Alternative Dresden News

Solidarische Berichterstattung aus Dresden.

Nazis | News

Rassistischer Mord in Dresden

2. Juli 2009 - 23:04 Uhr - 33 Ergänzungen

Am 21. August 2008 war Marwa mit ihrem damals zweijährigen Sohn auf einem Spielplatz im Dresdner Stadtteil Johannstadt. Drei Jahre zuvor war sie gemeinsam mit ihrem Mann Elwie aus Ägypten nach Dresden gezogen. Elwie ist Stipendiat am renommierten Max-Planck-Institut.

Auf dem Spielplatz kam es zu einem Streit zwischen Marwa und dem 28-jährigen Alex W.. Dabei beschimpfte er Marwa unter anderem als „Schlampe“, „Islamistin“ und „Terroristin“. Nach einer Anzeige wegen Beleidigung verurteilte das Amtsgericht Dresden den Täter drei Monate später zu einer Geldstrafe von 780 Euro. Dem Staatsanwalt erschien dieses Urteil zu Milde und er ging in Berufung. Im Juli 2009 kam es dann schließlich zur Berufungsverhandlung vor dem Landgericht in Dresden.

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Freiräume | News

ADFC sammelt Unterschriften zur Königsbrücker Straße

2. Juli 2009 - 11:23 Uhr

Der ADFC Dresden sammelt Unterschriften für einen fahrradfreundlichen und stadtverträglichen Ausbau der Königsbrücker Straße. Wir würden uns freuen, wenn Sie unseren Infostand auf dem Elbhangfest oder dem SZ-Fahrradfest besuchen. Dort besteht die Möglichkeit, die Petition zu unterschreiben. Wir suchen weiterhin auch Unterstützer, die die Petition in ihren Geschäften, Hausfluren und Wohnzimmern auslegen.

Die Petition kann hier als *.pdf heruntergeladen und ausgedruckt werden. Sie liegt auch in zahlreichen Läden der Neustadt aus.

Quelle: ADFC Dresden (20.06.09)


Nazis | News

Nordsachsen: Naziübergriffe und Sachbeschädigungen

1. Juli 2009 - 23:47 Uhr - Eine Ergänzung

In Nordsachsen ist es in den letzten Wochen nach Aussagen des Vereins „Vive le Courage“ zu mehreren Übergriffen durch Nazis gekommen. In der Nacht auf den 13. Juni zerstörten Unbekannte die Fensterscheiben des Vereinshauses in Mügeln und sprühten rechte Parolen. Nur einen Abend später versperrten in Oschatz 15-20 rechtsgerichtete Personen den Eingang zu einer privaten Feier in der bei Mügeln gelegenen Stadt und bedrohten die Anwesenden ohne dass die Polizei das zum Anlass nehmen wollte, einzugreifen. Am gleichen Abend zerschlugen Unbekannte erneut zwei Kellerfensterscheiben des Vereinshauses in Mügeln.
Nur eine Woche später beleidigten und bedrohten Nazis Besucherinnen und Besucher des Parkfestes in Schwerta unweit von Mügeln und zeigten mehrfach den Hitlergruß.

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Antifa | News

03.07.2009 Vortrag + Diskussion

29. Juni 2009 - 16:14 Uhr

Antifa heißt ...?„Nie wieder revolutionärer Antifaschismus“

Wann? 03. Juli 2009, 20.00 Uhr
Wo? AZ Conni Dresden
Wer? Vertreter der Leipziger Antifa (LeA)

Die Antifa hat schon alle Konjunkturen erlebt: Von der Freude über Mobilisierungserfolge zum Ärger über das Ausschlafen der MitstreiterInnen, von der Einsicht in die eigene Marginalität zurück zur revolutionären Allmachtsphantasie, vom Gerede über radikale Gesellschaftskritik zur Besinnung auf alte wie neue „Basisbanalitäten“ und den Anti-Nazi-Minimalkonsens. Brüche gibt es also zuhauf und nicht selten überwirft man sich im Streit darüber.

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Kultur | News

03.07.2009 Soliparty für Oaxaca (Mexiko)

28. Juni 2009 - 21:12 Uhr

Wann? 3. Juli 2009, 21.00 Uhr
Wo? Chemiefabrik Dresden

Der Promovio e.V. veranstaltet auch dieses Jahr eine Soliparty für die Menschen des ärmsten Bundesstaates in Mexiko. Der Erlös der Veranstaltung geht dabei an eine indianische Basisorganisation in Südmexiko.

Line-Up und mehr:

Quelle: Mexiko Gruppe Dresden (23.06.09)


Antifa | News

Antifaschistische Demonstration gegen das iranische Regime

26. Juni 2009 - 09:48 Uhr - Eine Ergänzung

Antifaschistische Demonstration gegen das iranische Regime

Wann? 04. Juli 2009
Wo? Schlesischer Platz (Bahnhof Neustadt) Dresden

Bei den Wahlen die am 12.6. im Iran stattfanden handelte es sich um eine Farce. Der Wächterrat, dem die Auswahl und Zulassung der Kandidaten obliegt und der neben dem religiösen Oberhaupt Ajatollah Ali Chamenei die eigentliche Macht im Iran innehat, ist der Fortführung der Islamischen Revolution verpflichtet. Bei den vier vom Wächterrat zugelassenen Kandidaten war garantiert, dass sie für die Prinzipien der islamischen Revolution eintreten würden. Während der Wächterrat selbst keiner demokratischen Kontrolle unterworfen ist, garantiert er durch seine weitgehenden Befugnisse nicht nur eine Zementierung, sondern eine Verschlimmerung der 1979 etablierten islamischen Gesellschaftsordnung. Der Charakter dieser Politik äußert sich aktuell in verschärfter Repression nach innen und fortgesetzten Aggressionen nach außen.

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