Alternative Dresden News

Solidarische Berichterstattung aus Dresden.

Events

17.04.2010 Making Sex Revisited

6. April 2010 - 21:56 Uhr

Dekonstruktion des Geschlechts aus biologisch-medizinischer Perspektive

Wann? 17.04.2010 ab 16.00 Uhr
Wo? AZ Conni, Rudolf-Leonhard-Straße 39
Was? Workshop. Buchvorstellung. Film.

Im Gegensatz zu sozialem Geschlecht (gender) gilt biologisches Geschlecht noch immer als sicher und unabänderlich. Doch Geschlecht wird gesellschaftlich gemacht. Dass das auch für das biologische Geschlecht sex gilt – ein Postulat des Queer-Feminismus –, kann das 2010 erschiene Buch „Making Sex Revisited“ anhand biologischer Theorien erstmals dezidiert und differenziert belegen. Naturphilosophische und Biologisch-Medizinische Geschlechtertheorien werden von Heinz-Jürgen Voß mit gesellschaftlichen Geschlechterordnungen in Verbindung gebracht. Es zeigt sich: Mit prozessorientierten Betrachtungsweisen sind biologisch viele Geschlechter denkbar – statt nur zwei oder drei.

Der Buchladen koenig-kurt lädt ein, zusammen mit Heinz-Jürgen Voß den vermeintlichen Gleichheiten und Differenzen der Geschlechter nachzuspüren, um die Spuren dann gekonnt zu verwischen.

Der Eintritt ist frei!

Programm

16:00 Es wird ein Text aus „Making Sex Revisited“ gelesen, bearbeitet und diskutiert um eine Verständnissgrundlage zu schaffen.

ca. 19:00 Essen aus die SeminarKüche

20:00 Buchvorstellung und Diskussion mit Heinz-Jürgen Voß

Danach Der Film: „Die Katze wäre eher ein Vogel“: Vier intersexuelle Menschen erzählen in einem visuellen Hörstück und dokumentarischen Experiment von ihren Erfahrungen, Gedanken und Gefühlen.


News

Broschüre zu Rassismus in Sachsen

1. April 2010 - 15:45 Uhr

Das Antidiskriminierungsbüro Sachsen e.V. veröffentlicht aktuelle Broschüre.

Am 23. März ist die Broschüre „Rassismus in Sachsen – aktuelle Perspektiven 2010“ erschienen. Der Herausgeber ist das Antidiskriminierungsbüro Sachsen. In der Broschüre berichten unterschiedliche sächsische Initiativen und Vereine über die Facetten von Rassismus in Sachsen. Sie ist beim Antidiskriminierungsbüro kostenfrei erhältlich (Übernahme der Portokosten; Weitere Informationen können Sie über info@adb-sachsen.de oder über Telefon 0341-3039492 erhalten); bei Interesse kann die Broschüre beim Antidiskriminierungsbüro, Kochstraße 14 in Leipzig abgeholt werden oder über E-Mail info@adb-sachsen.de bestellt werden.

Für Sachsen ist es erstmalig, dass sich landesweit wichtige Initiativen und Vereine in einem gemeinsamen Dokument zum Thema „Rassismus in Sachsen“ äußern. Neben Erfahrungsberichten, Statistiken und der Kritik an vorhandenen Zuständen zeigen die Beiträge unterschiedliche Handlungsperspektiven auf, richten Empfehlungen und Forderungen an Behörden, Institutionen, politischen EntscheidungsträgerInnen und zivilgesellschaftliche Organisationen.

Die Broschüre steht zum download unter http://adb-sachsen.de/ zur Verfügung.


Events

01.04.2010 Auswertung Chemnitz

29. März 2010 - 21:49 Uhr

Wann? 01.04.2010, 20.00 Uhr
Wo? AZ Conni, Rudolf-Leonhard-Straße 39

Offene Auswertungsdiskussion zu den Gegenaktionen gegen den Naziaufmarsch am 5. März in Chemnitz, bei welcher auch die Vorkontrollen Dresdner AntifaschistInnen durch die Polizei ein Thema sein soll.

Infos: AK Antifa Dresden

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Offenen Antifa Treffens (OAT) statt.


Antifa | News

Antirademo am 6. April 2010: From Jorge to Marwa to …? racism kills

26. März 2010 - 10:23 Uhr - Eine Ergänzung

Am Dienstag, den 6. April 2010 findet in Dresden eine antirassistische Demonstration in Gedenken an Jorge Gomondai statt. Jorge starb am 6. April 1991 an den Folgen eines Naziangriffs in Dresden. Neonazis hatten ihn in der Nähe des Albertplatz aus einer Straßenbahn gedrängt. An dieser Stelle befindet sich heute der Gomondai-Platz mit einem Gedenkstein. Dort findet seit der Einweihung 2007 die jährliche Gedenk-Kundgebung und in diesem Jahr anschließend wieder eine Antifademonstration statt.

Infoveranstaltung zur Demonstration

Mittwoch, 31.03.2010, 18.00 Uhr, AZ Conni, Rudolf-Leonhard-Str. 39
Themen: Worum geht es inhaltlich, was ist geplant, wie kann man sich noch einbringen?
vorgestellt vom AK Antifa, anschließend offene Runde mit BündnispartnerInnen

Gomondai-Gedenktag

Dienstag, 06.04.2010, 17.00 Uhr, Jorge-Gomondai-Platz
Gedenkstunde am Gomondai-Gedenkstein mit Reden und afrikanischer Musik
veranstaltet vom Vorbereitungskreis um den Ausländerrat

im Anschluss – 18.00 Uhr
Demonstration unter dem Motto: „Rassismus ist immer noch tödlich: Von Jorge bis Marwa – jetzt ist Schluss!“
veranstaltet von AK Antifa & friends

Quelle: AK Antifa Dresden (24.03.2010)


Nazis | News

NPD-Schöffin: Ehrenamtlich eine Gegenmacht aufbauen

24. März 2010 - 14:34 Uhr - Eine Ergänzung

Die NPD in Sachsen freut sich über einen weiteren Schritt bei der Etablierung der Partei in dem System, welches sie eigentlich abwickeln möchte. Ines Schreiber, die bislang parteilose Schöffin am Amtsgericht Riesa, sei am 23. März 2010 der NPD beigetreten, vermeldet der NPD-Kreisverband Meißen. Die Ehefrau des NPD-Kreisrates Peter Schreiber war den Angaben zufolge vom Rat der Stadt Strehla als Schöffin benannt und an der Grundschule ihrer Kinder zur Elternsprecherin gewählt worden. Zudem hatte Schreiber als “parteifreie Nationale” bereits zur Kreistagswahl 2008 und zur Kommunalwahl 2009 für die NPD kandidiert.

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Freiräume | Kultur

Rückblick der Freiraumaktivitäten 09

23. März 2010 - 09:31 Uhr

Im deutschsprachigen Raum wird der Ruf nach selbstverwalteten Häusern und Plätzen immer lauter. Auch in der kleinen Provinzhauptstadt Dresden ging dieses Jahr so einiges, hier ein kleiner Rückblick. Die Freiraum- und Hausbesetzer_innenbewegung in Dresden war in diesem Jahr so aktiv wie seit den 90ern nicht mehr. Insgesamt 8 mal wurden Häuser offen besetzt, daneben kam es wie jedes Jahr zu einer Vielzahl stiller Besetzungen. Um die Bevölkerung auf die politischen Missstände und den Unmut bezüglich fehlender Wohn- und Projektflächen aufmerksam zu machen, wurden weiterhin 5 Demonstrationen durchgeführt, bei denen die größte immerhin 1000 Menschen (zum größten Teil Dresdner_innen) auf die Straße brachte. Aber auch inhaltliche Arbeit wurde nicht vernachlässigt, so gab es mehrere Vorträge und einen Infotag mit 6 Workshops. Darüber hinaus wurde fleißig an Artikeln, Infoständen, Radiointerviews und Informationsaufbereitung gearbeitet, außerdem wurden annähernd 10000 Flugblätter verteilt. In diesem Artikel soll eine kleine Chronik der einzelnen Aktionen abgebildet werden, ausführlicher (mit Bildern und Textausschnitten) findet ihr alles in der Chronik 2009.

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Nazis | News

Brandanschlag auf Gebäude am Roten Weg 43 in Freiberg

21. März 2010 - 17:01 Uhr

Pressemitteilung des soziokulturellen Vereins „Roter-Weg e.V.i.G.“

In der Nacht vom 20. zum 21. März 2010 verübten bisher noch unbekannte Täter_innen einen Brandanschlag auf das Haus am Roten Weg 43 in Freiberg und stahlen zwei Büroschilder der Partei „DIE LINKE“. In dem Haus befinden sich unter anderem das Bürgerbüro der MdL Dr. Jana Pinka, das Büro der Fraktion „Die Linke“ im Landkreis Mittelsachsen, die Redaktion der Zeitschrift „FreibÄrger“ sowie die Räumlichkeiten des sich in Gründung befindenden soziokulturellen Vereins „Roter-Weg e.V.“. Bei dem Anschlag ist der komplette Eingangsbereich des Hauses ausgebrannt und es entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Euro.

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Events

25.03.2010 Vortrag

20. März 2010 - 03:20 Uhr - Eine Ergänzung

„Autonome Nationalisten und weitere aktuelle Entwicklungen in der sächsischen Neonaziszene mit besonderem Blick auf Dresden“

Wann? 25.03.2010, 20.00 Uhr
Wo? AZ Conni, Rudolf-Leonhard-Straße 39

Sich selbst verstehen sie als „Autonome Nationalisten“, sie verorten sich ideologisch „antikapitalistisch“ und praktisch „militant“ und gewaltaffin. Neben ihnen existieren noch „freie Kräfte“, „Nationale Sozialisten“, … – sie alle bilden, häufig in personeller Multifunktion den treibenden dynamischen und aktiven Teil der subkulturell orientieren neonazistischen Szene.

Der Vortrag geht auf die Hintergründe und Inhalte der „Autonomen Nationalisten“ ebenso ein, wie auf weitere aktuelle Tendenzen in der sächsischen Neonaziszene und wirft dabei einen besonderen Blick auf die Region Dresden und die hier ansässigen verschiedenen subkulturell orientierten Neonazizusammenhänge.

Der Vortrag ist eine gemeinsame Veranstaltung vom a.l.i.a.s. dresden und gad

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Offenen Antifa Treffens (OAT) statt.


News

Historikerkommission stellte Abschlussbericht vor

18. März 2010 - 10:00 Uhr - Eine Ergänzung

Gestern abend stellte die Dresdner Historikerkommission ihren Abschlussbericht zu den Untersuchungen um den 13. Februar in Dresden vor. Die Kommission war 2004 vom damaligen Dresdner Oberbürgermeister Ingolf Roßberg (FDP) einberufen worden, um angesichts der grassierenden Legenden um die Bombardierung Dresden am 13./14. Februar das Ganze auf eine wissenschaftlich fundierte Basis zu stellen.

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