Autor: Redaktion

Kultur | News

11.02.2009 Veranstaltung zum 13. Februar

9. Februar 2009 - 20:14 Uhr

„Den Nazis entgegen treten – der 13. und 14. Februar 1945 in Dresden zwischen Mythos und Wirklichkeit“

Wann? 11. Februar 2009, 19.30 Uhr
Wo? Kulturpalast Dresden
Wer? Dr. André Hahn (Fraktionsvorsitzender der Linkspartei); Nora Goldenbogen (Jüdische Gemeinde Dresden); Gunnar Schubert (Publizist); Andreas Speit (Rechtsextremismusforscher); Friedemann Bringt (Kulturbüro Dresden)

Thema der Veranstaltung ist das Geschichtsbild und die Erinnerungskultur in Dresden. Außerdem soll über den Umgang der Zivilgesellschaft mit den Vereinnahmungsversuchen durch Nazis in der Stadt und auf dem Heidefriedhof diskutiert werden.


Kultur | News

11.02.2009 Vortragsreihe zur Finanzkrise (Teil 3/4)

6. Februar 2009 - 11:55 Uhr

Teil 3/4: Ursachen und Hintergründe der Finanzkrise

Wann? 11. Februar 2009, 19.00 Uhr
Wo? Kulturrathaus; Hauptstraße 23; 01097 Dresden
Wer? Robert Kurz (Gruppe Exit)

– siebziger Jahre Ende des Fordismus
– Beginn der dritten industriellen Revolution
– das Ende von Bretton Wood
– Auflösung der Goldbindung
– Ursachen der Entstehung von Finanzblasen
– Krisenaufschub durch die Aufblähung der Finanzblasen
– Neue Qualität des Finanzkapitalismus
– Platzen von Finanzblasen
– Ursache: Habgier einzelner oder Krise des Kapitalismus als solcher
Struktureller Antisemitismus

Organisiert von der Attac Ortsgruppe Dresden.


Antifa | News

Die weiße Rose als Symbol für den 13. Februar

4. Februar 2009 - 22:40 Uhr - 24 Ergänzungen

In diesem Jahr versucht das Dresdner Provinzblatt Sächsische Zeitung alles, um möglichst viele Menschen am 14. Februar auf die Straße zu bekommen, während der Aufmarsch in der gleichen Zeitung bis 2004 nicht einmal eine Zeile wert gewesen ist. Gerade dieser Umstand und die damit verbundene offensichtlich gewordene fehlende Bereitschaft sich mit dem Thema 13. Februar auch einmal abseits von emotional aufgeladenen a-historischen Zeitzeugenberichten inhaltlich auseinanderzusetzen, haben den seit Ende der 90er Jahre stattfindenden Aufmarsch zu dem werden lassen, was er heute ist.

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Antifa | Kultur | News

Terminal-Exklusiv-Interview mit Smudo

4. Februar 2009 - 01:20 Uhr

Zum elfjährigen Geburtstag des Naziaufmarsches in Dresden anlässlich der Bombardierung der Stadt im Zweiten Weltkrieg werden zahlreiche Menschen erwartet, die den Nazis den Weg versperren möchten. Mit von der Partie werden einige Prominente sein. – Einer von Ihnen ist Smudo. Er ist seit Jahren gegen Nazis aktiv und beteiligt sich u.a. an der Hörbuchreihe „Laut gegen Nazis.“ Seine musikalische Karriere begann 1986 mit der Gründung des Terminal Team (!), dass sich einige Jahre später als die Fantastischen Vier formierte und berühmt wurde. Ausserdem weiss er wie es sich anfühlt, wenn man mit einem Flugzeug über einer deutschen Großstadt unterwegs ist, denn Smudo hat eine Fluglizenz und ist im Besitz einer Beechcraft Bonanza, einem amerikanischen Flugzeug, was seit 1945 produziert wird. Bei so vielen Gemeinsamkeiten bat das Terminal, noch bevor es sich umbenennt und der Bravo den Rang abläuft um ein Exklusivinterview und hatte prompt Erfolg!

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Freiräume

Alaunstraße soll vor der Scheune zur Fußgängerzone werden

3. Februar 2009 - 02:34 Uhr - Eine Ergänzung

Von A. Dallmann und A. Rentsch

Die Stadt will den Platz vor dem Szenetreff befrieden. Pläne für den Umbau des Areals provozieren heftige Proteste ebenso wie Lob.

Lässt sich der Platz vor der Scheune befrieden, indem man die Alaunstraße davor in eine Fußgängerzone verwandelt? Dieser Frage geht derzeit die Stadtverwaltung nach. Im Jugendhilfeausschuss hat jetzt ein Stadtplaner die Pläne vorgestellt. Zwischen der Kreuzung Louisenstraße und der Einmündung Katharinenstraße sollen künftig mobile Poller eingebaut werden. Das Areal dazwischen würde zur Scheune hin verbreitert, erklärt der beauftragte Planer. Geschätzte Kosten für das Projekt: eine knappe Million Euro – abzüglich Fördermittel, die in diesem Fall zwei Drittel der Gesamtsumme ausmachen.

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Kultur | News

Trailer zum neuen Stauffenberg-Film „Walküre“

30. Januar 2009 - 21:03 Uhr

Am 22. Januar startete mit Operation Walküre ein Film über den militärischen Widerstand in Deutschland zu Zeiten des Nationalsozialismus. Während das politische und mediale Echo auf diesen Film in Deutschland durchaus positiv ist, so gilt zumindest international die schauspielerische Leistung des bekennenden Scientologen Tom Cruise als heißer Kandidat auf die Goldene Himbeere.
Der Film erzählt die Geschichte des gescheiterten Attentats vom 20. Juli 1944 durch einen Kreis um Wehrmachtsoberst Stauffenberg.

Im Blog von „nevergoinghome“ findet ihr eine umfangreiche Broschüre über den 20. Juli, Stauffenberg im deutschen Erinnerungsdiskurs. Auch die Naturfreundejugend Berlin hat sich dem Thema angenommen und bei der Filmpremiere mit einer Aktion auf sich aufmerksam gemacht.

Einen leicht veränderten aber dennoch sehenswerten Trailer gibt es hier:


Freiräume

Critical Mass in Dresden

30. Januar 2009 - 16:50 Uhr - 3 Ergänzungen

Critical Mass

…gemütliches Radrollen durch die Stadt mit Freunden

Wann? jeden letzten Freitag im Monat, 18.30 Uhr
Wo? Skatepark Lingnerallee

Auch in Dresden findet wie an vielen anderen Orten auf der Welt regelmäßig eine Critical Mass statt. Bei dieser aus den Vereinigten Staaten kommenden hierarchiefreien und unorganisierten Aktionsform geht es darum, mit nicht motorisierten fahrbaren Untersätzen sinnvolle Kritik am Verkehrsgeschehen in Innenstädten zu üben und auf die Möglichkeit alternativer Fortbewegungsmittel hinzuweisen.

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Nazis | News

Prozessauftakt gegen 5 Neonazis unter rechtsextremer Audienz

29. Januar 2009 - 11:07 Uhr

Am Amtsgericht Chemnitz wurde heute das Verfahren gegen fünf Neonazis eröffnet, die am 17.07.2008 auf ihrem rechtsextremen Streifzug in Rochlitz gewalttätige Übergriffe begingen.

Der Plan, welche Ziele anzugreifen wären, wurde in Mittweida am Schwanenteich gefasst. Nachdem sie sich u. a. mit Sturmmasken, Handschuhen, Eisenstangen und Reizgas versorgten, steuerten die Neonazis von hier aus zunächst den Rochlitzer Punkertreff „Schmiede“ an und setzten diesen mittels Molotowcocktails in Brand. Danach fuhren sie gezielt zur Wohnung eines Rochlitzer Punks, verschafften sich gewaltvoll Eintritt und griffen ihn sowie seine Gäste mit Zaunslatten und CS-Gas an.

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Nazis | News

Prozess gegen Willy Kunze

26. Januar 2009 - 12:21 Uhr - 2 Ergänzungen

Seit dem 15. Januar läuft vor dem Dresdner Landgericht das erste von mehreren Verfahren gegen Neonazischläger aus dem Hooliganmilieu des ortsansässigen Fußballvereins SG Dynamo Dresden. Dem 21-jährigen Angeklagten Hooligan und Ordner des auch in der Dresdner Neustadt aktiven Security-Unternehmens „Ihre WacheWilly Kunze wird vorgeworfen, am 25. Juni 2008 an den Übergriffen auf drei Lokale im so genannten Szeneviertel beteiligt gewesen zu sein. Nach dem 3:2 Halbfinalsieg der deutschen Fußball-Nationalmannschaft hatten mehr als 50 schwarzvermummte Neonazis drei Lokale überfallen und dabei mehrere Personen zum Teil schwer verletzt. Der Angeklagte, der in der Vergangenheit bereits mehrfach durch Übergriffe auffällig geworden war, sitzt bereits seit Mitte Juli in Untersuchungshaft und steht nun vor der Jugendkammer des Gerichtes.

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