Alle Artikel zum Thema: Jüdische Gemeinde

Antifa

Erinnerung an den 9. November in Dresden

15. November 2011 - 01:52 Uhr

Am 9. November 1938 wurden in ganz Deutschland jüdische Einrichtungen und Geschäfte angegriffen und zerstört. So wurde in der Nacht zum 10. November auch die Semper-Synagoge in Dresden in Brand gesetzt. Der Tag steht wie kaum ein anderer für den Beginn der systematischen Verfolgung und Vernichtung des jüdischen Lebens aus Deutschland. Heute, 73 Jahre später, wurde in Dresden nicht nur der Sächsische Demokratiepreis verliehen, sondern durch eine Vielzahl von Veranstaltungen auch an die Verbrechen der Nazizeit erinnert.

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Freiräume | Nazis

Tatverdächtiger festgenommen

24. Januar 2011 - 21:16 Uhr

Fast fünf Monate nach einer Reihe von Brandanschlägen hat die Polizei heute nach Angaben des LKA Sachsen vier Wohnungen in Dresden durchsucht und einen 21jährigen Tatverdächtigen festgenommen. Der wegen Landfriedensbruch vorbestrafte Stanley Nähse steht im Verdacht in der Nacht zum 24. August vergangenen Jahres einen Brandsatz in ein alternatives Wohnprojekt in Pieschen geworfen zu haben. Die Staatsanwaltschaft Dresden wirft dem Tatverdächtigen versuchten Mord in zehn Fällen sowie versuchte schwere Brandstiftung vor.

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Kultur

Erinnerung an die Reichspogromnacht

9. November 2010 - 22:47 Uhr

Im Rahmen einer Gedenkveranstaltung fand heute am Hasenberg die traditionelle Gedenkfeier zum 72. Jahrestag der Reichspogromnacht statt. Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU), sowie die Vorsitzende der jüdischen Gemeinde, Nora Goldenbogen, erinnerten an die geplanten und von der Mehrheit der Gesellschaft getragenen Progrome an jüdischen Synagogen und Geschäften am 9. November 1938. Im Anschluß legten VertreterInnen der Stadt, Parteien und Initiativen Kränze am ehemaligen Standort der Dresdner Synagoge nieder. Zur Erinnerung hatte auch der Arbeitskreis (AK) Antifa aufgerufen. Vor der Altmarktgalerie wurde eine audiovisuelle Präsentation gezeigt und Flugblätter verteilt.

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Nazis

Erneut Brandanschlag in Dresden

29. August 2010 - 20:31 Uhr

In den frühen Morgenstunden des 29. August haben bisher Unbekannnte versucht, das Begräbnishaus des Neuen Jüdischen Friedhofs in Johannstadt in Brand zu setzen. Eine aufmerksame Radfahrerin hatte gegen sechs Uhr Flammen an der Eingangstür des Begräbnishauses in der Fiedlerstraße bemerkt und Polizei und Feuerwehr informiert. Bestandteil des 1867 feierlich eröffneten Neuen Jüdische Friedhofs war von 1950 bis 2002 vorübergehend auch die Dresdner Synagoge. Bereits in den 90er-Jahren kam es auf dem Friedhof mehrfach zu Schändungen und mutwilligen Beschädigungen von Gräbern. Mit rund 3000 Grabstellen gehört er zu den größten jüdischen Friedhöfen in Sachsen.

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