Alle Artikel zum Thema: Exzess

Nazis

Nazi-Event in Ostritz an der Neiße

Am vergangenen Wochenende haben nach Angaben der Veranstalter etwa 120-150 Personen das 2. „Ostsächsische Sport- und Familienfest“ auf dem Gelände des Hotels „Neisseblick“ in Ostritz besucht. Bereits im letzten Jahr bewarb die rechtsradikale Gruppe „StreamBZ“ aus Bautzen gemeinsam mit der „Brigade 8“ aus Weißwasser die erste Auflage dieser Veranstaltung, welche im September 2016 am Quitzdorfer Stausee stattfand. Das Gelände des Eigentümers Helge Redeker war in der Vergangenheit immer wieder Austragungsort rechtsradikaler Großveranstaltungen – so zum Beispiel im Juni 2010, als die JN den von mehreren hundert Teilnehmerinnen und Teilnehmern besuchten Sachsentag organisiert hatte. Der Eigentümer ist ebenfalls durch einschlägige Aktivitäten in der rechten Szene bekannt – nach seiner DSU-Kandidatur 2009 bei den Kommunalwahlen folgten Auftritte und Teilnahmen bei revanchistischen und geschichtsrevisionistischen Veranstaltungen sowie Funktionärsposten bei verschiedenen rechtsradikalen Gruppen, u. a. dem „Verein Dichterstein Offenhausen“, welcher bereits 1999 wegen klarer Bezüge und Wiederbetätigung der nationalsozialistischen Ideologie verboten wurde. Weiterlesen

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Mit Freibier in die Pleite: Abschiedsparty mit der „Lunikoff Verschwörung“ für den Chef des NPD-Propagandaversandes

Die Sanierung des angeschlagenen NPD-Parteiverlages Deutsche Stimme scheint schiefgelaufen. Jedenfalls nimmt der Geschäftsführer Eckart Bräuniger am Samstag seinen Hut. Den Abschied versüßt man ihm mit einer Party: Neben 200 Litern Freibier werden Rechtsrockbands wie „Die Lunikoff Verschwörung“ oder „Sachsonia“ den Gästen in Riesa einheizen. Vielleicht zum letzten Mal.

Quelle: Endstation Rechts (26.09.2012)

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Für 140.000 Euro: NPD-Chefs Apfel und Pastörs sichern Einfluss auf Deutsche Stimme

Der Medienrummel um den „Fall Drygalla“ und das Pressefest der Deutschen Stimme ließ eine kurze Meldung in den Hintergrund treten, die ordentlich Zündstoff birgt: Mit 140.000 Euro der sächsischen NPD erkauften sich die beiden Spitzenkader Apfel und Pastörs weitreichenden politischen Einfluss im parteieigenen Verlag. Offenbar sollen mögliche Gegner der momentanen Parteistrategie bereits im Vorfeld mundtot gemacht werden.

Quelle: Endstation Rechts (15.08.2012)