Antifa

Hausdurchsuchung bei Anti-Nazi-Aktivisten in Berlin

In den frühen Morgenstunden durchsuchte das Berliner Landeskriminalamt mit sächsischen KollegInnen drei Wohnungen in Berlin. Die Beschuldigten sollen am 19. Februar in Dresden eine Gruppe von 500 Personen angestachelt haben, eine Polizeikette zu durchbrechen, um den Naziaufmarsch zu blockieren. Laut dem Bündnis „Dresden Nazifrei“ wurden jedoch nicht nur die Räume der Beschuldigten durchsucht, sondern das komplette Haus. Die ErmittlerInnen beschlagnahmten Computer, Speichermedien, aber auch Kleidung. Vor knapp einen Monat wurden bereits mehrere Wohnungen von AktivistInnen aus Stuttgart durchsucht.

Kommentare

  1. ICH sagt:

    Das glaube ich einfach nicht!

    Ich möchte bitte den Wortlaut des Durchsuchungsbefehls lesen!

    Da wird auf einer mehr oder weniger unfriedlichen Protestaktion dazu aufgerufen, eine Polizeikette zu durchbrechen, und hinterher wird nach der Person bzw. nach den Personen gefahndet, die diesen Aufruf gemacht haben. Und im Zuge dieser Fahndungsmaßnahmen wird es fünfeinhalb Monate später Menschen zugemutet, es zu erdulden, daß ihre Wohnungen durchsucht werden? Wie bitte? Was ist los? Wo leben wir denn?

  2. egal sagt:

    der fairness halber sollte aber auch erwähnt werden, dass in nrw faschos gerazzt wurden, die am angriff auf die „praxis“ beteiligt gewesen sein sollen. die razzien in linken zusammenhängen, vor allem beim vvn-bda, will ich damit aber in keinster weise bagatellisieren. diese sind und bleiben als bestandteil des deutschen ist-zustandes und seiner gesinnungsjustiz zu verurteilen.

  3. agnostic front sagt:

    Sorry, aber ich kann das Ganze nicht so richtig glauben. Welche_r Richter_in genehmigt denn bitteschön eine Hausdurchsuchung, weil vor 8 Monaten dazu aufgerufen worden ist, eine Polizeikette zu sprengen und nun nach dem/der Täter_in bzw. den Täter_innen gefahndet wird? Interessant wäre an dieser Stelle, den Wortlaut des Durchsungsbefehles zu kennen.

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