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8. Mai 65. Jahrestag der Befreiung (Update)

In der Konferenz von Casablanca im Januar Jahres 1943 erhoben die Westalliierten zum ersten Mal die Forderung nach einer bedingungslosen Kapitalulation der Achsenmächte. Es sollte noch zwei Jahre dauern, bis die bedingungslose Kapitulation für alle Fronten am 8. Mai um 23:01 Uhr mitteleuropäischer Zeit in Kraft trat. Für das Hauptquartier der alliierten Streitkräfte in Nordwesteuropa (SHAEF) unterzeichnete Dwight D. Eisenhowers Stabschef General Smith, für das sowjetische Oberkommando General Susloparow, als Zeuge unterschrieb General Sevez. Wenige Tage zuvor hatte der Oberbefehlshaber der Alliierten Streitkräfte in Europa und spätere US-Präsident, Dwight D. Eisenhower, ein separates Waffenstillstandsangebot der Deutschen mit den Westalliierten abgelehnt.

Auch in diesem Jahr finden wieder in vielen Städten Feierlichkeiten zum 65. Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus und dem Ende des 2. Weltkriegs in Europa statt. Es ist vielleicht eine der letzten Gelegenheiten den zahlreichen Soldatinnen und Soldaten, Widerstandskämpferinnen und Widerstandskämpfern zu danken. Unser Gedenken gilt am achten Mai besonders den Menschen, die ihr Leben für unsere Freiheit gaben.

Der 8. Mai war von 1950 bis 1966 und 1985 gesetzlicher Feiertag in der DDR und ist seit dem 8. März 2002 ein gesetzlicher Gedenktag in Mecklenburg-Vorpommern. In einigen Ländern ist der 8. oder 9. Mai ein staatlicher Feiertag, so zum Beispiel in Frankreich, Tschechien und der Slowakei. In Sachsen hatte im vergangenen Monat der kulturpolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag, Volker Külow, einen Gesetzentwurf für einen Gedenktag in Sachsen vorgelegt. Die Partei will, dass der 8. Mai als Tag des Erinnerns und Gedenkens an die Befreiung vom Nationalsozialismus und die Beendigung des zweiten Weltkrieges in Europa einen würdigen Rahmen bekommt.

Aus diesem Grund wird in Dresden im Rahmen der Libertären Tage der Alaunpark ab 13 Uhr zum Treffpunkt für alle politisch interessierten Menschen und als Platz für Workshops, Redebeiträge, Spiele, Stände und Kleinkunst.

(Update 08.05.)

Am Vorabend feierten fast 100 Menschen an der „Ecke“ mit Sekt, Kuchen und Pyrotechnik gebührend in den achten Mai und informierten viele vorübergehende PassantInnen über den historischen Hintergrund des Tages.

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