Autor: Redaktion

Antifa | News

Wissenswertes für den 13. Februar 2010 (Update 12.02.)

12. Januar 2010 - 23:54 Uhr - 10 Ergänzungen

Anlässlich des 65. Jahrestags der Bombardierung Dresdens werden auch in diesem Jahr wieder einige Veranstaltungen stattfinden. Das bundesweite Antifa-Bündnis „¡No pasarán!“ hat sich zum Ziel gesetzt, Europas größten Naziaufmarsch nach dem Vorbild von Köln und Leipzig im vergangenen Jahr erfolgreich zu verhindern und ruft aus diesem Grund gemeinsam mit Teilen der Zivilgesellschaft zu Blockaden auf. Außerdem plant ein bürgerliches Bündnis aus Parteien und Initiativen am Samstag unter der Schirmherrschaft der CDU-Oberbürgermeisterin Helma Orosz eine Menschenkette entlang der historischen Altstadt gegen, wie es so schön heißt, „die Instrumentalisierung des Tages durch Extremisten“.

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Events

10.01.2010 Lesereihe zu 125 Jahre Afrika-Konferenz in Berlin (Teil1/3)

9. Januar 2010 - 11:20 Uhr

„Wie ein Aas für Hunde“ von Meja Mwangi – Erzählung aus der Zeit des Mau-Mau-Aufstands

Wann? 10. Januar 2009, 20.00 Uhr
Wo? Bibliothek im AZ Conni Dresden

Sein Gegenschlag war getragen von Hass und Abscheu und Protest gegen Unterdrückung. – Wann würden die alten Knacker im Notstandsrat die harte Realität der Menschenjagd, des blutigen Buschs und des verfluchten Regens begreifen?

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Nazis | News

Freispruch für Hooligans

8. Januar 2010 - 01:59 Uhr

Vor mehr als zwei Jahren kam es vor der Eingangstür der inzwischen geschlossenen Großraumdiskothek „Dance Factory“ auf der Bautzner Straße zum Übergriff von einigen rechten Hooligans auf zwei 21jährige sudanesische Studenten, die zuvor von den Türstehern der Diskothek rausgeworfen worden waren. Dabei wurden die beiden Studenten und ein 20jähriger, der den Angegriffenen helfen wollte, verletzt. „Ob wir es mit einem rechtsextremistischen Hintergrund zu tun haben, wird sich zeigen.“ äußerte sich Polizeisprecher Thomas Herbst damals bereits einen Tag nach den Übergriffen.

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Nazis | News

Der Nachwuchs in Mittweida

8. Januar 2010 - 01:08 Uhr

Von André Seitz

Der öffentliche Raum in und um Mittweida wird von Nazipropaganda dominiert. Bushaltestellen und Verkehrsschildpfosten sind mit Stickern mit der Aufschrift »Gegen den Zerfall unseres Volkes«, mit Schlagringmotiven und Slogans wie »A.C.A.B. Cops better run« bepflastert, alte Naziaufkleber verblassen in der Sonne, neue kleben darüber. In der Stadt findet sich an vielen Stellen das Kürzel »ANSMS« für »Autonome Nationalsozialisten Mittelsachsen« als Graffito.

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Freiräume | Kultur | News

Praha by Bus

6. Januar 2010 - 19:14 Uhr

„Kafka, Karlsbrücke, Kiffen“ titelte heute die Tagesschau und hat damit gar nicht so unrecht. Seit dem 1. Januar gilt in Tschechien das wahrscheinlich liberalste Drogengesetz Europas. Die zulässigen Höchstmengen für Marihuana wurden auf 15 Gramm festgelegt, auch der Besitz harter Drogen wie Heroin ist seit dem Jahreswechsel im nur wenige Kilometer entfernten Nachbarland in geringen Mengen erlaubt. Im überarbeiteten Gesetz der konservativen Regierung geht es vor allem um „Rechtssicherheit“, so der Leiter der tschechischen Anti-Drogen-Behörde Jakub Frydrych. Justizministerin Daniela Kovarova erläuterte, dass sich bei der Neuregelung vor allem an bestehenden Gerichtsurteilen orientiert wurde. Auch der Anbau von Marihuana wurde zum Teil legalisiert, wer fünf der Pflanzen in seinem Garten stehen hat, muss jetzt auch offiziell nicht mehr mit einer Strafverfolgung rechnen.

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Kultur

Rodelplätze in Dresden

5. Januar 2010 - 11:02 Uhr

Die Witterungsbedingungen sind ideal, ein Schlitten schnell besorgt und die Kosten überschaubar. Wer den Drang verspürt und einmal den Hang herunterrasen will, demder sei an dieser Stelle die sehr umfangreiche Übersicht auf der Internetseite von DD4Kids empfohlen. Die meisten der Orte sind mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und einem kurzen Fußweg erreichbar.

Der beliebteste Berg der Dresdnerinnen und Dresdner ist der 311,1 Meter hohe Hutberg bei Weißig im Schönfelder Hochland. Der Berg kann auf eine lange Rodeltradition zurückgreifen, bereits 1908 wurde auf dem Hutberg der erste beleuchtete Rodelhang eingerichtet.

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Nazis | News

Thor Steinar Datenbank gehackt

4. Januar 2010 - 15:14 Uhr - Eine Ergänzung

Wie schon im vergangenen Jahr wurde auf dem 26. Chaos Communication Congress des CCC im Berliner Kongresszentrum wiederholt die rechte Szene Ziel von Hacker-Aktivitäten. In der letzten Woche des Jahres wurde neben einem rechten Flirtportal in diesem Jahr auch die deutsche Internetseite von Thor Steinar gehackt. In beiden Fällen kursieren seitdem die Datenbanken mit Adressen und Namen der Bestellerinnen und Besteller in den Weiten des Netzes. Vielleicht sind ja auch eure Nachbarn darunter?

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Nazis | News

Outingaktion in der Leipziger Vorstadt

3. Januar 2010 - 20:42 Uhr - 2 Ergänzungen

In der Rudolfstraße 22 in der Leipziger Vorstadt wohnt seit geraumer Zeit kein geringerer als der NPD Mitarbeiter des Landtags Olaf Rose. Der 51jährige Germanist und promovierte Historiker tritt vor allem als Autor und Vortragsredner im geschichtsrevisionistischen und rechten Spektrum in Erscheinung. Bekannt geworden ist er mit seiner 2004 veröffentlichten Dokumentation „Geheimakte Heß“. Darin wird der ehemalige britische Premierminister Winston Churchill für den zweiten Weltkrieg verantwortlich gemacht und den Alliierten der Mord an Hitler Stellvertreter Rudolf Heß vorgeworfen. Die dem Film zugrundeliegenden Thesen im Heß-Buch des Verschwörungstheoretikers Martin Allen beruhen auf gefälschten Papieren im britischen Nationalarchiv.

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Nazis | News

Quizrunde zu Weihnachten

26. Dezember 2009 - 18:02 Uhr

Genau das richtige für eine freie Minute zwischen den Weihnachtsfeierlichkeiten mit der Familie oder Freunden findet ihr auf der Internetseite der Initiative für ein neues NPD-Verbotsverfahren. Im ersten Quiz geht es um wissenswerte Informationen zu so genannten „V-Leuten“ staatlicher Organe in der NPD. Ein erstes Verbotsverfahren gegen die NPD war im März 2003 vom Bundesverfassungsgericht eingestellt worden, nachdem bekannt geworden war, dass die NPD in wichtigen Positionen mit V-Leuten des Verfassungsschutzes besetzt gewesen war. Seit nunmehr zwei Jahren versucht die „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten“ (VVN-BDA) mit ihrer Initiative politische und gesellschaftliche Entscheidungsträger für einen erneuten Versuch zu sensibilisieren. Im September 2009 kündigte der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) ein neues Verbotsverfahrens in Zusammenarbeit mit den Ministerpräsidenten der SPD-regierten Bundesländer an.

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