Alle Artikel zum Thema: Sin Nombre

Antifa | Kultur

De Nadie – No One (2005)

6. September 2010 - 15:54 Uhr

Leider etwas verspätet möchten wir euch dennoch zum diesjährigen bundesweiten Aktionstag gegen Abschiebungen und Abschiebehaft eine Dokumentation über Flüchtlinge in Lateinamerika vorstellen. Darin schildert der junge mexikanische Regisseur Tin Dirdamal den gefährlichen Leidensweg hundertausender mittelamerikanischer Flüchtlinge auf ihrem Weg durch Mexiko in die Vereinigten Staaten. Sie werden die „Niemande“ – spanisch „Nadie“ – genannt, denn sie sind ohne Papiere unterwegs, um nicht abgeschoben zu werden.

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Kultur

Filmtipp: Sin Nombre

30. April 2010 - 21:48 Uhr - Eine Ergänzung

Diese Woche startete in ausgewählten Programmkinos das mexikanische Drama „Sin Nombre“ von Cary Fukunaga. Erzählt wird die Geschichte von „El Caspar“, einem Mitglied der Mara Salvatrucha. Die Gruppe mit mehr als 50.000 Mitgliedern zählt zu den größten und gefährlichsten Straßengangs der Welt. Im letzten Jahr war der französische Fotoreporter und Dokumentarfilmer Christian Poveda bei Recherchen für eine Dokumentation über die Jugendbande in El Salvador mit mehreren Kopfschüssen hingerichtet worden.

Im Film verliebt sich „El Caspar“ in die junge Honduranerin Sayra. Es beginnt die gemeinsame Flucht aus seinem früheren Leben an die für viele Flüchtlinge unüberwindbare mexikanisch-amerikanische Grenze, in der Hoffnung auf ein besseres Leben.

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