Alle Artikel zum Thema: 8. Mai

Antifa

Antifaschistischer Laienchor singt zum 8. Mai im Pirnaer Zentrum

17. Mai 2021 - 17:56 Uhr

Singende Personen im Kreis auf einem Platz in Pirna

Anlässlich des 76. Jahrestages der Befreiung vom Nationalsozialismus trat der antifaschistische Laienchor Pir-Moll zur Mittagszeit des 8. Mai im Klosterhof des ehemaligen Dominikanerklosters von Pirna auf. Während sich die warmen Sonnenstrahlen durch das satte Maigrün der Bäume im Klosterhof bahnten, richteten sich die Mitglieder des 2017 in Pirna gegründeten Chors mit mahnenden Worten an die anwesenden Menschen im Pirnaer Stadtzentrum.

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Antifa

Gedenkstätten in der Sächsischen Schweiz beschädigt

19. Mai 2020 - 13:25 Uhr - Eine Ergänzung

Bereits im April haben in der beliebten Urlaubsregion Sächsische Schweiz Unbekannte eine Gedenkplatte am Eingang zum Hirschgrund entwendet, die an den Widerstand gegen das NS-Regime erinnern sollte. Die Platte war 2018 von der Bergsportvereinigung Schwarz-Rote Bergsteiger_innen SRB (FAU) als Ersatz für eine im Dezember 2017 gestohlene Platte angebracht worden. Nach Auffassung von Steff Brenner (SRB) würden solche Aktionen deutlich machen, dass sich einige Menschen noch immer „mit dem NS-Terror-Regime verbunden [sehen]“. Zugleich kündigte er eine Erneuerung der Gedenkplatte an.

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Antifa | Freiräume

Polizei beendet Gedenken an Jahrestag der Befreiung

8. Mai 2017 - 21:42 Uhr

Wenig Verständnis für die Freude anlässlich des 8. Mai zeigte die Dresdner Polizei am gestrigen Abend in der Äußeren Neustadt. Nachdem wie schon in den vergangenen Jahren an der Kreuzung Louisen- Ecke Rothenburger Straße dutzende Menschen die bedingungslose Kapitulation Nazideutschlands und das damit verbundene Ende des Zweiten Weltkrieg mit Transparenten, Sekt und Pyrotechnik feierten, schritten die herbeigerufenen Beamtinnen und Beamten ein und erteilten nach eigenen Angaben insgesamt 13 Menschen einen Platzverweis. Im Unterschied zum jährlichen Gedenken an die Bombardierung der Stadt im Februar 1945 gab es auch in diesem Jahr erneut keinerlei öffentliche Gedenkveranstaltungen an den 72. Jahrestag der Befreiung.

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Antifa

Demonstration zum 8. Mai in Dresden

9. Mai 2014 - 22:43 Uhr

Zum ersten Mal fanden in diesem Jahr mehrere Veranstaltungen statt, die sich dem Tag der Befreiung widmen wollten. Zunächst versammelten sich auf dem Albertplatz etwa 100 Menschen. Anschließend zogen sie am späten Nachmittag mit Musik und Konfetti durch die Dresdner Innenstadt, um damit an die bedingungslose Kapitulation Nazi-Deutschlands zu erinnern und das Ende von 12 Jahren NS-Diktatur zu feiern (Fotos). Im Unterschied zum Tag zuvor, als auf dem Postplatz die Polizei den Protest von etwa 200 Menschen in unmittelbarer Nähe zu einer NPD-Wahlkampfkundgebung unterbinden konnte (Fotos), verlief die Demonstration der Kampagne „Grenzenlose Solidarität“ ohne Zwischenfälle. Bereits am Vorabend hatten wie in den vergangenen Jahren in der Äußeren Neustadt mehr als 30 Menschen mit Feuerwerk und Sekt auf das Ende des Zweiten Weltkrieg angestoßen.

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Nazis

Geschichtsunterricht mit der CDU

26. Mai 2013 - 22:36 Uhr - 3 Ergänzungen

Während Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) in einem Interview mit der Springer-Zeitung „Die Welt“ die Hoffnung äußern durfte, „dass Sachsen wieder wird, was es vor 1945 war“, wird ein Dresden naher CDU-Stadtverband in seiner Geschichtsauffassung noch etwas deutlicher. In seinem Beitrag zum 8. Mai behauptet Mirko Krawczyk, der Pressesprecher des Stadtverbandes Coswig, dass dieser Tag „für die meisten Menschen in Ost- und Mitteldeutschland kein Tag der Befreiung, kein Tag der Freude oder der Zuversicht“ gewesen sei und verweist dabei auf das „große Leid […] unzähliger deutscher Frauen und Mädchen, die […] von Angehörigen der Roten Armee vergewaltigt wurden“.

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Antifa | Freiräume

Befreiung? Selbstverständlich.

9. Mai 2012 - 21:52 Uhr - Eine Ergänzung

Transparente und Fahnen bei der großen Befreiungsparty am Elbufer

Gleichzeitig zur geplanten Abschiebung einer 22jährigen Roma fand auf den Dresdner Elbwiesen unweit der Albertbrücke ein 8. Mai Befreiungs Open Air statt an dem sich in diesem Jahr knapp 400 Menschen beteiligten. Mit Feuerwerk, Transparenten und elektronischer Musik wurde unter den Augen der Polizei bis 22 Uhr an den 67. Jahrestag der Befreiung erinnert. Während es in Dresden von offizieller Seite auch auf Nachfrage in diesem Jahr keine öffentliche Veranstaltung zu dem Thema gibt und stattdessen von der Stadt auf den alljährlichen Trauermarathon im Februar (!) und den Tag der Deutschen Einheit verwiesen wird, zeigten die zumeist jungen Menschen nun schon zum dritten Mal in Folge, dass der 8. Mai und die militärische Zerschlagung Nazideutschlands auch ein Grund zum Feiern sein kann.

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Antifa | Freiräume

8. Mai 65. Jahrestag der Befreiung (Update)

7. Mai 2010 - 21:22 Uhr - Eine Ergänzung

In der Konferenz von Casablanca im Januar Jahres 1943 erhoben die Westalliierten zum ersten Mal die Forderung nach einer bedingungslosen Kapitalulation der Achsenmächte. Es sollte noch zwei Jahre dauern, bis die bedingungslose Kapitulation für alle Fronten am 8. Mai um 23:01 Uhr mitteleuropäischer Zeit in Kraft trat. Für das Hauptquartier der alliierten Streitkräfte in Nordwesteuropa (SHAEF) unterzeichnete Dwight D. Eisenhowers Stabschef General Smith, für das sowjetische Oberkommando General Susloparow, als Zeuge unterschrieb General Sevez. Wenige Tage zuvor hatte der Oberbefehlshaber der Alliierten Streitkräfte in Europa und spätere US-Präsident, Dwight D. Eisenhower, ein separates Waffenstillstandsangebot der Deutschen mit den Westalliierten abgelehnt.

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Freiräume | Kultur

Utopien entdecken! Libertäre Tage in Dresden.

27. April 2010 - 18:11 Uhr - 4 Ergänzungen

Ab Samstag finden in Dresden zum ersten Mal die libertären Tage statt. Das breite Programm wird vom Libertären Netzwerk Dresden in Zusammenarbeit mit zahlreichen Vereinen und Projekten wie dem Casablanca, dem AZ Conni, dem studentischen KOK 16, coloRadio und vielen anderen getragen. Geplant sind Workshops, Vorträge, Demonstrationen, Straßenfeste, Freilichtkinos, Konzerte, Parties und vieles mehr.

Ziel der Tage ist nicht nur eine bessere Vernetzung zwischen Dresdner Projekten und Initiativen, sondern auch eine öffentliche Diskussion über Themen wie Selbstverwaltung, basisdemokratische Organisationsformen, Konsenspolitik und die Selbstbestimmung von Lebens- bzw. Arbeitsbedingungen.

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