Alle Artikel zum Thema: Polizei

Nazis | News

Übergriff auf Punk?

15. Juli 2009 - 14:15 Uhr

Nach einem mysteriösen Übergriff auf einen Punk am 16. März diesen Jahres bittet die Polizei inzwischen um Mithilfe bei der Suche nach dem oder den Tätern. Damals war der 23jährige nach eigenen Angaben am belebten Albertplatz von bisher unbekannten Personen in ein Auto gezerrt und bis zur Bewußtlosigkeit verprügelt worden. Wenig später sei er am Elbufer in der Höhe des Diakonissenweges aus seiner Bewußtlosigkeit aufgewacht und von Freunden in ein Dresdner Krankenhaus geschafft worden. Unklar bleibt nicht nur die Tat an sich, sondern vielmehr auch der Umstand, warum die Dresdner Polizei vier Monate gebraucht hat, mit einem Zeugenaufruf an die Öffentlichkeit zu gehen.


Kultur | News

08.07./09.07.2009 Mexiko Vorträge

7. Juli 2009 - 16:23 Uhr

Repression sozialer Proteste in MexikoRepression sozialen Protestes in Oaxaca

Wann? 8. Juli 2009, 20.00 Uhr
Wo? veränderbar Dresden, Görlitzer Straße 42
Wer? Ruben Valencia Nunez (VOCAL/APPO)

2006 weitet sich ein Lehrerstreik für bessere Schulbedingungen im südmexikanischen Oaxaca zu einem breiten Protest gegen die von Armut geprägten Lebensbedingungen in dem Bundesstaat. Als die Sicherheitskräfte mit gewaltsamer Repression reagieren, eskaliert der Konflikt. Über Monate kommt es zu willkürlichen Verhaftungen, Folter und Toten durch Militär und Polizei. Auch drei Jahre später kommt es noch immer zu Repression und Übergriffen. Rubén Valencia von der Organisation VOCAL wird nach der Veröffentlichung von Demonstrationsfotos überfallen und niedergestochen – nur eines von vielen Beispielen, wie legitimer Protest abgeschreckt werden soll. Beim Vortrag erzählt er von der Situation in Oaxaca, seiner Arbeit im Kulturprojekt „La Casota“ und den politischen und wirtschaftlichen Hintergründen der Repression.

Kriminalisierung sozialen Protestes in Atenco

Wann? 9. Juli 2009, 19.00 Uhr
Wo? Kulturrathaus Dresden, Königstr. 15
Wer? Catalina Gonzalez Rosas und Trini Ramirez (Frente de Pueblos
en Defensa de la Tierra
)

Catalina Gonzalez Rosas und Trini Ramirez von der Organisation „Frente de Pueblos en Defensa de la Tierra“ sprechen über die Kriminalisierung sozialer Proteste in Atenco, Mexiko. Nach Protesten gegen einen Flughafenbau im Frühjahr 2006 reagiert die Polizei mit gewaltsamer Repression. Es kommt zu Vergewaltigungen, Folter und zahlreichen gesetzeswidrigen Verhaftungen von gewaltlos Protestierenden. Noch immer sitzen 12 Personen in Haft – teilweise in Hochsicherheitsgefängnissen. Die Lebensgefährten der beiden
Referentinnen wurden zu 112 bzw. 67 Jahren Haft verurteilt, zur Zeit ohne Hoffnung auf eine Revision der Verfahren. Bei ihrem Vortrag erzählen die beiden von ihren Erfahrungen, ihren Bemühungen um eine Freilassung der Gefangenen und wie in Mexiko friedlicher sozialer Protest immer wieder kriminalisiert wird, um betroffene Bevölkerungsgruppen an der Einflussnahme zu hindern.

Lokale Veranstalter sind die Ya Basta! Gruppe Leipzig, die
Mittelamerika-Initiative Leipzig und promovio. e.V.

Quelle: Mexiko Dresden Blog


Kultur | News

03.07.2009 Soliparty für Oaxaca (Mexiko)

28. Juni 2009 - 21:12 Uhr

Wann? 3. Juli 2009, 21.00 Uhr
Wo? Chemiefabrik Dresden

Der Promovio e.V. veranstaltet auch dieses Jahr eine Soliparty für die Menschen des ärmsten Bundesstaates in Mexiko. Der Erlös der Veranstaltung geht dabei an eine indianische Basisorganisation in Südmexiko.

Line-Up und mehr:

Quelle: Mexiko Gruppe Dresden (23.06.09)


Freiräume | News

Dresden: Angriff auf Polizeirevier

19. April 2009 - 18:35 Uhr - 2 Ergänzungen

Vermutlich als Reaktion auf die gewaltsame Räumung des seit acht Jahren besetzten Topf & Söhne Geländes in Erfurt wurde in der Nacht auf Sonntag das Polizeirevier Dresden-Neustadt angegriffen und zwei Polizeifahrzeuge beschädigt. Bei der Räumung in Erfurt waren in den frühen Morgenstunden des 16. Aprils mehrere Personen von vermummten Einsatzkräften der Polizei verletzt und festgenommen worden. Seitdem kam es in Erfurt und in einer Reihe von anderen Städten zu Solidaritätsaktionen, um auf die zunehmende Zerstörung alternativer Freiräume aufmerksam zu machen.

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Freiräume | News

13. Februar: Kurzbericht der Anhörung und neuer Termin

5. März 2009 - 00:16 Uhr - 2 Ergänzungen

Die öffentliche Anhörung der Linksfraktion im Sächsischen Landtag verlief in mehrerer Hinsicht ungewöhnlich. Thematik und Interesse sprengten den Rahmen erheblich, so dass die Veranstaltung einerseits überfüllt war und andererseits weit über den Zeitrahmen hinausging. Neben den Einschätzungen der VeranstalterInnen der Proteste, der Parteienvertreter von Geh Denken und vielen weiteren Experten, kamen auch eine Reihe von Augenzeugen zu Wort. Diese schilderten übereinstimmend das überharte Vorgehen der Polizei gegen die Nazigegner.

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Antifa | Nazis | News

Zusammenfassung des Polizeieinsatzes am 14. Februar

26. Februar 2009 - 16:40 Uhr - 14 Ergänzungen

Am 14. Februar gingen mehrere tausend Menschen auf drei Demonstrationen in Dresden auf die Straße. Sie protestierten damit gegen den mit 6.500 TeilnehmerInnen größten Naziaufmarsch in Europa seit der bedingungslosen Kapitulation Nazideutschlands am 8. Mai 1945.
Eine von der Polizei durchgesetzte strikte räumliche Trennung war zuvor von Dresdner Ordnungsbehörden veranlasst und von den Gerichten bestätigt worden.

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Antifa | News

Aufruf: Polizeigewalt melden

16. Februar 2009 - 10:15 Uhr - 4 Ergänzungen

Am Samstag, dem 14. Februar 2009 fand der alljährliche Nazigroßaufmarsch anlässlich der Bombardierung 1945 in Dresden statt. Im Zuge der Gegendemonstrationen griffen verschiedene Polizeieinheiten die Demonstration des linken Bündnisses „No Pasáran“ an. Mit Pfefferspray und Schlagstöcken wurden dutzende DemonstrantInnen verletzt. Besonders schwere Verletzungen riefen die leichten Bambusrohrschlagstöcke einer ungekennzeichneten Einheit (1 | 2) hervor.

Wir rufen dazu auf, Gedächtnisprotokolle sowie Bild- und Filmmaterial, welches den brutalen Einsatz der Polizeikräfte zeigt oder beschreibt an mail@addn.me (PGP) zu schicken. Die Daten werden vertraulich behandelt und sollen vor allem dazu dienen, den Polizeieinsatz vom Wochenende auszuwerten.


Freiräume | Kultur | News | Soziales

Filmtipp: Un Poquito de Tanta Verdad / A Little Bit of So Much Truth

13. Januar 2009 - 09:46 Uhr - 3 Ergänzungen

Nach Streiks von Lehrerinnen und Lehrern für höhere Löhne und verbesserte soziale Bedingungen in Oaxaca, einem der ärmsten mexikanischen Bundesstaaten, solidarisierten sich große Teile der Bevölkerung mit den Streikenden. Um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen, besetzten sie den Zocalo (zentraler Platz) in der Provinzhauptstadt Oaxaca. Daraufhin versuchten am 14. Juni 2006 mehrere tausend Polizisten vergeblich den Platz zu räumen. In den Folgetagen gründete sich mit der APPO eine so genannte Volksversammlung der Völker Oaxacas um die verschiedenen Teile der Protestbewegung zu vereinen. Ihr gemeinsames Ziel war es, Provinzgouverneur Ulises Ruiz Ortiz zum Rücktritt zu bewegen. Diesem wurde Wahlbetrug und Korruption vorgeworfen. Neben dem Sitz der Provinzregierung, besetzten sie in den Wochen darauf mehrere Radio -und eine TV Station und sendeten von da an über Radio landesweit aus der besetzten Stadt. Nach tödlichen Schüssen auf Bradley Will einem amerikanischen Reporter von Indymedia am 27. Oktober beendete zwei Tage später die mexikanische Bundespolizei gemeinsam mit dem Militär die monatelange Besetzung der Stadt.

Der Film zeigt die Ereignisse aus der Sicht der Protestierenden und vermittelt dadurch einen vielseitigen Einblick in soziale Kämpfe in Lateinamerika und die Repression von staatlicher Seite.

Bestellen könnt ihr den Film im sehr gut sortierten Shop von: Cine Rebelde.


Freiräume

Videoüberwachung in der Dresdner Neustadt

4. Dezember 2008 - 15:03 Uhr - 3 Ergänzungen

Nach den Ergebnissen der ersten kleinen Anfrage des sächsischen SPD-Landtagsabgeordneten Enrico Bräunig zum Thema Videoüberwachung in der Dresdner Neustadt, in denen herauskam, dass die Installation der im Januar 2008 in Betrieb genommenen Kamera mehr als 85.000 Euro gekostet hat und sich die damit verbundenen jährlichen Kosten auf knapp 10.000 Euro belaufen werden, hat inzwischen das Innenministerium auf die zweite kleine Anfrage des sächsischen Landtagsabgeordneten der Grünen, Johannes Lichdi, geantwortet.

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