Alle Artikel im Ressort: News

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Netzwerk gegen Polizeigewalt im Spendenendspurt

27. Januar 2021 - 13:08 Uhr

Transparent mit der Aufrschrit "Polizeigewalt benennen"

Die Kooperation gegen Polizeigewalt (KgP) sammelt seit Ende 2020 Spenden, um ein Büro in Dresden zu eröffnen. Jetzt geht die Kampagne in den Endspurt: Bis zum 31. Januar werden noch rund 2.000 Euro benötigt. Das erklärte Ziel der Initiative ist eine unabhängige Unterstützungsstruktur für Betroffene von Polizeigewalt. Unabhängige Beschwerdestellen existieren in Deutschland bisher erst in Schleswig-Holstein, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg.

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Von der Treuhand zu Amazon – Angriff auf Bürokomplex

25. Januar 2021 - 15:31 Uhr - Eine Ergänzung

Mit Steinen und Farbe gegen Gentrifizierung – das dachten sich wohl einige Aktivist:innen, die am Abend auf den 21. Januar ein Bürokomplex auf der Großenhainer Straße angegriffen haben. Dabei gingen mehrere Scheiben zu Bruch und Sprüche wurden mit Sprühfarbe an der Fassade angebracht. In einem addn.me vorliegenden Bekenner:innenschreiben sprechen die Aktivist:innen von einem Sachschaden in sechsstelliger Höhe. Die Dresdner Polizei bestätigte den Vorfall. Demnach seien Scheiben an einem neu errichteten Haus eingeworfen und Graffiti angebracht worden, die sich gegen die Eigentümerfirma richteten.

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Eine bessere Veröffentlichung wäre möglich gewesen

20. Januar 2021 - 14:10 Uhr - 3 Ergänzungen

Schriftzug auf einem Gebäude: "Die Revolution ist 1 Feminist:in"

Liebe Leser:innen,

am 8. Januar 2021 veröffentlichten wir ein „cross-posting“ von Indymedia, welches eine öffentliche Debatte zum Umgang mit Sexismus anhand eines konkreten Falles forderte. Wir finden die Auseinandersetzung mit Sexismus richtig und notwendig. Jedoch denken wir, dass die Form der Debatte auf addn.me nicht angemessen war. Im Nachgang müssen wir eingestehen, dass die Art und Weise der Veröffentlichung ein Fehler war und wollen dies selbstkritisch beleuchten. Wir wollen uns darüber hinaus bei allen Beteiligten entschuldigen – insbesondere bei den im Text genannten Gruppen und Einzelpersonen.

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Statement des Ortskomitees von Women Defend Rojava Dresden zu den Veröffentlichungen vom 8. Januar 2021

15. Januar 2021 - 20:06 Uhr - 2 Ergänzungen

Wir, das Ortskomitee von Women Defend Rojava (WDR) in Dresden, haben die veröffentlichten Statements zur Kenntnis genommen.

Bis zu der Veröffentlichung am 8.1.2021 auf indymedia und addn.me war uns keines der zwei veröffentlichten Statements der „Dresden Ischen“ bekannt. Wir waren nicht die genannten Kontaktpersonen für eine weitere Auseinandersetzung. Wenn die Aufarbeitung der Geschehnisse gefordert und dabei unser Gruppennamen genannt wird, wendet euch direkt an uns und nicht an die öffentliche Presse.

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Landtagsdebatte und erneuter Haftbefehl durch die Bundesanwaltschaft nach dem Mord an Thomas L.

13. November 2020 - 11:32 Uhr

Am 10. November hat der Generalbundesanwalt (GBA) vor dem Ermittlungsrichter in Karlsruhe einen erneuten Haftbefehl wegen „des dringenden Tatverdachts des Mordes, versuchten Mordes sowie gefährlicher Körperverletzung gegen Abdullah H .“ erwirkt. Abdullah H. wird vorgeworfen, am 4. Oktober zwei Menschen in der Dresdner Innenstadt aus mutmaßlich homophoben Motiven heraus mit einem Messer angegriffen zu haben. Dabei starb der 55jährige Thomas L. an den Folgen seiner Verletzungen. Abdullah H. war zuvor als sogenannter Islamistischer Gefährder eingestuft worden, weswegen die Tat bundesweit für Aufsehen sorgte und auch im Freistaat Gegenstand heftiger parlamentarischer Debatten ist. Neben der Kritik von Lesben- und Schwulenverbänden an dem „Totschweigen“ des homophoben Tatmotives, sorgt aktuell die Diskussion um eine geplante Aufhebung des Abschiebestopps für Gefährder:innen für Zündstoff.

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Gedenken an Thomas L. auf dem Altmarkt

3. November 2020 - 12:26 Uhr - 2 Ergänzungen

Rund 350 Personen versammelten sich am Sonntagnachmittag auf dem Altmarkt, um dem Anfang Oktober ermordeten Thomas und seinem schwerverletzten Lebenspartner Oliver mit einer Mahnwache zu gedenken. Aufgerufen hatte die Magnus Hirschfeld-Stiftung zusammen mit der Aktion 100% Mensch und dem CSD-Dresden. Letzterer hatte sich vor wenigen Tagen mit einem von mittlerweile 200 Einzelpersonen und Initiativen unterzeichneten offenen Brief an die Öffentlichkeit gewandt, in dem sie das Schweigen nach dem Mord vom 4. Oktober kritisierten.

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Kritik an der Arbeit der Ermittlungsbehörden im Fall des tödlichen Messerangriffs in Dresden

31. Oktober 2020 - 17:42 Uhr - Eine Ergänzung

Vor gut einer Woche wurde in Dresden ein 20-Jähriger Islamist festgenommen. Der Beschuldigte soll am 4. Oktober in der Dresdner Innenstadt mit einem Messer zwei Personen angegriffen haben. Thomas L. überlebte den Angriff nicht. Der zweite Betroffene – Oliver – überlebte schwer verletzt und konte mittlerweile nach Köln zurückkehren. Beide waren zusammen als Touristen unterwegs. Auch wenn die Ermittlungsbehörden bisher zu den Motiven schweigen, erhärtet sich der Verdacht, dass es sich um ein homophobes Tatmotiv gehandelt haben könnte. Immer mehr Gruppen und Verbände äußern Kritik am behördlichen Schweigen dazu. Der „Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg“ (LSVD) kritisierte in einer Mitteilung die Aussagen der ermittelnden Oberstaatsanwaltschaft. 

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Festnahme nach mutmaßlich islamistischem Mordanschlag

22. Oktober 2020 - 16:12 Uhr

Am 4. Oktober 2020 wurden zwei Menschen auf der Schlossstraße in der Dresdner Innenstadt mit einem Messer attackiert. Beide Betroffenen wurden mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Ein 55-Jähriger überlebte den Angriff nicht. Der zweite Betroffene, ein 53 Jahre alter Mann aus Köln, konnte mittlerweile trotz schwerer Verletzungen wieder das Krankenhaus verlassen. Beide waren aus Nordrhein-Westfalen (NRW) zu Besuch in Dresden. Am Mittwoch vermeldete die Dresdner Polizei die Festnahme eines 20-Jährigen, der mutmaßlich für die Tat verantwortlich sein soll. Nach Informationen des Spiegel soll es sich dabei um einen polizeibekannten Islamisten gehandelt haben, der erst am 29. September aus der Haft entlassen worden war.

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Kundgebung gegen Kürzungspläne der Stadt

14. Oktober 2020 - 20:54 Uhr

Am Dienstag fand zwischen 14 und 17 Uhr unter dem Motto „Haushalt 2021/22: Euer Ernst? Unser Einwand!“ eine Kundgebung vor dem Dresdner Rathaus statt. Aufgerufen hatten mehrere Dresdner Projekte der Gleichstellungsarbeit, das Bündnis „Jugendarbeit sichern“ und das Bündnis „Nicht auf unseren Schultern“ (naus-dresden.org). Anlass waren die aktuellen Beratungen zum Doppelhaushalt 2021/22 der Landeshauptstadt, die voraussichtlich bis zum 17. Dezember 2020 abgeschlossen sein sollen. Als Abschluss der Kundgebung wurde ein Korb voller Einwendungen gegen den Entwurf in den Briefkasten des Rathauses eingeworfen. In den letzten Wochen hatten verschiedene Initiativen dafür geworben, ihre Einwände gegen die bevorstehenden Kürzungen im Bereich der Jugendarbeit und der Gleichstellung zu unterstützen. 

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Kind bei Autorennen in Dresden getötet

28. August 2020 - 18:33 Uhr

Am Samstagabend starb ein 6 Jahre alter Jung, nachdem er im Stadtzentrum von Dresden auf der Budapester Straße durch ein Auto angefahren und mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht worden war. Ermittlungen der Polizei zufolge, sei der Sechsjährige in Höhe der Schweizer Straße auf die Straße getreten sein, dort soll ihn ein 31 Jahre alter Fahrer mit seinem Fahrzeug erfasst und durch die Luft geschleudert haben. Nachdem der Junge zunächst von Rettungskräften versorgt wurde, verstarb er wenig später in einem Krankenhaus. Da Zeugen gegenüber der Polizei angaben, dass der Fahrer zuvor ein Rennen mit einem 23-Jährigen geliefert haben soll,  ermittelt die Polizei inzwischen wegen eines „verbotenen Kraftfahrzeugrennens“. Der mutmaßliche Täter befindet sich inzwischen in Untersuchungshaft.

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