Alle Artikel zum Thema: Wolfgang Donsbach

Lesenswert

Und weg war sie

17. Oktober 2012 - 08:18 Uhr

Nina Haferkamp war Sachsens jüngste Professorin. Bis sich ein Plagiatsjäger ihrer Dissertation annahm.

Quelle: Die Zeit (27.09.2012)


Antifa

Tagung zum Umgang mit Nazidemonstrationen in Dresden

23. Mai 2011 - 11:19 Uhr

Am Freitag protestierten in Dresden vor dem Gebäude der Sächsischen Aufbaubank etwa 50 Menschen gegen ein von Innenminister Markus Ulbig organisiertes Symposium zu den Naziaufmärschen am 13. Februar. Dabei diskutierten auf dem Podium u.a. der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsgerichtes Hans-Jürgen Papier (CSU), der ehemalige Präsident des Dresdner Verwaltungsgerichtes Heinrich Rehak und Bundesverwaltungsrichter Uwe Berlit aus Leipzig über Fragen der rechtlichen Möglichkeiten im Umgang mit rechten Aufmärschen.

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Freiräume

Dresdner Rezeption der Thesen Sarrazins

19. Oktober 2010 - 12:26 Uhr

Der Förderverein des Instituts für Kommunikationswissenschaft hatte gestern Abend gemeinsam mit dem Institut für Kommunikationswissenschaft der TU Dresden zu einer Diskussionsveranstaltung mit dem Titel „Sarrazin: die Thesen, die Medien“ in den Vortragssaal der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek (SLUB) geladen. Schnell wurde klar, dass die Räumlichkeiten wie so häufig in diesen Tagen nicht ausreichten und so musste die Veranstaltung kurzfristig in den Hörsaal 2 des Hörsaalzentrums verlegt werden. Neben Prof. Dr. Wolfgang Donsbach, der erst kürzlich mit einer Studie zu Fremdenfeindlichkeit in Dresden auf sich aufmerksam gemacht hatte, waren Prof. Dr. Heiner Rindermann vom Institut für Psychologie, Pädagogische und Entwicklungspsychologie der TU Chemnitz und Prof. Dr. Hans-Mathias Kepplinger von der Mainzer Johannes-Gutenberg-Universität eingeladen worden.

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News

Studie »Jugend 2009 in Sachsen« veröffentlicht

23. September 2010 - 10:43 Uhr

In den letzten Tagen erschien ein neuer Teil der Längsschnittstudie „Jugend in Sachsen“. Dafür werden seit 1993 vom Institut für Marktforschung Leipzig im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz über 1000 junge Menschen im Alter zwischen 15 und 26 Jahren zu ihrer Lebenssituation, ihren Einstellungen und Wünschen befragt. Die Studie gibt aller zwei Jahre einen Einblick in die Grundbefindlichkeiten der Jugend in Sachsen, ihre Wertestruktur, ihre religiöse Zugehörigkeit, ihr Engagement in unterschiedlichen Bereichen, ihr Freizeitverhalten sowie über die Vorstellungen zur persönlichen Zukunft und über das politische Interesse. Ziel ist es, mit den Ergebnissen „konkret auf die Vorstellungen, Einstellungen und Erwartungen von jungen Menschen einzugehen“, so die sächsische Sozial- und Verbraucherschutzministerin Christine Clauß (CDU). Ein Blick in die umfassende Befragung lohnt sich.

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Nazis

Die Stille nach dem Mord

1. November 2009 - 10:00 Uhr

Erneut trauern wir um ein Todesopfer rechter Gewalt. Marwa El-Sherbini wurde am 1. Juli vor den Augen ihres Ehemanns und des gemeinsamen dreijährigen Sohnes erstochen. Die Tat geschah am Dresdner Landgericht während einer Berufungsverhandlung wegen Beleidigung. Marwa El-Sherbini hatte den Täter wegen seiner islamophoben Äußerungen ihr gegenüber angezeigt und sagte als Zeugin im Prozess aus. Die öffentlichen Reaktionen nach dem Mord fielen zunächst verhalten aus. Trotz der Dimension der Tat äußerten sich weder Vertreter_innen der Politik noch aus Zivilgesellschaft oder antifaschistischer Bewegung.
Es schien eine Berufungsverhandlung zu sein, wie sie nahezu täglich an deutschen Gerichten stattfindet. Die Besonderheit – es ging um eine rassistische Beleidigung, die sich vor einem Jahr auf einem Spielplatz ereignet hatte. Marwa El-Sherbini hatte den Täter gebeten, dass ihr Sohn die Schaukel, auf der er saß, benutzen könne. Daraufhin wurde sie wüst mit den Worten „Islamistin“, „Schlampe“ und „Terroristin“ beschimpft. Sie zeigte den Täter an und im November 2008 verurteilte das Amtsgericht Dresden diesen zu 780 Euro Geldstrafe. Während des Prozesses erklärte Alex W. „solche Leute“ seien nicht beleidigungsfähig, da sie „keine richtigen Menschen“ seien.

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