A43C12576AE006067A4">deutliche Grenzen setzt</a>. Die Opposition kündigte Klagen gegen das mittlerweile schärfste Versammlungsrecht in Deutschland an. Sabine Friedel von der SPD <a href="http://spd-fraktion-sachsen.de/pressemitteilung/10-346">äußerte Unverständnis</a>, dass es am 13. Februar an dem neu geschaffenenen Gedenkort <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Frauenkirche_(Dresden)">Frauenkirche</a> dennoch möglich ist, innerhalb der im Gesetzentwurf festgelegten Grenzen &#8220;Fischbrötchen und Unterhosen zu kaufen, sich Haare schneiden und Hühneraugen entfernen zu lassen [...] und abends in die Disco zu gehen&#8221;. In der Tat entsteht der Eindruck, dass das Gesetz ausschließlich für den 13. Februar und die deutschen Opfer der Bombardierung gemacht wurde. Eine fragwürdige Änderung, im Hinblick auf den bereits festgeschriebenen Schutz der Opfer nationalsozialistischer Gewaltherrschaft im bundesdeutschen Versammlungsrecht.</p><p>Der eigentliche Anlass der Demonstrationen war die <a href="http://www.addn.me/news/beschlagnahmungen-in-berlin-und-dresden/">Beschlagnahmung von Mobilisierungsmaterial</a> für die Blockaden gegen den Nazigroßaufmarsch im kommenden Monat. In Sprechchören und auf Flugblättern wurde versucht, das Anliegen den wenigen Passanten in Dresdens ausgestorben wirkender Innenstadt deutlich zu machen.</p><p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/4XMJOeUJyw4&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/4XMJOeUJyw4&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.addn.me/news/spontandemonstration-auch-in-dresden/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>5</slash:comments> </item> <item><title>Wissenswertes für den 13. Februar 2010 (Update 12.02.)</title><link>http://www.addn.me/news/wissenswertes-fuer-den-13-februar-2010/</link> <comments>http://www.addn.me/news/wissenswertes-fuer-den-13-februar-2010/#comments</comments> <pubDate>Tue, 12 Jan 2010 22:54:41 +0000</pubDate> <dc:creator>Paul</dc:creator> <category><![CDATA[Antifa]]></category> <category><![CDATA[News]]></category> <category><![CDATA[13. Februar]]></category> <category><![CDATA[2010]]></category> <category><![CDATA[Bahnhof]]></category> <category><![CDATA[CDU]]></category> <category><![CDATA[coloRadio]]></category> <category><![CDATA[Demonstration]]></category> <category><![CDATA[Die Grünen]]></category> <category><![CDATA[FDP]]></category> <category><![CDATA[Geschichtsrevisionismus]]></category> <category><![CDATA[Helma Orosz]]></category> <category><![CDATA[Jürgen Martens]]></category> <category><![CDATA[Kundgebung]]></category> <category><![CDATA[Nazis]]></category> <category><![CDATA[Neustadt]]></category> <category><![CDATA[WAP]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.addn.me/?p=5043</guid> <description><![CDATA[Anlässlich des 65. Jahrestags der Bombardierung Dresdens werden auch in diesem Jahr wieder einige Veranstaltungen stattfinden. Das bundesweite Antifa-Bündnis &#8220;¡No pasarán!&#8221; hat sich zum Ziel gesetzt, Europas größten Naziaufmarsch nach dem Vorbild von Köln und Leipzig im vergangenen Jahr erfolgreich zu verhindern und ruft aus diesem Grund gemeinsam mit Teilen der Zivilgesellschaft zu Blockaden auf. [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.addn.me/uploads/antifa-logo.png" class="lightview" rel="gallery['5043']" title="Antifa heißt ...?"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2128" title="Antifa heißt ...?" src="http://www.addn.me/uploads/antifa-logo-110x110.png" alt="" width="110" height="110" /></a>Anlässlich des 65. Jahrestags der Bombardierung Dresdens werden auch in diesem Jahr wieder einige Veranstaltungen stattfinden. Das <a href="http://no-pasaran.mobi/">bundesweite Antifa-Bündnis &#8220;¡No pasarán!&#8221;</a> hat sich zum Ziel gesetzt, Europas größten Naziaufmarsch nach dem Vorbild von Köln und Leipzig im vergangenen Jahr erfolgreich <a href="http://dresden1302.noblogs.org/post/2009/12/18/b-ndnisaufruf-zu-den-aktionen-gegen-den-naziaufmarsch-am-13.02.2010-in-dresden">zu verhindern</a> und ruft aus diesem Grund gemeinsam mit <a href="http://www.dresden-nazifrei.de/">Teilen der Zivilgesellschaft</a> zu Blockaden auf. Außerdem plant ein <a href="http://13februar.dresden.de/">bürgerliches Bündnis aus Parteien und Initiativen</a> am Samstag unter der Schirmherrschaft der CDU-Oberbürgermeisterin Helma Orosz eine Menschenkette entlang der historischen Altstadt gegen, wie es so schön heißt, &#8220;die Instrumentalisierung des Tages durch Extremisten&#8221;. <span id="more-5043"></span></p><p>Am Vorabend des 13. Februars startet um 18 Uhr auf dem Jorge-Gomondai-Platz eine <a href="http://venceremos.antifa.net/13februar/2010/aufruf.htm">&#8220;Demonstration gegen deutsche Opfermythen&#8221;</a> des Vorbereitungskreises <a href="http://venceremos.antifa.net/13februar/2010/index.htm">&#8220;Keine Versöhnung mit Deutschland&#8221;</a>. Die Demonstration richtet sich inhaltlich gegen das Gedenken und den weit verbreiteten Mythos einer zu unrecht bombardierten deutschen Stadt. Auf der Website des Vorbereitungskreises findet ihr eine <a href="http://venceremos.antifa.net/13februar/2010/gedenken.htm">Übersicht</a> mit den zahllosen offiziellen Gedenkveranstaltungen der Stadt.</p><p>Im vergangenen Jahr waren am 14. Februar mehrere tausend Menschen gegen den Nazigroßaufmarsch <a href="http://www.addn.me/news/kurze-zusammenfassung-des-14-februars/">auf die Straße gegangen</a>. Kurz vor dem eigentlichen Ende wurde die Demonstration <a href="http://www.addn.me/news/zusammenfassung-des-polizeieinsatzes-am-14-februar/">von der Polizei angegriffen</a>, in der Folge wurden dabei mehrere Menschen zum Teil schwer verletzt. Zuvor hatten Nazis unter den Augen der Polizei <a href="http://www.recherche-ost.com/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=28&amp;Itemid=2">Journalisten angegriffen</a> und waren im Anschluss daran zum Teil vermummt ohne nennenswerten Widerstand durch die Dresdner Innenstadt marschiert.</p><p>Auch in diesem Jahr werden wieder mehr als 6.000 Nazis aus dem In- und Ausland in Dresden erwartet. Der Aufmarsch zählt schon seit Jahren zu den bedeutensten Veranstaltungen der europäischen Naziszene. Er ist Stichwortgeber für revisionistische Positionen die bis in die Mitte unserer Gesellschaft reichen und dient neben seiner inhaltlichen Ausrichtung vor allem auch der Vernetzung europäischer Nazis aller Couleur. Im Vorfeld haben sächsische Nazis wie schon in den vergangenen Jahren eine &#8220;Aktionswoche gegen das Vergessen&#8221; geplant.</p><p>Mobilisierungsvideo zu Blockaden gegen den Naziaufmarsch:</p><p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="295" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/hJLWphmOQw8&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="295" src="http://www.youtube.com/v/hJLWphmOQw8&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p><p>Zum hoffentlich erfolgreichen Ausklang des Tages könnt ihr zwischen zwei Kulturveranstaltungen wählen. Während die Nazis hoffentlich deprimiert mit Liedermachergeheule und 70 Jahre alten Liedern aus dem Schützengraben von Stalingrad nach Hause gondeln müssen, wird es im Pieschener <a href="http://www.clubpuschkin.de/">Puschkin</a> ab 22 Uhr elektronisch. Zum <a href="http://scheune.org/index.php?va_id=4681">Audiolith Swing Fest</a> werden neben <a href="http://www.myspace.com/egotronics">Egotronic</a>, <a href="http://www.myspace.com/jurigagarin">Juri Gagarin</a> auch der Audiolith-Labelchef persönlich dafür sorgen, dass alten und neuen Nazis sprichwörtlich die Trommelfelle platzen würden. In der etwas außerhalb der Neustadt gelegenen <a href="http://www.chemiefabrik.info/">Chemiefabrik</a> findet wie schon im vergangenen Jahr die &#8220;¡No pasarán!&#8221;-Soliparty statt. Mit dabei ist wie im letzten Jahr <a href="http://www.myspace.de/feinesahnefischfilet">Feine Sahne Fischfilet</a> aus Rostock. Neu dazu gekommen sind in diesem Jahr die Frankfurter Punkband <a href="http://www.myspace.com/stagebottles">Stage Bottles</a>, die Skapunkband <a href="http://www.myspace.com/kiemsa">Kiemsa</a> aus Frankreich und die politische Hip-Hop Band <a href="http://www.myspace.de/schlagzeiln">Schlagzeiln</a> aus der Hauptstadt.</p><p>(03.02.)</p><p>Vergangene Woche hat die Stadt Dresden nach zehn Jahren erstmals den Versuch unternommen, die geplante Demonstration der Nazis <a href="http://www.dresden.de/de/02/035/01/2010/01/pm_094.php">zu verbieten</a>. Begründet wird das Demonstrationsverbot mit befürchteten gewaltsamen Ausschreitungen und einem &#8220;hohen Mobilisierungsgrad im rechts- und linksextremistischen Lager&#8221;.</p><p>Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Junge_Landsmannschaft_Ostdeutschland">&#8220;Junge Landsmannschaft Ostpreußen&#8221;</a> (JLO) als Anmelder der Demonstration versucht unterdessen mit einem Eilantrag vor dem Dresdner Verwaltungsgericht <a href="http://www.mdr.de/sachsen/dresden/7060113.html">juristisch gegen des drohende Verbot vorzugehen</a>. Ende der Woche wird das <a href="http://www.justiz.sachsen.de/vgdd/">Verwaltungsgericht</a> seine Entscheidung bekannt geben. Danach bleibt den Nazis nur die Möglichkeit, Beschwerde gegen das Urteil vor dem <a href="http://www.justiz.sachsen.de/ovg/">Oberverwaltungsgericht</a> in Bautzen einzulegen.</p><p>Da im Moment nicht davon auszugehen ist, dass ein Verbot bis zum 13. Februar Bestand haben wird, kursieren verschiedene Szenarien. Nach <a href="http://www.sz-online.de/Nachrichten/Sachsen/Polizei_will_hart_gegen_Gewalttaeter_vorgehen/articleid-2378311">Angaben der Sächsischen Zeitung</a> wurde den Nazis eine stationäre Kundgebung auf dem <a href="http://maps.google.de/maps?q=Schlesischer+Platz&amp;oe=utf-8&amp;ie=UTF8&amp;hl=de&amp;hq=&amp;hnear=Schlesischer+Platz,+01097+Dresden,+Sachsen&amp;ll=51.065549,13.741471&amp;spn=0.003243,0.009441&amp;t=h&amp;z=17">Schlesischen Platz</a> vor dem Neustädter Bahnhof zugewiesen. <a href="http://de.indymedia.org/2010/02/272261.shtml">Andere Quellen</a> sprechen vom Bahnhof Mitte als Anlaufpunkt und den <a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=dresden&amp;sll=51.054843,13.729284&amp;sspn=0.006488,0.018883&amp;ie=UTF8&amp;hq=&amp;hnear=Dresden,+Sachsen&amp;ll=51.056084,13.728361&amp;spn=0.006487,0.018883&amp;t=h&amp;z=16">Zwingerteich</a> als Kundgebungsort der Nazis.</p><p>Im Augenblick liegen der Stadt 20 Anmeldungen für den Tag vor. Das sächsische Innenministerium erwartet bis zu 30.000 Demonstrantinnen und Demonstranten. Während der sächsische Justizminister Jürgen Martens (FDP) &#8220;eine niedrige Einschreitschwelle&#8221; der Einsatzkräfte ankündigte, laufen in der Landeshauptstadt seit Wochen die Planungen für den größten Polizeieinsatz seit dem Herbst 1989. Insgesamt 8.000 Beamte aus dem ganzen Bundesgebiet werden am zweiten Februarwochenende im Einsatz sein. Auch die tschechischen und polnischen Behörden werden an den Grenzen <a href="http://www.mdr.de/sachsen/dresden/7060113.html">verstärkt Kontrollen durchführen</a>.</p><p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="295" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/X7gCnsRmKpM&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="295" src="http://www.youtube.com/v/X7gCnsRmKpM&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p><p>(Update 05.02.)</p><p>Dem Einspruch der JLO gegen die Beschränkung der Nazidemonstration auf eine stationäre Kundgebung durch die Stadt Dresden, wurde heute vom Verwaltungsgericht wie erwartet <a href="http://www.justiz.sachsen.de/vgdd/content/923.php">in einer Entscheidung</a> stattgegeben. Eine stationäre Kundgebung greift nach Ansicht des Gerichts &#8220;in unzulässiger Weise in die vom Grundgesetz geschützte Versammlungsfreiheit ein&#8221;. Die <a href="http://www.dresden.de/de/02/035/01/2010/01/pm_094.php">dargelegten Gründen</a> für das Verbot des Aufmarschs reichten dem Gericht nicht aus, um das Verbot zu bestätigen. Die Stadt Dresden hatte Ende Januar die Demonstration wegen zu erwartender Ausschreitungen <a href="http://www.dresden.de/de/02/035/01/2010/01/pm_094.php">verboten</a>.<br /> Der Stadt wird <a href="http://www.dresden.de/de/02/035/01/2010/02/pm_018.php">Rechtsmittel gegen die Entscheidung einlegen</a> und mit einer überarbeiteten Verbotsbegründung vor das <a href="http://www.justiz.sachsen.de/ovg/">Oberverwaltungsgericht in Bautzen</a> ziehen.</p><p>Damit ist theoretisch wieder eine Demonstration auf der von den Nazis in diesem Jahr <a href="http://dresden1302.noblogs.org/post/2010/02/05/verwaltungsgericht-erlaubt-nazidemo">angemeldeten Route</a> möglich. Der Startpunkt wäre wie des öfteren in den vergangenen Jahren am <a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=dresden&amp;sll=51.054965,13.742952&amp;sspn=0.02185,0.055747&amp;ie=UTF8&amp;hq=&amp;hnear=Dresden,+Sachsen&amp;ll=51.053926,13.728619&amp;spn=0.005463,0.013937&amp;t=h&amp;z=17">Zwingerteich</a> in räumlicher Nähe zum sächsischen Landtag. Der Aufmarsch würde nach einer Runde durch die Innen- und Altstadt am Postplatz enden. Als An- und Abreisepunkt ist der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bahnhof_Dresden_Mitte">Bahnhof Dresden Mitte</a> in der Friedrichstadt vorgesehen.</p><p>(Update 10.02.)</p><p>Mit einer Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts in Bautzen ob und wo am Samstag eine Nazidemonstration stattfinden kann, ist nicht vor Donnerstag zu rechnen. Das Bündnis &#8220;Dresden Nazifrei!&#8221; hat auf seiner Internetseite für die drei möglichen Anlaufpunkte der Nazis detaillierte Karten mit den angemeldeten zivilgesellschaftlichen Kundgebungen veröffentlicht:</p><li><a href="http://www.addn.me/uploads/karte_hauptbahnhof.jpg" class="lightview" rel="gallery['5043']">Karte 1</a> (Hauptbahnhof)</li><li><a href="http://www.addn.me/uploads/karte_neustadt.jpg" class="lightview" rel="gallery['5043']">Karte 2</a> (Neustädter Bahnhof)</li><li><a href="http://www.addn.me/uploads/karte_mitte.jpg" class="lightview" rel="gallery['5043']">Karte 3</a> (Bahnhof Mitte)</li><p>Ein Infotelefon wird den ganzen Tag über die 01801 / 0121323585 erreichbar sein. Außerdem wird am 13. Februar der freie Dresdner Sender <a href="http://coloradio.org/site/2010/02/aktionsradio/">coloRadio</a> ab 12 Uhr Live auf den Frequenzen FM 98.4 &amp; 99.3 MHz aus der Innenstadt berichten. Unter der Telefonnummer 0351 / 32 05 47 11 habt ihr die Möglichkeit, den Sender über die aktuelle Situation vor Ort zu informieren. Eine weitere Möglichkeit, um über den neuesten Stand informiert zu sein, ist der wie im vergangenen Jahr eingerichtete <a href="http://de.indymedia.org/2010/02/272596.shtml">WAP-Ticker</a>: -&gt; http://ticker.hopto.org/ &lt;-, der sich bequem mit dem Handy auch unterwegs abrufen lässt.</p><p>(Update 12.02.)</p><p>In einer <a href="http://dresden-fernsehen.de/default.aspx?ID=6090&amp;showNews=642876">Entscheidung</a> des Oberverwaltungsgerichtes in Bautzen wurde gestern Nachmittag dem Einspruch der Jungen Landsmannschaft Ostpreußen (JLO) als Anmelder der Nazidemonstration stattgegeben. Damit steht einer Demonstration der Nazis nichts mehr im Weg. Als Treffpunkt ist der von den Ordnungsbehörden der Stadt Dresden festgelegte Schlesische Platz am <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bahnhof_Dresden-Neustadt">Bahnhof Dresden Neustadt</a> vorgesehen. Alle angemeldeten zivilgesellschaftlichen Kundgebungen auf der Neustädter Elbseite wurden wegen des polizeilichen Trennungsgebots auf die andere Elbseite verlegt. Die <a href="http://www.neustadtgruene.de/neustadtgruene-themen/geh-denken-2009/">Neustädter Grünen</a> wollen gegen das Verbot ihrer Demonstration am Albertplatz gerichtlich vorgehen.</p><p>Die Route der Nazidemonstration ist nach wie vor unklar. Möglich wäre eine Demonstration auf der Antonstraße entlang in Richtung <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Marienbr%C3%BCcke_(Dresden)">Marienbrücke</a>. Von dort könnte es weiter über die Marienbrücke auf die Altstädter Seite zum <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bahnhof_Dresden_Mitte">Bahnhof Mitte</a> oder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dresden_Hauptbahnhof">Dresdner Hauptbahnhof</a> gehen. Relativ unwahrscheinlich ist eine Demonstration nach Pieschen auf der Leipziger Straße entlang. Stattdessen könnte die geplante Demonstration in Richtung Innenstadt auf der Robert-Blum-Straße, Köpckestraße und Wigardstraße parallel dem Verlauf der Elbe folgen. Theoretisch wäre auch eine Route über den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Albertplatz">Albertplatz</a> auf der Bautzner Straße vorbei am so genannten Szeneviertel Äußere Neustadt denkbar.</p><p>Das Gericht kürzte den von den Nazis angemeldeten Demonstrationszeitraum von ursprünglich 12 bis 24 Uhr auf den von der Stadt vorgegebenen Zeitrahmen von 12 bis 17 Uhr.</p><p>Heute Abend startet pünktlich um 18 Uhr die Demonstration des Vorbereitungskreises <a href="http://venceremos.antifa.net/13februar/2010/index.htm">&#8220;Keine Versöhnung mit Deutschland&#8221;</a> am <a href="http://maps.google.com/maps?q=Jorge-Gomondai-Platz,+Innere+Vorstadt+01097+Dresden,+Sachsen,+Deutschland&amp;ie=UTF8&amp;hl=de&amp;cd=1&amp;geocode=FTUkCwMd6LzRAA&amp;split=0&amp;hq=&amp;hnear=Jorge-Gomondai-Platz,+Innere+Vorstadt+01097+Dresden,+Sachsen,+Deutschland&amp;z=16">Jorge-Gomondai-Platz</a>. Über die Carolabrücke, den Dr. Külz-Ring und die Seestraße geht es dann bis zur Abschlusskundgebung auf dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schlo%C3%9Fplatz_(Dresden)">Schloßplatz</a>.</p><p>Karte für den 13. Februar:<br /> <iframe width="425" height="350" frameborder="0" scrolling="no" marginheight="0" marginwidth="0" src="http://maps.google.com/maps?q=bahnhof+neustadt+dresden&amp;ie=UTF8&amp;hl=de&amp;hq=&amp;hnear=Bahnhof+Neustadt&amp;source=embed&amp;ll=51.064621,13.739691&amp;spn=0.012865,0.038581&amp;z=15&amp;output=embed"></iframe><br /><small><a href="http://maps.google.com/maps?q=bahnhof+neustadt+dresden&amp;ie=UTF8&amp;hl=de&amp;hq=&amp;hnear=Bahnhof+Neustadt&amp;source=embed&amp;ll=51.064621,13.739691&amp;spn=0.012865,0.038581&amp;z=15" style="color:#0000FF;text-align:left">Größere Kartenansicht</a></small></p><p>(Letztes Update)</p><p>Internen Quellen zufolge laufen die Nazis morgen vom Neustädter Bahnhof über die Hansastraße bis zur Ecke Fritz-Reuter-Straße weiter zur Großenhainer Straße und dann zurück zum Neustädter Bahnhof. Dafür wurden in den letzten 24 Stunden sowohl Parkverbotsschilder aufgestellt, als auch Anwohnerinformationen an die Haushalte verteilt.</p><p>An einer Demonstration des Vorbereitungskreises &#8220;Keine Versöhnung mit Deutschland&#8221; gegen Geschichtsrevisionismus beteiligten sich am heutigen Abend bis zu 1.000 Menschen. Die Route wurde so gewählt, dass der sogenannte <a href="http://venceremos.antifa.net/13februar/2010/eine-dresdner-geschichte.htm">Gedenkweg</a> teilweise abgelaufen und thematisiert wurde. Die Demonstration endete auf dem Schloßplatz mit einem kurzem Live-Act von <a href="http://www.myspace.com/egotronics">Egotronic</a>.</p><p>Das Bündnis &#8220;Dresden Nazifrei!&#8221; <a href="http://www.dresden-nazifrei.com/?p=1240">mobilisiert weiter</a> für die verbotenen Kundgebungen rund um den Neustädter Bahnhof. Alle Dresdnerinnen und Dresdner sind aufgerufen, spätestens um neun zur Kundgebung auf dem Albertplatz zu kommen. (<a href="http://www.addn.me/uploads/karte_neustadt.jpg" class="lightview" rel="gallery['5043']">Karte</a>)</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.addn.me/news/wissenswertes-fuer-den-13-februar-2010/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>10</slash:comments> </item> <item><title>Antifaschistische Spontankundgebung vor russischem Kulturverein</title><link>http://www.addn.me/news/antifaschistische-spontankundgebung-vor-russischem-kulturverein/</link> <comments>http://www.addn.me/news/antifaschistische-spontankundgebung-vor-russischem-kulturverein/#comments</comments> <pubDate>Thu, 19 Nov 2009 17:16:37 +0000</pubDate> <dc:creator>Paul</dc:creator> <category><![CDATA[Antifa]]></category> <category><![CDATA[News]]></category> <category><![CDATA[Detlef Sittel]]></category> <category><![CDATA[deutsch-russisches Kulturinstitut]]></category> <category><![CDATA[Iwan Chutorskoi]]></category> <category><![CDATA[Kundgebung]]></category> <category><![CDATA[Russland]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.addn.me/?p=4254</guid> <description><![CDATA[Heute Nachmittag versammelten sich etwa 40 Menschen vor dem Gebäude des neu eröffneten deutsch-russischen Kulturinstituts e.V. in der Radeberger Vorstadt in Dresden. Mit der Aktion wollten sie an die Ermordung eines russischen Antifas in Moskau erinnern. Gegen 15 Uhr war im Haus des Vereins die feierliche Eröffnung eines &#8220;Russischen Zentrums&#8221; geplant. Es ist das erste [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" style="border: 0pt none;" src="http://img42.imageshack.us/img42/4116/siempreantifa.jpg" border="0" alt="" width="200" height="163" />Heute Nachmittag versammelten sich etwa 40 Menschen vor dem Gebäude des neu eröffneten <a href="http://www.drki.de/" target="_blank">deutsch-russischen Kulturinstituts e.V.</a> in der Radeberger Vorstadt in Dresden. Mit der Aktion wollten sie an die Ermordung eines russischen Antifas in Moskau erinnern.</p><p>Gegen 15 Uhr war im Haus des Vereins die <a href="http://www.drki.de/online/drki/cis-web2_drki_de.nsf/Inhalt/EroeffnungZentrum">feierliche Eröffnung</a> eines <a href="http://www.krusenstern.ch/russki-mir-eroeffnet-das-europaweit-erste-russische-zentrum/">&#8220;Russischen Zentrums&#8221;</a> geplant. Es ist das erste derartige Zentrum im deutschsprachigen Raum und mit den deutschen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Goethe-Institut">Goethe-Instituten</a> vergleichbar. Neben dem Dresdner Ordnungsbürgermeister Detlef Sittel war auch der russische Generalkonsul in Deutschland eingeladen worden. <span id="more-4254"></span></p><p>Eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn tauchten plötzlich 40 junge Menschen vor der Villa in der Zittauer Straße auf und verteilten Flyer und Flugblätter an zufällig vorbeikommende PassantInnen und BesucherInnen der Veranstaltung. Anlass war die Ermordung des russischen Antifaschisten <a href="http://de.indymedia.org/2009/11/266100.shtml" target="_blank">Iwan Chutorskoi</a> am Montag. Iwan war am 16. November im Hauseingang seiner Moskauer Wohnhauses erschossen worden. In Moskau ist dies bereits der sechste Mord an Antifaschisten durch militante Nazis. Im April 2006 starb der 19-jährige <a href="http://www.turnitdown.de/751.html" target="_blank">Alexandr Rjuchin</a> an Messerstichen, im März 2008 wurde bei einem Messerangriff <a href="http://de.indymedia.org/2008/03/210602.shtml" target="_blank">Alexej Krylow</a> getötet. Im Oktober 2008 wurde <a href="http://www.aktuell.ru/russland/panorama/protest_in_berlin_gegen_rechte_gewalt_in_russland_2579.html" target="_blank">Fedor Filatow</a>, ein antifaschistischer Skinhead, neben seinem Hauseingang ermordet und am 28. Juni 2009 starb der Antifaschist Ilja Dshaparidse bei einem Überfall durch Nazis.</p><p>Am 19. Januar diesen Jahres wurde bereits der antifaschistisch engagierte Menschenrechtsanwalt <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Stanislav_Markelov">Stanislav Markelov</a> und die Journalistin Anastasia Baburowa nach der Pressekonferenz über den Prozess gegen einen Offizier der russischen Armee auf <a href="http://annalist.noblogs.org/post/2009/01/20/stas-markelow-und-nastja-baburowa-in-moskau-ermordet" target="_blank">offener Straße erschossen</a>. Als Täter kommen nach <a href="http://www.bnr.de/content/moerderisches-klima-1" target="_blank">Angaben von Ermittlern</a> auch russische Nazis in Betracht. Leider wird bei Übergriffen und Morden auf MenschrechtsaktivistInnen oder mit fremdenfeindlichen Motiven in der russischen Justiz nur sehr schleppend ermittelt. Wenn dann doch einmal Täter ermittelt und verurteilt werden, dann fallen die Strafen oft <a href="http://www.red-skins.de/siempre/index.php/russland/russland-ein-ueberblick.html">vergleichsweise gering aus</a>. Aus diesem Grund ist es wichtig, die eklatanten Menschenrechtsverstöße in Russland öffentlich zu machen und sich mit den Opfern zu solidarisieren.</p><p>Die Organisatoren der Veranstaltung im Kulturinstitut reagierten nicht besonders erfreut über die Versammlung vor ihrem Haus und versuchten, über den Sinn und Unsinn der Protestaktion gerade an diesem Ort zu diskutieren. Nach einem offenen Gespräch wurde von Seiten der Veranstalter schließlich die Möglichkeit gegeben, mit dem Generalkonsul zu sprechen und ihm einen Flyer mit den Hintergründen der Tat zu überreichen. Nach einer dreiviertel Stunde wurde die Aktion ohne besondere Vorkommnisse beendet. Die Polizei war diesmal erfreulicherweise nicht vor Ort.</p><p>Für die Familie von Iwan wurde <a href="http://www.avtonom.org/index.php?nid=2250">ein Spendenkonto eingerichtet</a>, um die Kosten für seine Beerdigung bezahlen zu können.</p><p>Bella Ciao Genosse Иван Хуторской!!!</p><p>Die sehenswerte Dokumentation &#8220;Antifascist Attitude&#8221; über die Arbeit von AktivistInnen in Russland findet ihr hier:</p><p><embed id=VideoPlayback src=http://video.google.com/googleplayer.swf?docid=-6931307743212721014&#038;hl=de&#038;fs=true style=width:400px;height:326px allowFullScreen=true allowScriptAccess=always type=application/x-shockwave-flash> </embed></p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.addn.me/news/antifaschistische-spontankundgebung-vor-russischem-kulturverein/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>1</slash:comments> </item> <item><title>&#8220;Nie wieder revolutionärer Antifaschismus&#8221;?</title><link>http://www.addn.me/antifa/nie-wieder-revolutionaerer-antifaschismus/</link> <comments>http://www.addn.me/antifa/nie-wieder-revolutionaerer-antifaschismus/#comments</comments> <pubDate>Sat, 14 Nov 2009 01:14:07 +0000</pubDate> <dc:creator>Paul</dc:creator> <category><![CDATA[Antifa]]></category> <category><![CDATA[a.l.i.a.s.]]></category> <category><![CDATA[AZ Conni]]></category> <category><![CDATA[Begriff]]></category> <category><![CDATA[Diskussion]]></category> <category><![CDATA[LeA]]></category> <category><![CDATA[Veranstaltung]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.addn.me/?p=4174</guid> <description><![CDATA[Im Sommer fand im]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.addn.me/uploads/antifa-logo.png" class="lightview" rel="gallery['4174']" title="Antifa heißt ...?"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2128" style="border: 0pt none;" title="Antifa heißt ...?" src="http://www.addn.me/uploads/antifa-logo-110x110.png" alt="Antifa heißt ...?" width="110" height="110" /></a>Im Sommer fand im <a href="<a href="http://maps.google.com/maps?f=q&#038;hl=de&#038;geocode=&#038;q=az+conni&#038;sll=51.052486,13.77618&#038;sspn=0.098844,0.295944&#038;ie=UTF8&#038;ll=51.07681,13.750312&#038;spn=0.006174,0.018497&#038;z=16">AZ Conni</a> ein vom <a href="http://alias.sytes.net/">a.l.i.a.s.</a> organisierte <a href="http://www.addn.me/news/03072009-vortrag-diskussion/">Veranstaltung</a> mit der Leipziger Antifa (LeA) statt. Der interessante Vortrag über das Konzept des &#8220;revolutionären Antifaschismus&#8221; und die Diskussion im Anschluss daran wurden am Tag der Veranstaltung mitgeschnitten. Nun gibt es die Audio-Dateien auch für die, die nicht dabei gewesen sein konnten, zum <a href="http://www.archive.org/details/lea-vortrag-090703">downloaden</a> und anhören. Viel Spaß damit.</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.addn.me/antifa/nie-wieder-revolutionaerer-antifaschismus/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Dresden: Antifaschistische Demonstration zum 9.11.</title><link>http://www.addn.me/news/dresden-antifaschistische-demonstration-zum-9-11/</link> <comments>http://www.addn.me/news/dresden-antifaschistische-demonstration-zum-9-11/#comments</comments> <pubDate>Mon, 09 Nov 2009 22:25:32 +0000</pubDate> <dc:creator>Paul</dc:creator> <category><![CDATA[Antifa]]></category> <category><![CDATA[Freiräume]]></category> <category><![CDATA[News]]></category> <category><![CDATA[9. November]]></category> <category><![CDATA[Antisemitismus]]></category> <category><![CDATA[Demonstration]]></category> <category><![CDATA[Reichspogromnacht]]></category> <category><![CDATA[Synagoge]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.addn.me/?p=4088</guid> <description><![CDATA[Auch in Dresden fand heute Abend eine antifaschistische Demonstration zur Erinnerung an die Novemberpogrome in Deutschland 1938 statt. Ein weiterer kurzfristiger Anlass waren die antisemitischen Schmierereien an der Synagoge vom Wochenende. Etwa 150 Menschen folgten dem Aufruf bzw. teilten das Anliegen von AK Antifa Dresden. Nach einem Eröffnungsredebeitrag in dem auf den Ablauf des 9. [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Auch in Dresden fand heute Abend eine antifaschistische Demonstration zur Erinnerung an die Novemberpogrome in Deutschland 1938 statt. Ein weiterer kurzfristiger Anlass waren die <a href="http://dresden1302.noblogs.org/post/2009/11/08/nazis-beschmieren-synagoge-in-dresden">antisemitischen Schmierereien</a> an der Synagoge vom Wochenende. Etwa 150 Menschen folgten dem <a href="http://dresden1302.noblogs.org/post/2009/11/06/antifaschistische-erinnerungsdemo-zum-9.-november">Aufruf</a> bzw. teilten das Anliegen von AK Antifa Dresden. <span id="more-4088"></span></p><p>Nach einem Eröffnungsredebeitrag in dem auf den Ablauf des 9. November in Deutschland, als eines der ersten und deutlichsten Vorzeichen auf das Bevorstehende, eingegangen wurde, formierte sich der Demonstrationszug und man ging vom Rathaus zur Dresdner Synagoge. Dort wurden in einer Rede die Geschehnisse am 9.11. 1938 in Dresden erläutert. An diesem Tag wurden erst auf der Prager Straße von SA und SS-Leuten die jüdischen Geschäfte verwüstet, bevor der Mob zur von Gottfried Semper erbauten Synagoge zog und diese in Brand setzte. Die eintreffenden 40 Feuerwehrleute wurden daran gehindert den Brand zu löschen, und durften nur dafür sorgen, dass umstehende Gebäude vom Brand nicht in Mitleidenschaft gezogen wurden. Lediglich ein Davidstern konnte von einem der Feuerwehrmänner gerettet werden und wurde nach 1945 der jüdischen Gemeinde zurück gegeben. Noch lange Zeit nach der militärischen Niederlage NS-Deutschlands hatte die verbliebene jüdische Gemeinde in Dresden kein eigenes Gotteshaus mehr. Nach 1990 begann in Dresden dann die Diskussion um den Wiederaufbau der Frauenkirche, schnell wurden aber auch Stimmen laut, dass man nicht die Frauenkirche wieder einfach so aufbauen kann, wenn noch nicht mal die Synagoge wieder steht. Und so wurde mit Hilfe vieler Spenden am 9. November 2001 die neue Synagoge eröffnet. Gleich die Eröffnungsveranstaltung wurde jedoch von Nazis versucht zu stören, die dann zuerst von Antifas abgefangen werden konnten. Noch im November wurde die Synagoge das erste Mal mit Hakenkreuzen beschmiert, dem noch einige weitere Schmierereien folgten. Erst durch als ein Wachdienst eingesetzt wurde, nahm die Zahl der Schmiererein ab. In der Nacht vom 7. zum 8. November dieses Jahr tauchten dennoch erneute antisemitische Schmierereien auf, die offensichtlich nicht von Nazis stammen, und deutlich machen, dass Antisemitismus auch außerhalb der Naziszene ein Problem in Dresden ist.</p><p>Die Demonstration zog dann relativ zügig zum Abschlusskundgebungsort am Bahnhof Neustadt. Wo in einem letzten Redebeitrag die Rolle des Bahnhofs und der Reichsbahn im Rahmen der Deportation von Jüdinnen und Juden in die Vernichtungslager erläutert wurde.</p><p>Die Anzahl der Teilnehmer bewegte sich im Rahmen für die relativ kurzfristige Mobilisierung im Rahmen der Erwartungen für Dresdner Verhältnisse und dem OrganisatorInnen der Demonstration merkte man den Organisationsstress von der <a href="http://de.indymedia.org/2009/11/265006.shtml">Aktionskonferenz</a> vom letzten Wochenende an. Der Ablauf war diesmal nicht so flüssig wie sonst und aufgrund technischer Probleme gab es zwischen den Kundgebungen leider kaum Durchsagen von der Moderation, wobei das Anliegen an dem Tag fast selbsterklärend ist, und auch die ersten Reihen machten deutlich worum es ging. Vielen Dank an das Orgateam, es ist keine Selbstverständlichkeit nach so einem arbeitsreichen Wochenende noch eine Demonstration zu stemmen. Natürlich auch vielen Dank an alle die da waren.</p><p>Die Dresdner Oberbürgermeisterin Helma Orosz von der CDU hatte angesichts der Ereignisse nichts besseres zu tun, als die Dresdner dazu <a href="http://www.addn.me/presse/dresdner-setzen-zeichen-gegen-judenhass/">aufzufordern</a> gegen Rechts- und Linksextremismus gleichermaßen geschlossen vorzugehen und wollte sich so anscheinend als Vorkämpferin für Demokratie profilieren, zeigt damit aber nur, dass sie eigentlich gar nichts verstanden hat.</p><p>Quelle: <a href="http://de.indymedia.org/2009/11/265259.shtml">Indymedia</a> (09.11.09)</p> ]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.addn.me/news/dresden-antifaschistische-demonstration-zum-9-11/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> </channel> </rss>
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