Alle Artikel zum Thema: Gedenken abschaffen

Kultur

Darf’s noch ein Denkmal mehr sein?

9. November 2019 - 16:20 Uhr

Vor wenigen Tagen hat der Stadtbezirksbeirat Neustadt entschieden, dass ein verwahrloster Stein an der Prießnitzstraße 2 saniert werden soll. Der Stein und ein dort eingelassenes „Mahndepot“ sollen an die Bombardierung Dresdens am 13. Februar 1945 erinnern. Insgesamt 4.000 Euro will der Stadtbezirksbeirat nun dazugeben, um die Gedenkstelle schick zu machen. Dabei ist der historische Gehalt des Ortes mehr als fragwürdig.

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Antifa

Postfaktisches Erinnern, warum Gedenken abschaffen immer noch gilt

15. Februar 2017 - 11:28 Uhr

Kommentar des Freundeskreises Gedenken Abschaffen

Die Erzählung über den 13. Februar ist Dresden ist eine postfaktische Erzählung par excellence. Als „faktenresistent“ beschrieben Kritiker*innen jahrelang die Dresdner*innen, die am Mythos des unschuldigen Dresdens um jeden Preis festhalten wollten. Eigentlich war das Gedenken schon so gut wie abgeschafft, die Revisionist*innen in den letzten Jahren leiser geworden, die Kritik lauter. Das Erinnern rund um den 13. Februar hatte insgesamt ein bisschen an Attraktivität verloren und nun fliegt uns das dieses Jahr wieder um die Ohren.

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Antifa

Abolish Commemoration – Gedenken abschaffen erscheint in englischer Übersetzung

25. Januar 2015 - 11:26 Uhr

Gut drei Wochen vor dem 70. Jahrestag der Luftangriffe auf Dresden hat das Autor_innenkollektiv „Dissonanz“ die englische Übersetzung seines Buches „Gedenken abschaffen. Kritik am Diskurs zur Bombadierung Dresdens 1945“ auf der Website abolishcommemoration.org veröffentlicht. Im Februar 2013 war die deutschsprachige Printausgabe beim Berliner Verbrecher Verlag erschienen und in überregionalen Print- und Hörfunkmedien rezensiert worden (u.a. in der Süddeutschen Zeitung, Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Deutschlandradio Kultur und Südwestrundfunk). Parallel zum Erscheinen der Übersetzung finden in Dresden zwei Veranstaltungen statt. Am kommenden Mittwoch soll das Buch im Alten Wettbüro gemeinsam mit dem Verleger des Verbrecher Verlages, Jörg Sundermeier, und Autorin Christine Künzel vorgestellt und diskutiert werden. Als musikalische Untermalung wird dazu niemand geringeres als Shannon Soundquist (Female and Feminist DJ_ING) an den Plattentellern stehen. Nur wenige Tage später findet am 4. Februar eine vom Bündnis „Dresden Nazifrei“ organisierte Lesung im Projekttheater auf der Louisenstraße statt.

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