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Bundeswehrtagung in Dresden

Wie das Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) in einer Pressemitteilung mitteilt, wird am 22. und 23. November im Westin Bellevue in Dresden eine Bundeswehrtagung stattfinden. Thematisch steht die Tagung im Fokus des geplanten Umbaus der Bundeswehr. An dem Treffen werden neben Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg und Kanzlerin Angela Merkel auch zahlreiche Führungspersonen der Bundeswehr teilnehmen. Höhepunkt des Treffens wird ein „Großer Zapfenstreich“ am 22. November anlässlich von „20 Jahren Armee der Einheit“ am Königsufer sein.

Rund um die Inszenierung militaristischer Traditionen in der zivilen Öffentlichkeit gibt es immer wieder Proteste. Der letzte Zapfenstreich in Dresden fand im Oktober 2006 auf dem Altmarkt statt. Ein Antimilitaristisches Bündnis hatte damals zu Protesten aufgerufen. Wegen eines Mobilisierungsplakates ermittelte die Dresdner Staatsanwaltschaft gegen einen bekennenden Antimilitaristen wegen der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Der Angeklagte wurde nach vier Jahre Prozessdauer schließlich freigesprochen.

Kommentare

  1. Bundeswehr sagt:

    Ein Interview mit einem Oberstleutnant gibt es hier.

  2. Dieter sagt:

    Wie aus für gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen verlautet treffen sich Menschen, die etwas gegen diese militaristische Propagandaveranstaltung haben, ab 19.00 auf dem Albertplatz um Ihrem Unmut Ausdruck zu verleihen. Alles was Krach macht sollte mitgebracht werden…

  3. Gegner sagt:

    Welches Datum treffen sich evtl. Menschen am Albertplatz?

  4. me sagt:

    am montag dem 22.11.2010, 19h albertplatz

  5. Maddes sagt:

    Eure Propagandaveranstaltung war ja echt ma gut organisiert und richtig laut. Respekt!
    MfG, ein Soldat

  6. Trainer sagt:

    Dass Pazifisten ganz schöne Langweiler sein könnnen wissen wir ja nun schon lange, aber dass sie auch noch schwindeln ist bisher nicht so sehr bekannt gewesen, gibt es doch bei einem harmonischen Leben nichts was das („Grüne“) Gewissen trübt.
    Von Polizeischikane war nichts zu spüren. In großen Gruppen ohne Platzverweis stehen war möglich. Entspantes Warten in Hörweite, bis es los geht und dann Lärm schlagen, wäre möglich gewesen.
    Wenn nicht alle wie die Lemminge am Geschehen vorbei in die Altstadt gerannt wären. Und das ganze wieder besseren Wissens, schließlich sind ja alle über die Brücken gelaufen und müssen die Lauchs ja gesehen haben.
    Beleidigungen gegenüber den Soldaten? Fehlanzeige!
    In tatsächlicher Hörweite protestieren? Fehlanzeige!
    Dafür, dass sich vor der Veranstalltung genug Leute auf der Neustädter Seite (wie immer die richtige) befanden, war es schon sehr verwunderlich wie angestrengt die Aktionisten versucht haben auf die andere Elbseite zu kommen.
    Entweder wollte man so ein wenig Verwirrung stiften, das ist dann aber gründlich misslungen, oder man wollte so friedlich wie möglich protestieren, das ist gründlich gelungen, oder jemand hat das Gerücht gestreut, dass es Bananen gab.
    In Dresden weiß man nie…

  7. me again sagt:

    @soldat,
    lass deine ironie am besten auf der mannschaftsstube und denk dran:
    still steh’n,klappe halten!

    sonst bleibt festzuhalten das es garnicht bis schwer machbar war in die nähe dieser veranstaltungen zu gelangen…jedoch denke ich das mensch für das nächste mal dazu gelernt hat 😉

    bundeswehr-barbarisch,deutschland-versenken,gestriger abend-zu kalt

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