Nachtrag zu den Überfällen auf Dönerläden
15. Juli 2008 - 11:13 Uhr
Einige Informationen und entstandene Fragen zu den schleppenden Ermittlungen auf Grund der fremdenfeindlichen Übergriffen vom 25.06.2008 in Dresden.
15. Juli 2008 - 11:13 Uhr
Einige Informationen und entstandene Fragen zu den schleppenden Ermittlungen auf Grund der fremdenfeindlichen Übergriffen vom 25.06.2008 in Dresden.
14. Juli 2008 - 17:00 Uhr
In regelmäßigen Abständen berichtet das Antifa Recherche Team Dresden (ART DD) im Review über Veränderungen und aktuelle Entwicklungen der regionalen Naziszene.
Inhalt der aktuellen Ausgabe:
10. Juli 2008 - 18:03 Uhr - 2 Ergänzungen
Die Theoriegruppe „Black Monday“ hat einen Diskussionsbeitrag zur Debatte um den 13. Februar in Dresden veröffentlicht. Das Paper mit dem Namen „Die böse Geschichte“ fasst in der Druckversion sieben Seiten, kann in den üblichen Locations bezogen werden und kann als lesenswert eingestuft werden.
7. Juli 2008 - 17:14 Uhr
Das Open-Source-Programm Truecrypt verschlüsselt unter Windows, Mac OS X und Linux Daten auf der Festplatte. Auf Wunsch legt es sie so ab, dass es sogar äußerst schwierig ist festzustellen, dass überhaupt verschlüsselte Daten auf der Platte liegen. Aktuelle Heise.de Meldung
Im Web finden sich eine Vielzahl an Anleitungen, wie man damit Windows komplett verschlüsselt, so dass ohne das Passwort niemand an private Daten kommen kann.
Wichtig hierbei ist zu wissen, das einige Programme unter Windows die Funktion (die Privatsphäre zu schützen) gravierend aushebeln. Dazu gehören Microsoft Word, die Google Desktop Suche und das neuste Betriebssystem aus dem Hause Microsoft: Windows Vista. Wie immer ist hier nur auf Quelloffene und kostenlose Programme hinzuweisen, mit denen sich genauso (wenn nicht sogar besser) arbeiten lässt.
Kompletter Artikel mit Details
Einige Links und Anleitungen:
7. Juli 2008 - 16:58 Uhr
Besucher köpft Hitler-Wachsfigur (Spiegel Online, 05.07.08)
5. Juli 2008 - 16:59 Uhr
Nach dem Halbfinalspiel der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen die Türkei am 26. Juni gab es in Dresden einen konzertierten Angriff von Nazis gegen türkische Geschäfte und Cafés. Jetzt hat eine Bürgerinitiative des Viertels Dresdner Neustadt ein Spendenkonto eingerichtet, um den Betroffenen Ladenbesitzern zumindest zu helfen, den Sachschaden zu begleichen. Im Gespräch mit jetzt.de berichtet Kati Lang, 28, Beraterin für Betroffene rechter Gewalt, von den Vorfällen an diesem Abend und von der Arbeit Dresdner Bürger gegen rechte Gewalt.
jetzt.de (04.07.08)
27. Juni 2008 - 15:43 Uhr
Restaurantbesitzer, Einzelpersonen und Initiativen haben sich zusammengeschlossen und rufen zu Spenden für die entstandenen Schäden an den Dönerrestaurants in der Dresdner Neustadt auf:
„Wir finden eine solche Situation hier, aber auch sonst, unerträglich. Es ist für solches rassistisches Verhalten kein Platz. Wir sind froh über die nicht nur kulturelle Bereicherung , die diese Läden darstellen. Wir wollen keine Bedrohung durch Nazis und fordern deshalb dazu auf, den betroffenen Menschen in ihrer Situation zu helfen. [..] Wir wünschen uns ein solidarisches Miteinander und haben deshalb ein Spendenkonto eingerichtet.“
Das Bündnis „Dresden für Demokratie“ fordert die Dresdner und Dresdnerinnen ebenfalls zum Spenden auf und erklärt:
„Wieder ist es in dieser Stadt zu rassistischen und brutalen Angriffen auf Menschen gekommen, wieder haben einige der Gewalt zugesehen, ohne einzugreifen oder sich schützend vor ihre Mitmenschen zu stellen. Das entsetzt uns zutiefst. […] Als erstes kleines Zeichen, dass wir uns nicht mit der Fremdenfeindlichkeit in dieser Stadt abfinden werden, werden wir Dresdnerinnen und Dresden die materiellen Schäden ersetzen helfen, die unseren Mitbürgern entstanden sind.“
27. Juni 2008 - 13:52 Uhr - 2 Ergänzungen
Knapp eine Stunde nach dem Finaleinzug der deutschen Mannschaft randalierten in Dresden mehrere dutzend Nazis unter den Augen zahlreicher Deutschlandfans in Partylaune im alternativen Szeneviertel Neustadt und griffen wahllos links zugeordnete Menschen an.
23. Juni 2008 - 17:23 Uhr
Nachdem der JN-Sachsentag verboten blieb, demonstrierten hunderte Neo-Nazis spontan durch Dresden. Dabei schallten Rufe wie „Deutschland den Deutschen“ und „Ausländer raus“ durch die Straßen. Die Cops hatten die Situation kaum unter Kontrolle und konnten nur selten eingreifen, so auch als ein Pressevertreter angegriffen wurde.
Parallel dazu demonstrierten dutzende AntifaschistInnen durch Pieschen und die Neustadt. Es wurden Naziläden wie auch das NPD Bürgerbüro von René Despang besucht und Redebeiträge gehalten.
Indymedia Bericht (21.06.08)
Indymedia Bericht (22.06.08)
Ein paar Gesichter