Wie das ART Dresden auf seiner Seite berichtet, soll am Freitag im ehemaligen Nubeatzz Club auf der Erfurter Straße 12 ein Konzert mit der 1997 gegründeten rechtsoffenen Hooliganband “Kategorie C” und der patriotischen Rapperin Dee Ex stattfinden. Die Band, die inzwischen unter dem Namen “Hungrige Wölfe” auftritt, ist schon seit Jahren fest in der norddeutschen Rechtsrock-Szene verankert. Der Kopf der Gruppe ist Sänger Hannes Ostendorf, Bruder des Blood and Honour-Aktivisten Henrik Ostendorf, welcher zuletzt als Geschäftsführer des Deutsche Stimme Verlags in Riesa tätig gewesen ist. Zwei der Bandmitglieder spielten nach Recherchen von “Turn it down!” in der Vergangenheit in der rechten Band Boots Brothers und der Blood & Honour-Vorzeigeband Nahkampf. Letztere hatten ihre erste CD den inhaftierten Nazis Christian Worch, Gottfried Küssel und Gerhard Lauck gewidmet und veröffentlichten 2001 eine Split-CD mit der russischen Naziband Kolovrat. Weiterlesen
Alle Artikel zum Thema: ART
Die Wölfe heulen wieder
ART: Review Frühjahr 2011
In regelmäßigen Abständen berichtet das Antifa Recherche Team Dresden (ART DD) im Review über Veränderungen und aktuelle Entwicklungen der regionalen Naziszene.
Inhalt der aktuellen Ausgabe:
- Dresdner Nazis auf “Ostfahrt”
- In der Neonazi-Nische
- Lose Finger sind keine Faust
- Eine Woche (v)oller Aktionismus
- Wie liegt die Stadt so wüst
- Solidarität mit den §129-Betroffenen
- 13.02.2011 Gedenkveranstaltung Heidefriedhof (Galerie)
Printausgabe: Review Frühjahr 2011
ART: Review Winter 2010/11
In regelmäßigen Abständen berichtet das Antifa Recherche Team Dresden (ART DD) im Review über Veränderungen und aktuelle Entwicklungen der regionalen Naziszene.
Inhalt der aktuellen Ausgabe:
Printausgabe: Review Winter 2010/11
Rechter Vortragsabend in Dresden
Für diesen Freitag plant die “Jungen Landsmannschaft Ostdeutschland” (JLO) nach Informationen des Antifa Recherche Team eine Veranstaltung im Süden der Stadt. Dabei wird der Geschichtsrevisionist Wolfgang Schaarschmidt zum Thema “Dresden 1945 – Daten – Fakten – Opfer” sprechen.
Der Autor des gleichnamigen Buches widmet sich darin vor allem der immer wieder geführten Debatte über die Anzahl der Todesopfer der Bombardierungen. Nachdem Schaarschmidt im Herbst 2005 in Interviews mit der “Jungen Freiheit” und der “National Zeitung” seine Thesen verbreiten konnte, folgte im Dezember 2005 eine mehrtägige Artikelserie in der Dresdner BILD-Zeitung, in der er weitere Massengräber auf dem Heidefriedhof behauptete. Weiterlesen
Vermieter von Neonaziimmobilie entwarf 13. Februar Denkmal
Wie das Antifaschistische Recherche Team (ART) berichtet, wurde ein Entwurf des verstorbenen rechtslastigen Kunstschmied Alfred Schmidt in der Dresdner Neuesten Nachrichten für ein Denkmal an den 13. Februar 1945 vorgeschlagen. Schmidt war Besitzer einer Immobilie in Dresden-Reick, in der er lokalen Nazis Räumlichkeiten zur Verfügung stellte.
In den “Baubude“, wie das Objekt in Szenekreisen genannt wird, fanden in der Vergangenheit diverse Veranstaltungen und Konzerte statt. Nach Angaben des ART findet in dem Objekt außerdem regelmäßig ein so genannter “Jugendstammtisch“ statt, in dem sich regionale Nazis vernetzen. In den Räumlichkeiten wurde 2006 auch die so genannte “Anti-Antifa”-Akte gefunden. Ein Dokument, mit mehr als 100 Personendaten über “politische Gegner”. Die Räume sollen den Nazis noch bis 2016 zur Verfügung stehen.
ART: Review Frühjahr 2010
In regelmäßigen Abständen berichtet das Antifa Recherche Team Dresden (ART DD) im Review über Veränderungen und aktuelle Entwicklungen der regionalen Naziszene.
Inhalt der aktuellen Ausgabe:
- Der 13. Februar in Dresden
- Das neue Versammlungsgesetz
- Überblick: 1. Mai 2010
- Brandanschläge in Sachsen
- vieles mehr
Printausgabe: Review Frühjahr 2010
Naziszene zwischen Stagnation und jugendlicher Dynamik
Wann? 03.06.2010, 20.00 Uhr
Wo? AZ Conni, Rudolf-Leonhard-Straße 39
Das Antifa-Recherche-Team Dresden diskutiert Aktionsformen, Themen und Ästhetik der Dresdner Naziszene von NPD bis nationale Jugendcliquen.
Veranstaltet vom ART Dresden im Rahmen des Offenen Antifa Treffens (OAT).
Wieder neonazistisches Großevent in Sachsen geplant
Für den 05. Juni 2010 kündigen sächsische Neonazis den so genannten “3. JN-Sachsentag” an. Bei dieser Veranstaltung sollen neben RechtsRock-Bands auch Redner verschiedener neonazistischer Spektren auftreten. Ergänzt wird das Angebot durch (Info-)Stände diverser Szene-Gruppierungen, Versände und Labels.
Angekündigt wird der „Sachsentag“ für den „Großraum Dresden“, der konkrete Ort soll erst kurzfristig bekannt gegeben werden. Nach Informationen des art dresden liegt eine entsprechende Anmeldung im Landkreis Görlitz vor. Demnach kann vermutet werden, dass der Veranstaltungsort sich auf dem Gelände des „Niederschlesichen Feriendorfs“ am Quitzdorfer Stausee befindet. Dort fanden schon mehrere einschlägige Veranstaltungen statt. Das für Anfang August geplante Pressefest der NPD-Zeitung „Deutsche Stimme“ soll ebenfalls an diesem Ort stattfinden. Weiterlesen
Dresdner Einkaufszentrum “Mälzerei” wirbt mit und für Neonazis
Das Einkaufszentrum „Mälzerei“ in Dresden-Pieschen beherbergt seit längerem zwei einschlägig rechte bzw. neonazistische Geschäfte. In einer Werbeanzeige vom 03. Dezember in der Dresdner Morgenpost wurden beide, neben weiteren Geschäften der „Mälzerei“, beworben.
Unter der Überschrift „Weihnachtliches Flair in der Mälzerei – Adventstreiben in urgemütlicher Atmosphäre“ wird der „Army Shop“ von Maik Knothe als „Geschenkegrube für Männer“ bezeichnet. Der Inhaber biete „strapazierfähige Freizeitkleidung“ an. Was die Werbung verschweigt: Diese „Freizeitkleidung“ stammt u.a. von „Erik&Sons“ – einer Marke, die vorrangig im neonazistischen Spektrum getragen wird und von ehemaligen Machern der einschlägig bekannten Marke „Thor Steinar“ betrieben wird. Weiterlesen
ART: Review Sommer 2009
In regelmäßigen Abständen berichtet das Antifa Recherche Team Dresden (ART DD) im Review über Veränderungen und aktuelle Entwicklungen der regionalen Naziszene.
Inhalt der aktuellen Ausgabe:
- Urteile für Nazis
- Zweiter Prozess zu Überfällen auf Dönerläden
- Abgeordnetenwatch und NPD Kundgebung in Dresden
- Nachtrag: Gedenken in Niederkaina
- Wer Wind sät, wird Sturm ernten… Hess-Mob in Dresden
- Die Jubelposen sind vorbei – Eine Einschätzung der Landtagswahl 2009
- Nazistraßenterror in Nordsachsen – Kontinuitäten einer rechten Hegemonie
Printausgabe: Review Sommer 2009