Freiräume

Ungehorsamer Kongress an der TU-Dresden

Am kommenden Wochenende findet in Dresden anlässlich des Jahrestages der Tahrir-Platz-Besetzung in Kairo ein internationaler Kongress mit zahlreichen Referentinnen und Referenten aus mehr als zehn Ländern statt. Dabei sollen auch die Blockaden von Dresden und die politischen Gegenstrategien von Konservativen in Justiz und Politik zum Thema gemacht werden. Zudem soll es Platz für kontroverse Debatten und Diskussionen zu Geschichte, Theorie und Perspektiven Zivilen Ungehorsams geben.

Seit mehreren Monaten sind weltweit verstärkt Aktionen des Zivilen Ungehorsams als Mittel politischer Auseinandersetzung zu beobachten. Nach Kairo, Madrid, Athen und New York, ging zuletzt auch in Deutschland eine Generation von Menschen auf die Straße, die sich mit den bestehenden Verhältnissen nicht arrangieren wollen, sondern mit Platzbesetzungen und Blockaden auf ihren Wunsch nach politischer Veränderung aufmerksam machen wollen. In zahlreichen Vorträgen, Workshops und bei Podiumsdiskussionen wollen die Veranstalterinnen und Veranstalter der Frage nach Partizipationsmöglichkeiten an politischen Entscheidungsprozessen und Formen direkter Demokratie nachgehen. Dazu wurden Menschen aus der ganzen Welt nach Dresden eingeladen, die über ihre Erfahrungen bei der Parlamentsbesetzung von Wisconsin, den Protesten auf dem Tahrir-Platz, den Anti-Nazi-Protesten in Dresden oder Occupy Wall Street und vielen weiteren Aktionen berichten werden.

Das Programm mit detaillierten Informationen zum zweitägigen Kongress findet ihr an dieser Stelle. Da die Teilnahme an allen Veranstaltungen kostenlos ist, besteht die Möglichkeit, mit einer Geldspende den Kongress finanziell zu unterstützen:

Verein für politische Bildung, Analyse und Kritik e.V.

Kontonummer: 13150204
Postbank Hamburg
BLZ: 20010020
Stichwort: Dresden

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *