Alle Artikel zum Thema: Abtreibungsverbot

Feminismus

Ohne Definition auch keine Aufklärung – Proteste gegen patriarchale Gewalt in Dresden

3. Dezember 2020 - 13:10 Uhr

Am 25.11.2020 kamen über 350 Menschen zur Kundgebung „Gegen Patriarchale Gewalt“ am Jorge-Gomondai-Platz zusammen. Ein Bündnis feministischer Aktivist:innen aus Dresden hatte am „Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen“ dazu aufgerufen. Dieser Tag bezieht sich auf die Ermordung der Schwestern Mirabal, welche bei einem Anschlag im Auftrag der dominikanischen Regierung am 25. November 1960 getötet wurden. Seit 1981 wird der Tag darum global als Tag gegen Gewalt gegen Frauen begangen.

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International

„The anger and energy level is way bigger….“ – Grenzgespräch mit Nowy Byt Feministyczne

27. November 2020 - 19:06 Uhr

Die Grenzgespräche sind eine fortlaufende Reihe, die den Fokus von addn.me vom lokalen ins internationale weitet: Wir sprechen mit Gruppen, Aktivist:innen und Einzelpersonen in den Nachbarländern und darüber hinaus über soziale Bewegungen, Aktivismus, Potenziale, und den Stand der Dinge. In der Annahme, dass wir eine Menge lernen können – und in der Annahme, dass deren Kämpfe auch unsere sind.

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Feminismus

Patriarciao – Aktion zum Save Abortion Day in Dresden

7. Oktober 2020 - 17:16 Uhr

Am 28. September protestierte die feministische Gruppe e*vibes vor dem Kaleb-Zentrum Dresden und dem Diakonissenkrankenhaus. Anlass war der Aktionstag „Save Abortion Day“, an dem internationale Akteur:innen mit unterschiedlichen Aktionen für das Recht auf Abtreibung aufmerksam machten und auf Bundesebene u.A. die Abschaffung des §218 StGB und eine sichere Versorgungslage forderten. Besonders der Kaleb-Laden sieht sich seit ein paar Jahren wieder vermehrt feministischer Kritik ausgesetzt, da der Verein sich offen gegen Abtreibungen ausspricht und fundamentalistische Werte vertritt. 

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International

Das ist nur eine weitere Strophe des alten Liedes – Grenzgespräche mit Aktivist:innen aus Poznań

14. Mai 2020 - 20:15 Uhr

Dass derzeit die Grenzen geschlossen sind, fällt nicht nur den Menschen mit Biografien in totalitären Regimen oder denjenigen auf, die sich wundern, dass plötzlich die prekär beschäftigten polnischen und rumänischen Dienstleister:innen nicht mehr zur Verfügung stehen, um ältere Menschen zu pflegen. Ein fundamentales Recht, welches auch vorher nur für einige galt, ist nun auch für andere eingeschränkt: die Bewegungsfreiheit. Weit über den schnellen Zigarettenkauf hinter der Grenze oder den Wochenendausflug nach Wrocław sind damit Waren- und Dienstleistungsverkehr eingeschränkt. Aber noch darüber hinaus ist es eine, wenn auch zur Zeit medizinisch notwendige, aber besorgniserregende Entwicklung. 

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