Soziales

Fahrpreiserhöhung ab November (Update 02.06.)

Ab dem 1. November werden in Dresden wie schon im letzten Jahr die Preise für den öffentlichen Personen- und Nahverkehr steigen. Das kündigte der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) vergangene Woche an. Danach sollen die Preise für Bus- und Bahnfahrten von derzeit 1,90 Euro für einen Einzelfahrschein auf 2 Euro steigen (+ 5,3%), der Preis für eine Monatskarte soll von 47 Euro auf 49 Euro (+ 4,3%) steigen. Für ermäßigte Einzelfahrkarten müssen in Zukunft sogar 7,7% mehr bezahlt werden. Im Schnitt werden die Preise um 3,2 Prozent angehoben.

Begründet wird die Erhöhung mit den seit Jahren sinkenden Zahlen von Schülerinnen und Schülern im im VVO-Gebiet. Durch die damit einhergehenden Schulschließungen im ländlichen Raum entstehen längere Schulwege, die die Kosten für den Transport steigen lassen. Ein weiterer Grund sind die gestiegenen Personal- und Wartungskosten.

In Dresden hatte am 6. Mai eine Mehrheit im Stadtrat der Einführung eines so genannten Sozialtickets zugestimmt. Über ein Jahr hatte sich ein Bündnis aus 15 Gruppen, Vereinen und vielen Betroffenen für eine ermäßigten Fahrkarte in Dresden stark gemacht und mehr als 20.000 Unterschriften gesammelt.

Am 2. Juni wird der Verkehrsverbund VVO gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Landeshauptstadt in einer Sitzung über die geplanten Erhöhungen abstimmen. Eine Zustimmung gilt als sicher.

(Update 02.06.)

Wie erwartet wurde auf der Zweckverbandsversammlung des Verkehrsverbundes der Erhöhung der Fahrkarten für Bus und Bahn um durchschnittlich 3,2% zugestimmt. Die Dresdner Vertreter enthielten sich der Stimme und folgten damit dem Stadtratbeschluss, der eine Zustimmung von einem Sozialticket für das VVO-Gebiet abhängig gemacht hatte.

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