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„The anger and energy level is way bigger….“ – Grenzgespräch mit Nowy Byt Feministyczne

27. November 2020 - 19:06 Uhr

Die Grenzgespräche sind eine fortlaufende Reihe, die den Fokus von addn.me vom lokalen ins internationale weitet: Wir sprechen mit Gruppen, Aktivist:innen und Einzelpersonen in den Nachbarländern und darüber hinaus über soziale Bewegungen, Aktivismus, Potenziale, und den Stand der Dinge. In der Annahme, dass wir eine Menge lernen können – und in der Annahme, dass deren Kämpfe auch unsere sind.

NBF – Nowy Byt Feministyczny, das ist der Name eurer Gruppe. Könnt ihr etwas über eure Aktivitäten in Poznań erzählen und seit wann es euch gibt?

Nowy Byt Feministyczny bedeutet Neues Feministisches Wesen. Wir sind eine Gruppe von Freundinnen, wir kennen uns von verschiedenen früheren Aktionen oder Kollektiven. Nachdem wir 2017 gemeinsam eine Manifa (Feministinnen-Demonstration um den 8. März) organisiert hatten, beschlossen wir, unsere eigenen Aktionen zu starten und die Freiheitsforderungen durchzusetzen. Wir wollten eine Gruppe mit radikalen Inhalten und direkten Aktionen bilden. Unsere erste Veranstaltung, das „Femi Fest“, war eine zweitägige Veranstaltung in Poznań mit Workshops und Konzerten, aus denen wir unsere weitere Tätigkeit finanzierten.


Bislang haben wir viele Benefizveranstaltungen organisiert, zum Beispiel für das Abtreibungsunterstützungsnetzwerk oder für unsere Freunde und Genossen in Not. Wir konzentrieren uns auch auf Solidaritätsaktionen, Straßendekoration und den Kampf um Raum für queere und weibliche Menschen als unsere Stimme, sowohl in der Gesellschaft, als auch in der Freiheitsbewegung. Wir haben auch „Feministische Lesungen“ initiiert, monatliche Lesetreffen zu den interessantesten Büchern oder aktuellen Themen. Diese Initiative ist aus unserer hervorgegangen und funktioniert weiterhin als eigenständige Gruppe.

Im Jahr 2019 organisierten wir während des Gleichstellungsmarsches auch den „Antikapitalistischen Block“. Und jedes Mal, wenn das Thema Abtreibungsrecht in die öffentliche Debatte zurückkehrt (die gegenwärtige Regierung tut dies mehrmals im Jahr), gehen wir auf die Straße und demonstrieren unsere Wut.

Ein Gerichtsbeschluss vom Oktober verbot jegliche Abtreibung, selbst im Falle einer Mißbildung des Fötus. Die Menschen gingen sofort auf die Straße, der Protest wächst von Tag zu Tag. Ist der Zorn und die Energie noch größer als bei der letzten Welle des Strajk-Kobiet und Czarny-Protest („schwarzer Protest“)? Und wenn ja, warum? Wie entwickeln sich die Proteste in Poznan gerade jetzt?

E: Der Zorn und die Energie ist seeehr viel größer als während der letzten Protestwelle vor vier Jahren. Die Menschen gehen jeden Tag auf die Straße, und wir sprechen von Zehntausenden von Protestierenden in großen Städten und Hunderten in kleineren Städten. Selbst Frauen* in Kleinstädten gehen auf die Straße. Am 26.10. gab es Straßenblockaden in über 100 Städten.


Die Situation in Polen ist komplex, ich denke, dass die Menschen vor allem die Trägheit und Inkompetenz leid sind, mit der unsere Regierung mit der Pandemie umgeht. Jeden zweiten Tag veröffentlichen sie neue Vorschriften, die lediglich unsere Freiheit verletzen. So können zum Beispiel im Moment legal bis zu 10 Personen protestieren. Unser Gesundheitssystem kann jeden Tag zusammenbrechen, den Menschen wird der Platz in Krankenhäusern verweigert und Krankenwagen fahren einfach von Tür zu Tür bei den Krankenhäusern, in der Hoffnung, dass die Patient:innen irgendwo aufgenommen werden. Gleichzeitig behauptet die Regierungspartei, dass Polen diese Krise unbeschadet übersteht und mit ihr besser umgeht, als jedes andere Land in der EU.


Darüber hinaus sahen wir uns während des Sommers mit ekelhaften Attacken gegen LGBT konfrontiert, darunter Polizeigewalt, brutalen Verhaftungen, „LGBT freie Zonen“, faschistische Hassreden von rechten Politiker:innen und Journalist:innen und gleichzeitig die Leugnung all dessen, was oben erwähnt wurde, mit der Behauptung, dass in Polen jede:r respektiert wird.


Wir haben in Polen eine offenkundige faschistische Diktatur und die Regierung ist zynisch, gierig und ekelhaft, und die Menschen werden das nicht hinnehmen.

O: In Poznań waren während der ersten Woche nach der Entscheidung des „Verfassungsgericht“,  jeden Tag mehr und mehr Menschen auf der Straße. Wir versammelten uns auf dem Hauptplatz, dann marschierten und protestierten wir vor der Kathedrale, dem Büro der Regierungspartei. Wir blockierten die Straßen. Wir erlebten Polizeigewalt, bei der Pfefferspray gegen Demonstrant:innen eingesetzt wurde, aber es gab auch einige Angriffe nationalistischer Schlägertrupps. Jetzt ist es ruhiger geworden, Demonstrationen sind nicht mehr so häufig. Wir organisieren jetzt critical masses und  behalten die Aktivitäten der Pro-Life-Organisationen im Auge.


Wichtig ist, dass wir als Koalition feministischer Gruppen in Poznań mit der Vernetzung der protestierenden Frauen* aus kleineren Städten unserer Region (Großpolen) begonnen haben. Wir planen, alle zusammen unseren unabhängigen Rat streikender Frauen* zu organisieren, um unsere gemeinsamen Forderungen zu stellen – als Alternative zu dem durch den Frauenstreik in Polen geschaffenen Rat, der leider recht hierarchisch und liberal ist…

Photo: Radosław Sto

Viele Leute denken, dass die PiS die COVID-19-Situation ausnutzen wollte, um dieses neue Gesetz voranzutreiben. Glaubt ihr, dass sie die Reaktion der Menschen unterschätzt haben? Was ist ihre Strategie jetzt, angesichts riesiger Proteste, Blockaden und tausender wütender Bürger:innen?

Die PiS wollte definitiv die COVID-19-Situation ausnutzen. Rechtlich gesehen kann man sich nur in einer Gruppe von fünf Personen treffen. Wahrscheinlich haben sie die Reaktion der Menschen unterschätzt – die Proteste dauern mittlerweile schon seit Wochen an, und sie brechen nicht ab. Ihre Strategie ist Angst und Repressionen. Der Bildungsminister sagte, dass es Auswirkungen auf die Universitäten haben wird, weil diese während des Generalstreiks einen freien Tag für Student:innen und Mitarbeiter:innen angekündigt haben. Die Staatsanwaltschaft versucht, die Organisator:innen der Proteste ausfindig zu machen und strafrechtlich zu verfolgen, die Polizei ist zusammen mit dem Militär bei den Demonstrationen, usw.

Aus einer linken und feministischen Perspektive: Die Losung „to jest wojna“ („Das ist ein Krieg“), bedeutet sie auch, dass dies ein historischer Moment über die Frage ist, wie fortschrittlich die Zukunft Polens sein wird? Ist es der Moment, in dem die Kräfte zwischen dem katholischen, fundamentalistischen und rechten Polen und dem feministischen, fortschrittlichen, schwulen Polen gemessen werden? Bringt dieses Thema, vielleicht dieses neue Gesetz, die PiS und die katholische Kirche zu Fall?

Es ist schwer zu sagen, ob jetzt der Moment ist, der unsere Zukunft als katholisches oder fortschrittliches Land bestimmen wird. Ich würde nein sagen. Als die Proteste größer wurden, verlagerte sich die Rhetorik von der Legalisierung von Abtreibung, Schwesternschaft und Solidarität zu liberalen Postulaten wie einem Regierungswechsel und der Fixierung unseres Justizsystems. Auf Demonstrationen hören unsere Freund:innen mit Regenbogenflaggen von protestierenden Frauen, dass sie ihre Fahnen verstecken sollen, und dass dies keine LGBT-Proteste sind, einige Leute schreien homophobe Parolen. Die Liberalen sind immer noch beleidigt durch die Queerness, einige sagen sogar, dass diese Proteste nur gegen das neue Gesetz sind, nicht für die Liberalisierung des Abtreibungsgesetzes im Allgemeinen. Polen wird in absehbarer Zeit kein feministisches, queeres, fortschrittliches Land werden. Diese Werte sind immer noch links und radikal.

Für viele Frauen* in Polen ist es bereits Realität, illegal abtreiben zu müssen. Organisationen wie Ciocia Basia unterstützen polnische Frauen* aus Deutschland. Welche Art von Unterstützung ist gerade jetzt nötig und wie können die Menschen in Deutschland eure Sache unterstützen?

Die Unterstützung von Genossinnen und Genossen in Deutschland ist unschätzbar wertvoll! Wir denken, dass der wichtigste Gedanke die Ausweitung des Unterstützungsnetzes ist, Öffentlichkeit zum Thema Abtreibung zu schaffen, die Wahrheit über die Abtreibungsrealität und die Situation in Polen zu sagen.


Und natürlich direkte Aktionen – wie die in der Nachbarschaft von Julia Przyłębscy’s Wohnung in Berlin (Przyłębska ist Präsidentin des Polnischen Verfassungsgerichtshof). Dziewuchy Dziewuchom https://dziewuchyberlin.wordpress.com/ kamen vor ihre Wohnung, sie verteilten Flugblätter an die Nachbarn und Leute aus nahegelegenen Geschäften oder dem Friseur von Przyłębska. In der Folge musste sie ausziehen, weil niemand etwas mit ihr zu tun haben wollte. Eine kleine Sache, aber es macht Spaß!


Es ist sehr wichtig, Ciocia Basia bei ihren Aktivitäten zu unterstützen, die sich nicht nur auf Berlin beziehen (am besten ist es, sie direkt anzuschreiben und sie zu fragen, was ihre aktuellen Bedürfnisse sind). Meistens werden Freiwillige gebraucht. Polnische Frauen*, die sich für einen Schwangerschaftsabbruch in Deutschland entscheiden, müssen oft vom Bahnhof/Busbahnhof abgeholt werden, über Nacht bleiben oder einfach in die entsprechende Beratungsstelle oder Klinik gebracht werden. Es ist von großer Bedeutung, als Begleitperson an den obligatorischen Konsultationen im Vorfeld des Schwangerschaftsabbruchs teilzunehmen und Übersetzungen vom Deutschen ins Polnische und umgekehrt anzubieten.


Es ist immer super schön, wenn Genossinnen und Genossen sich aktiv einbringen – Aborcja Bez Granic (Abtreibung ohne Grenzen) haben gerade heute viel Arbeit – wenn das Anti-Abtreibungsgesetz verschärft wird, aber auch, wenn – dank Massenprotesten – immer mehr Menschen die Zahl der Abtreibungs-supporter:innen kennen lernen und Hilfe in Anspruch nehmen können!


Unter Berücksichtigung der Erfahrungen polnischer Abtreibungsaktivist:innen möchten wir, dass Menschen aus Polen nicht ins Ausland gehen müssen, um eine Abtreibung vorzunehmen. Solche Reisen sind häufig logistisch und finanziell schwierig oder unmöglich zu bewerkstelligen. Wir empfehlen dringend, Organisationen zu unterstützen, die für die Förderung des medikamentösen Schwangerschaftsabbruchs arbeiten und Zugang zu Abtreibungspillen bieten. Dank dieser Pillen kann der Schwangerschaftsabbruch unabhängig und sicher zu Hause durchgeführt werden.

Photo: Radosław Sto

Als Aktivistinnen, Feministinnen oder einfach nur Menschen schätzen wir jede Unterstützung, die aus Deutschland kommt, und wir danken euch wirklich für euer Engagement.


NBF – Nowy Byt Feministyczny, that’s the name of your group. Can you tell a bit about your activities in Poznan and since when you exist?

E: Nowy Byt Feministyczny means New Feminist Being. We are a group of friends, we know each other from different previous actions or collectives. In 2017, after organizing together a Manifa (feminists demonstration around March 8th) we decided to start our own actions and push the freedom demands. We wanted to form a group with radical postulates with a direct style of protest. Our first event “Femi Fest” was a two day event in Poznań with workshops and concerts from which we funded our further activity.
So far we organized many benefits, for example for abortion support network or our friends and comrades in need. We also focus on solidarity actions, street decoration and the struggle for space for queer and female people and our voice, both in the society and in the freedom movement. We have also initiated “Feminist Readings”, monthly readering meetings on the most interesting books or current topics – this initiative has emerged from ours and continues to function as a separate group. In 2019 we also organized the “Anticapitalist block” during The Equality March. And every time the topic of abortion law returns to public debate (the current government does so several times a year), we take the streets and demonstrate our anger.

A court ruling from october banned all abortion, even when the feotus is malformed. People went on the street immediately, the protest are growing each day. Is the anger and the energy even bigger ththan during the last wave of strajk kobiet and czarny protest? And if so, why? How do the protests develope in Poznan right now?

E: The anger and energy level is waaay bigger than during last wave of protests four years ago. People take the streets every day and we talk about tens of thousands protesters in big cities and hundreds in smaller ones. Even women* in small towns go out. On 26.10., there were street blockades in over 100 cities.
Situation in Poland is complex, I think that first of all, people are fed up with the indolence and incompetence how our government is dealing with the pandemic. They bring on new regulations every other day which only violate our freedom, e.g. at the moment up to 10 people can protest legally, our healthcare system will collapse any day now, people are denied place in hospitals and ambulances just drive from door to door basically hoping to be accepted, while at the same time ruling party says that Poland is going through this crisis unharmed and is dealing with it better than any other country in the EU.
Moreover, during the summer we were facing disgusting bashing on LGBT folks, which included police violence, brutal arrests, LGBT free zones, fascist hate speech by the right wing politicians and journalists and, at the same time, denying all above claiming that everyone is respected in PL.
We’re having an obvious fascist dictatorship in Poland, and the government is cynical, greedy and disgusting and people won’t take it.
O: In Poznań, during the first week after the decision of the “Constitutional Tribunal”, each day there were more and more people on the streets. We were gathering on the main square, then marching and protesting in front of the cathedral, the bureau of the ruling party, we were blocking the streets. We experienced police violence which used pepper gas against the protesters, but also there were few attacks of nationalist hit squad. Now the emotions have quite fallen, demonstrations are not so often. We’re organizing now Critical Masses and we keep an eye on the activities of pro-life organizations.
But importantly, as a coalition of feminists groups in Poznań, we started the networking with the protesting women from smaller towns from our region (Greater Poland). We’re planning all together to organize our independent council of striking women* to make our common demands – as an alternative to the council created by the Poland Women’s Strike, which is quite hierarchical and liberal, unfortunately…

Photo: Radosław Sto

Many people think that PIS wanted to take advantage of the COVID situation in order to push this new law. Do you think they underestimated peoples‘ reactions? What’s their strategy now, facing huge protests, blocades and thousands of angry citizens?

PiS definitely wanted to take advantage of COVID situation. Legally, you can only meet in a group of 5 people. They probably underestimated people’s reaction – protests last for weeks already and they’re not dying out.
Their strategy is fear and repressions. The minister of education said, that there will be repercussions for universities which announced day off for students and workers during general strike, prosecutor’s office aims to find and prosecute organizers of the protests, police along with the military is protecting the demonstrations, etc.

From a leftist and feminist perspective: The slogan „to jest wojna“, does it also mean that this is a historical moment for the question of how progressive Poland’s future is gonna be? Is it the moment of measuring forces between the catholic, fundamentalist and right wing Poland and the feminist, progressive, queer one? Is this topic, maybe this new law, bringing PIS and the catholic church to fall?

It’s difficult to say if now is the moment which will determine our future as a catholic or progressive country. I’d say no. When protest became massive, the rhetoric shifted from legalization of abortion, sisterhood and solidarity to liberal postulates like changing the government and fixing our judicial system. On demonstrations, our friends with rainbow flags hear from protesting women to hide their flags and that these are not LGBT protests, some people shout homophobic slogans. Liberals are still offended by queerness, some even say that these protests are against the new law only, not pro liberalization of abortion law in general. Poland won’t become feminist, queer, progressive country any time soon, these values are still leftist and radical.

For many women* in Poland, having to abort illegally is already a reality. Organisations like Cocia Basia support polish women* from Germany. What kind of support is needed right now and how can people in Germany support your cause?

Support from comrades in Germany is invaluable! We think that the most important think is the expansion of the support network, making noise about the abortion, telling truth about abortion reality and situation in Poland.
And direct actions of course – like that one in the neighborhood of Przyłębscy flat in Berlin (Przyłębska is chairwoman of Constitutional Tribunal). Dziewuchy Dziewuchom came in front of their home, they distributed leaflets to the neighbors and people from nearby stores or the Przyłębska hairdresser. As a consequence, they had to move out, because nobody wanted to have anything to do with her. Small thing but it’s fun!
It is very important to support Ciocia Basia in her activities, which will not only relate to Berlin (the best way is to write to them directly and ask them what are their current needs). Mostly the volunteers are needed. Polish Women* who decide to have an abortion in Germany often need it to be picked up from the train/bus station, stay overnight or simply take them to the appropriate consultation center or clinic. It is of great importance to participate as an accompanying person in mandatory pre-abortion consultations and to offer translations from German into Polish and vice versa.
It’s always super nice when comrades make benefits – Aborcja Bez Granic (Abortion Without Borders) have a lot of work, especially today – when the anti-abortion law is being tightened up, but also when – thanks to mass protests – more and more people are getting to know the number of abortion support and can benefit from help!
Taking into account the experience of Polish abortion activists, we would like people from Poland not to have to go abroad to do an abortion. Such trips are often logistically and financially difficult or impossible to do. We strongly encourage to support organizations that are responsible for the promoting medication abortion and provide access to abortion pills.Thanks to these pills the abortion can be done independently and safely at home.

As activists, feminist or just human beings we appreaciate every act of support that comes from Germany and we really THANK YOU FOR YOUR COMMITMENT.

Header: Radosław Sto


Veröffentlicht am 27. November 2020 um 19:06 Uhr von Redaktion in International

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