Alle Artikel zum Thema: Katholische Kirche

Feminismus

Sexualisierte Gewalt in der katholischen Kirche – Heidenauer Gemeinde beschließt Einebnung von Priestergrab

7. Juni 2021 - 12:11 Uhr

Elf Jahre ist es her, seit auch in Deutschland in großem Stil über sexualisierte Gewalt in der – vor allem katholischen – Kirche gesprochen wurde. Auslöser war ein offener Brief des damaligen Rektors des Berliner Canisius-Kollegs, in dem er Opfer von sexualisierter Gewalt in der katholischen Kirche aufforderte, an die Öffentlichkeit zu gehen. Vorangegangen waren zahlreiche Skandale in den USA, Irland und anderen europäischen Staaten. Die durch die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) in Auftrag gegebene MHG-Studie ermittelte 3.677 von sexualisierter Gewalt betroffene Kinder und Jugendliche sowie 1.670 beschuldigte Kleriker für den Zeitraum von 1946 bis 2014. Einer dieser Fälle wird nun – 11 Jahre später – in Heidenau heiß diskutiert. 

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Antifa | Soziales

Was macht dieser überdimensionierte Kleiderbügel an einer Kapelle in Dresden? – Feministische Aktion gegen die Piusbruderschaft in Löbtau

30. September 2019 - 15:28 Uhr - Eine Ergänzung

Am Samstag haben feministische Aktivist*innen einen überlebensgroßen Kleiderbügel an den Eingang der Piusbruderschaft Kappel in Dresden-Löbtau angebracht. Laut einer Pressemitteilung wollen sie damit ein Zeichen gegen Abtreibungsgegnerinnen -und -Gegner sowie religiösen Fundamentalismus setzen. Anlass dafür ist der internationale Safe Abortion Day.  Die Piusbruderschaft ist eine 1970 gegründete Religionsgemeinschaft, die einen fundamentalistisch katholischen Glauben lehrt. Anlass für die Abspaltung waren die Entscheidungen des zweiten vatikanischen Konzil in den 1960iger Jahren. Auf der von Papst Johannes XXIII. einberufen Bischofskonferenz wurde unter anderen die Ökumene eingeführt, die mit einer Abkehr des alten Dogmas des „einzig wahren katholischen“ Glaubens einherging. Auch musste ab den zweiten vatikanischen Konzil die Messe nicht mehr alleine auf Lateinisch gehalten werden.

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Lesens-/Sehenswert

Aufarbeitung des Skandals in der Kirche gescheitert

11. Januar 2013 - 13:33 Uhr

Das Forschungsprojekt zur Untersuchung des Missbrauchsskandals in der katholischen Kirche ist vorerst gescheitert. Die Deutsche Bischofskonferenz teilte mit, der Vertrag mit dem Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen (KFN) sei mit sofortiger Wirkung gekündigt. Der Missbrauchsbeauftragte der Kirche, der Trierer Bischof Stephan Ackermann, nannte als Grund das mangelnde Vertrauen in den Leiter des Instituts, Christian Pfeiffer.

Quelle: Tagesschau (09.01.2013)