Alle Artikel zum Thema: Erinnerung

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Gedenken an an Jorge Gomondai 2016

5. April 2016 - 20:39 Uhr

In Erinnerung an den Tod von Jorge João Gomondai wird am Mittwoch um 17 Uhr eine vom Ausländerrat der Stadt organisierte Gedenkkundgebung stattfinden. Der Mosambikaner war am 6. April 1991 an den Folgen seiner schweren Verletzungen in einem Dresdner Krankenhaus gestorben. Wenige Tage zuvor war der als Vertragsarbeiter in die ehemalige DDR gekommene Mann am Albertplatz in eine Straßenbahn gestiegen und von einer Gruppe rassistisch beschimpft worden. Kurz darauf fand die Fahrerin den 28-Jährigen nur 150 Meter von der Haltestelle entfernt blutend neben einer geöffneten Tür. Jorge Gomondai wurde zum ersten Todesopfer rechter Gewalt nach der Wiedervereinigung.

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Gedenken an Jorge Gomondai 2014

2. April 2014 - 11:28 Uhr

Am Freitag beginnen wieder mehrere Veranstaltungen, die an die Ermordung von Jorge João Gomondai vor 23 Jahren erinnern sollen. Der Tod des ehemaligen Vertragsarbeiters war das erste Todesopfer rassistischer Gewalt nach dem Fall der Mauer und gleichzeitig der Beginn einer beispiellosen Serie rassistischer Morde, die bis in die Gegenwart reicht. Nach einem Stadtratsbeschluss finden seit 2007 Jahr für Jahr die Gedenk- und Erinnerungsveranstaltungen an Gomondai auf einem nach ihm benannten Platz statt. Es war bundesweit das erste Mal, dass ein Platz nach einem Opfer rassistischer Gewalt benannt wurde.

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Gomondai-Gedenken 2013

6. April 2013 - 09:47 Uhr

Seit gestern finden in Dresden Veranstaltungen in Erinnerung an den Tod von Jorge João Gomondais vor 22 Jahren statt. Der ehemalige Vertragsarbeiter starb wenige Tage nachdem er am Albertplatz von einer Gruppe rechter Jugendlicher bedrängt und aus einer fahrenden Straßenbahn geworfen worden war an den Folgen seiner schweren Verletzungen. In Erinnerung an das erste Todesopfer nach der Wiedervereinigung erinnert heute ein nach ihm benannter Platz und ein Gedenkstein unweit des Tatortes. Erst zwei Jahre nach der Tat wurde einer der beteiligten Männer zu einer Haftstrafe von 2 Jahren und 6 Monaten verurteilt, zwei der Täter erhielten Bewährungsstrafen.

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21. Todestag von Jorge Gomondai

1. April 2012 - 21:41 Uhr

Auch in diesem Jahr wird es in der Stadt wieder Veranstaltungen geben, die an die Ermordung von Jorge João Gomondais vor 21 Jahren erinnern sollen. Nachdem der ehemalige Vertragsarbeiter aus Mosambik zunächst von einer Gruppe rechter Jugendlicher beleidigt und am Albertplatz aus einer fahrenden Straßenbahn geworfen wurde, verstarb er wenige Tage später in einem Dresdner Krankenhaus an den Folgen seiner schweren Verletzungen. Jorge Gomondai wurde damit zum ersten Todesopfer rechter Gewalt nach der Wiedervereinigung, seit 2007 erinnert ein nach ihm benannter Platz und ein Gedenkstein unweit des Tatortes an seine Ermordung.

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Erinnerung an den 9. November in Dresden

15. November 2011 - 01:52 Uhr

Am 9. November 1938 wurden in ganz Deutschland jüdische Einrichtungen und Geschäfte angegriffen und zerstört. So wurde in der Nacht zum 10. November auch die Semper-Synagoge in Dresden in Brand gesetzt. Der Tag steht wie kaum ein anderer für den Beginn der systematischen Verfolgung und Vernichtung des jüdischen Lebens aus Deutschland. Heute, 73 Jahre später, wurde in Dresden nicht nur der Sächsische Demokratiepreis verliehen, sondern durch eine Vielzahl von Veranstaltungen auch an die Verbrechen der Nazizeit erinnert.

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Veranstaltungsreihe zum 20. Todestag von Jorge Gomondai

7. April 2011 - 10:02 Uhr

Wie schon im verganenem Jahr wird in diesen Tagen an den am 6. April 1991 gestorbenen Jorge Gomondai gedacht. Der seit 1981 in der DDR lebende Gomondai wurde in der Nacht zum Ostersonntag 1991 in der Dresdner Neustadt von einer Gruppe rechter Jugendlichen zunächst beleidigt und beschimpft, anschließend angegriffen und aus der fahrenden Straßenbahn geworfen. Trotz Erster Hilfe und mehrere Operationen wachte der 28-jährige Mosambikaner nicht mehr aus seiner Bewusstlosigkeit aus und verstarb wenige Tage später im Krankenhaus an seinen schweren Verletzungen. Er wurde das erste Opfer rechter Gewalt nach der Wiedervereinigung. Der Ausländerrat Dresden organisiert in diesen Tagen in Kooperation mit Kirchen, Vereinen und Initiativen eine Reihe von Veranstaltungen, die an den Mord vor 20 Jahren erinnern sollen. Als Abschluss der Veranstaltungsreihe ist für Samstag eine antirassistische Demonstration geplant.

News

Zum Gedenken an den Todestag von Jorge Gomondai

5. April 2009 - 14:56 Uhr

Der Mosambikaner Jorge Gomondai starb am 6. April 1991 in Dresden an den Folgen eines rassistisch motivierten Übergriffs. Er kam aus Mosambik in der Hoffnung, in einem hoch entwickelten Land zu lernen. Die Sächsische Zeitung schrieb damals: Todesursache Schwarz. Den 18. Todestag von Jorge Gomondai nimmt die Landeshauptstadt Dresden wie in den vorangegangenen Jahren zum Anlass, der Opfer rechtsextremer, rassistischer und antisemitischer Gewalt mit verschiedenen Veranstaltungen zu gedenken.

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