Alternative Dresden News

Solidarische Berichterstattung aus Dresden.

Antifa | News

Demo nach Brandanschlag in Oppach

24. September 2008 - 14:20 Uhr - Eine Ergänzung

Demonstration in OppachNach dem Brandanschlag von Nazis auf Asylbewerber_innenheim in Oppach (Ostsachsen) gab es am 23. September eine Spontandemonstration mit 50 Teilnehmer_innen durch Oppach mit einer Kundgebung vor dem Flüchtlingsheim.

In der Nacht vom 12. auf den 13.09.2008 fand ein Brandanschlag auf das Asylbewerber_innenheim in Oppach (Landkreis Görlitz/Sachsen) statt. Bisher unbekannte Täter_innen warfen aus einem Auto heraus zwei brennende Flaschen auf das Gebäude. Diese verloschen glücklicherweise, ohne dass Menschen verletzt wurden.

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Antifa

Letzte Infos gegen das FdV in Altenburg

11. September 2008 - 18:36 Uhr

Am Samstag soll das „Fest der Völker“ auf dem Parkplatz Kauerndorfer Allee / Alber-Levy-Straße in Altenburg veranstaltet werden. Um 11 Uhr wollen die Nazis anfangen – dies gilt es zu behindern!

Um 9 Uhr beginnt vor dem Lindenausmuseum (Wettinerstraße / Gabelentzstraße)Kreuzung Offenburger Allee / Kauerndorfer Allee.

eine Bündnisdemo mit Antifablock. Diese endet in einer Dauerkundgebung auf der

Seid kreativ! Bildet Bezugsgruppen! Schließt euch den Blockadefingern an oder werdet autonom aktiv!
Infotelefon, EA, WAP und Stadtplan hier>>


Nazis

Opferberatungsstellen für Betroffene rechter Gewalt legen Halbjahresstatistik vor

7. September 2008 - 02:59 Uhr

Rechte Übergriffe bleiben konstant hoch

Die Opferberatung für Betroffene rechter Gewalt des RAA Sachsen e.V. erhielt von Januar bis Juni 2008 Kenntnis von 136 rechten Übergriffen im Freistaat Sachsen. Damit blieben die Zahlen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit registrierten 139 Übergriffen konstant hoch. Zusätzlich muss von einer hohen Dunkelziffer ausgegangen werden. Die Beratungsstellen für Betroffene rechtsextremer Gewalt zählen keine Propaganda- oder Beleidigungsdelikte.

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Nazis | News

„Zeitgespräche“ nicht zeitgemäß (Update)

29. August 2008 - 13:02 Uhr

Offenbar aufgrund einer Intervention von AntifaschistInnen wurde der Ort für ein am Wochenende in Dresden stattfindendes Treffen von RevisionistInnen und Neonazis zum zweiten Mal gekündigt.
Seit Wochen kündigt die geschichtsrevisionistische Zeitschrift „Deutsche Geschichte“ aus dem  rechten Druffel-Verlag ihre Tagung „Zeitgespräche“ an. Diese sollte am Wochenende 29.-31. August in Dresden mit ca. 150 TeilnehmerInnen stattfinden.
Nun mussten die Veranstalter um die langjährige Integrationsfigur im rechtsnationalen Lager, Gert Sudholt, zweimal eine Absage ihres Tagungs- und Übernachtungsortes hinnehmen.

Ursprünglich in einem Mehr-Sterne-Hotel in Radebeul geplant, stornierte dieses die Buchung, „nachdem die Geschäftsleitung über den tatsächlichen Hintergrund der geplanten Veranstaltung informiert wurde“, teilte das ART Dresden mit.
Nun griffen die Veranstalter zu einer Finte und kündigten das Treffen „im Raum Weimar-Erfurt-Eisenach“ an. Stattdessen buchte ein „D+V-Verlag“ sich im Dresdner art’otel ein. D+V steht für den Druffel- und Kurt Vowinckel Verlag. Beide gehören zur Verlagsgesellschaft Berg, deren Geschäftsführer Gert Sudholt ist.
Nachdem auch hier die Betreiber des art’otel über ihre Gäste aufgeklärt wurden, wurde auch hier den RevisionistInnen gekündigt.

Mittlerweile wurde die Veranstaltung für dieses Wochenende (29.-31. August) komplett abgesagt. Schliesslich sollten gegen Freitag Mittag die ersten TeilnehmerInnen ankommen.

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Nazis | News

Rechte „Zeitgespräche“ in Dresdner art’otel

28. August 2008 - 11:49 Uhr

Vom 29. bis 31. August sollen die „Zeitgespräche“ des rechtsnationalistischen Druffelverlags im Dresdner „art’otel“ auf der Ostra-Allee 33 stattfinden. Die Veranstaltung der Zeitschrift „Deutsche Geschichte“ bietet zahlreichen Akteuren der „Neuen Rechten“ und bekannten Geschichtsrevisionisten ein Podium.

Für die Veranstaltung als Redner angekündigt sind beispielsweise das NPD-Bundesvorstandsmitglied Olaf Rose, der ehemalige Berater des sowjetischen Präsidenten Michail Gorbatschow Wladimir Daschitschew, der Geschichtsrevisionist Walter Post und der in Italien gesuchte Terrorist Erhard Hartung. Außerdem ist der Vortrag „Der Fall Hess – Ein Kriminalfall?“ mit Abdullah Melaouhi geplant. Dieser in der Naziszene beliebte Vortrag feiert die NS-Größe Rudolf Hess und konstruiert ein Mordkomplott am einstmaligen Hitler-Stellvertreter. Für die Veranstaltung ist mit mindestens 150 Teilnehmenden aus dem gesamten Bundesgebiet zu rechnen.

Ursprünglich waren die „Zeitgespräche“ in einem anderen Hotel bei Dresden geplant. Dieses stornierte jedoch die Buchung, nachdem die Geschäftsleitung über den tatsächlichen Charakter der geplanten Veranstaltung informiert wurde. Nun ist der Druffelverlag, der zur Verlagsgruppe des bekannten Neonazis Gerd Sudholt gehört, im „art’otel“ untergekommen. Wir fordern die Hotel-Geschäftsleitung auch hier dazu auf, diesen Neonazis keinen Raum für ihre revisionistische Veranstaltung zur Verfügung zu stellen.

Darüberhinaus hat der Verlag für seine Gäste am Freitag einen Dampfer der Sächsischen Dampfschifffahrt gechartert. Auch hier wäre eine Stornierung angebracht.

Quelle: ART Dresden (27.08.08)


Antifa

13. September: Kein „Fest der Völker“ – nirgends!

26. August 2008 - 20:01 Uhr

Fest der Völker in Altenburg blockieren!
Fest der Völker in Altenburg blockieren!

Nur Unerwachsene, Rückgratlose und Dummköpfe sind stolz darauf einer Nation anzugehören. Wer selbst gehen kann, braucht kein Vaterland.

Genau jene Rückgratlosen – tausende Neofaschist_innen, führende Vertreter rechtsextremer Organisationen sowie Rechtsrockbands, die aus dem Blood-and-Honour Netzwerk stammen – wollen sich erneut zum „Fest der Völker“ versammeln. Bereits zum vierten Mal meldet die NPD das europaweite Großereignis an. Anders als in den Jahren zuvor versuchen die Nazis nicht mehr in Jena mit dieser Veranstaltung Fuß zu fassen; sie weichen aus in die Provinz: In Altenburg rechnen sie nicht mit entschlossener Gegenwehr. Die Wahl des Ortes ist kein Zufall: Nazikader und „Fest der Völker“-Mitorganisator Thomas Gerlach stammt aus dieser Stadt.

Mehr: Antifa Jena & Sonderseite gegen das FdV in Altenburg


Nazis | News

Nazispontandemo in Pirna

25. August 2008 - 20:01 Uhr

Etwa 150 Nazis sind gestern abend durch die Pirnaer Innenstadt gezogen. Mit Fackeln, Kerzen und einem Transparent forderten sie die Einführung der „Todesstrafe für Kinderschänder“. Mit dabei waren u.a. Pierre Wustmann, der die NPD  bei ihrem Wahlkampf tatkräftig unterstützte und der Betreiber des Internetshops „Crimestore“, Martin Schaffrath. Anlass dieser Demonstration war der gewaltsame Tod der 8-jährigen Michelle aus Leipzig. Bereits am 21. August 2008 fand eine Nazidemonstration im Leipziger Stadtteil Reudnitz statt, an der etwa 250 Nazis und etwa 80 Anwohner_innen teilnahmen. Anmelder und Redner war der stadtbekannte Nazi Istvan Repaczki, der Onkel des getöteten Mädchens.
Die Forderung „Todesstrafe für Kinderschänder“ ist in Pirna und Umgebung sehr oft auf Autos beispielsweise in Form von Heckscheibenaufklebern zu finden. Im „Crimestore“ können auch T-Shirts mit dieser Aufschrift erworben werden. Gewalt gegen Kinder ist schon immer ein sehr sensibles Thema und löst oft große Emotionen aus. Bei Angehörigen als auch bei Unbeteiligten kommen schnell Rache-und Vergeltungsgefühle auf. Die Wiedereinführung der Todesstrafe ist jedoch grundlegend abzulehnen. Mit einer solchen Demonstration, wie sie gestern stattfand, instrumentalisieren Nazis den Tod von Kindern, um ihre menschenverachtende Ideologie zu verbreiten.

Quelle: Antifaschistische Aktion Pirna (A2P) (24.08.08)

Mehr zum Thema:


Nazis

Auseinandersetzung zwischen jungen Männern

24. August 2008 - 23:26 Uhr

Zeit: 18.08.2008, gegen 00.40 Uhr
Ort: Dresden-Altstadt

Nach einer Auseinandersetzung vor einem Schnellimbiss an der Wilsdruffer Straße fahndet die Dresdner Kriminalpolizei nach zwei Männern. Am 18. August sprachen die beiden Gesuchten einen jungen Mann (18) türkischer Abstammung vor dem Schnellimbiss „MC Donalds“ an. Dabei gaben sie ausländerfeindliche Parolen von sich. Kurz darauf kam es zu Handgreiflichkeiten. Der 18-Jährige erlitt dabei Verletzungen und musste medizinisch versorgt werden. Im Zuge der Ermittlungen wurden die Aufnahmen einer Überwachungskamera ausgewertet. In der Folge liegen nunmehr Bilder der beiden Tatverdächtigen vor. Die Ermittler erhoffen sich von deren Veröffentlichung Hinweise zur Identität der Männer.

Quelle: Pressemitteilung der Polizei Dresden (22.08.2008)


Antifa | Nazis

ART: Review Juni/Juli 2008

20. August 2008 - 17:49 Uhr