Alle Artikel zum Thema: Eckhard Jesse

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Diensteifrige Wissenschaft

Als Verfassungsschutzmitarbeiter hatte Martin Thein intime Kenntnisse über den »Thüringer Heimatschutz«. In seiner Dissertation zu »Neonazis im Wandel« wird diese Organisation jedoch nicht ein einziges Mal erwähnt. Schwer zu glauben, dies sei ein Versäumnis.

Quelle: Junge Welt (23.12.2014)

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Rechtsextreme Doktorarbeit in Chemnitz gekippt

Der Extremismusforscher Eckhard Jesse ließ einen Doktoranden wegen unwissenschaftlicher Apologetik abblitzen.

Quelle: Freie Presse (12.07.2013)

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Absage eines Rechtsextremismus-Experten an sächsischen NSU-Ausschuss

Der Berliner Politikwissenschaftler Klaus Schroeder hat heute schriftlich erklärt, dass er der Einladung in den sächsischen NSU-Untersuchungsausschuss nicht folgen werde. Der Grund dafür sei, dass die Landesregierung in der Vergangenheit mehrfach Forschungsprojekte zum Thema Rechtsextremismus abgelehnt hätte.

Quelle: Endstation Rechts (29.05.2012)

Antifa | Kultur

Was ist Extremismus?

Der Extremismusbegriff ist in aller Munde, aber woher kommt er und was steckt hinter dem Schlagwort? Als Kampfbegriff soll er das Gleichsetzen von Links und Rechts erleichtern – aber wie berechtigt ist die sogenannte Extremismustheorie? Darüber sprach Leftvision Berlin mit dem Faschismus-Experten Prof. Wolfgang Wippermann von der FU Berlin.

Siehe auch: Initiative gegen jeden Extremismus-Begriff

Freiräume | Nazis | News

Von falschen Entscheidungen und fehlendem Willen

Nur wenige Tage nach der erfolgreichen Verhinderung von Europas größtem Naziaufmarsch soll dieser Artikel die Defizite der zuständigen staatlichen Behörden an diesem Tag aufzeigen. Mit der Verlegung des Nazitreffpunkts auf die Neustädter Elbseite entledigte sich die Stadt zwei in ihren Augen großen Probleme. Zum einen den imageschädigenden Bildern tausender Nazis vor historischer Altstadtkulisse und zum anderen der Kritik am eigentlichen Gedenken an diesem Tag.

Mehr als zehntausend Menschen bildeten im Zentrum Dresdens eine 1.5 Kilometer lange Menschenkette, um die Stadt symbolisch vor den Nazis aber auch die Vereinnahmung des Gedenkens zu schützen. Nur wenige Kilometer entfernt sorgten ebenfalls tausende Menschen mit friedlichen Sitzblockaden dafür, dass der Naziaufmarsch zum ersten Mal nach mehr als zehn Jahren verhindert werden konnte. Der zivile Ungehorsam tausender Bürgerinnen und Bürger fand in der abschließenden Beurteilung des Tages durch Dresdens Oberbürgermeisterin Helma Orosz keine Erwähnung und ist bezeichnend für das Zusammenspiel von Staatsanwaltschaft, Ordnungsamt und der Polizei in den Tagen vor und nach dem Aufmarsch. Weiterlesen

Kultur | News

Extreme Stimmung im Stadtmuseum

Der „Extremismusforscher“ Eckhard Jesse gab am 20. Oktober 2009 eine Audienz im Dresdner Stadtmuseum und fabulierte über das Verhältnis von Extremismus und Demokratie. Eingeladen war der Lehrstuhlinhaber an der TU Chemnitz von der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Anspruch auf Freiheit – oder tätige Pflicht?“. Die Reihe wird in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Politische Systeme und Systemvergleich von Werner Patzelt (TU Dresden) veranstaltet. Weiterlesen