Autor: Redaktion

Nazis | News

Nur »radical chic«? – Die »Autonomen Nationalisten« und die Ästhetisierung von Gewalt

16. November 2008 - 18:29 Uhr - Eine Ergänzung

Das Medienecho war gewaltig. Über Tage taten die Mainstreammedien ihre Verwunderung darüber kund, dass »autonome Neonazis« am Rande der diesjährigen Neonazi-Maidemonstration in Hamburg gegenüber Polizei und Journalisten unverhohlen gewalttätig auftraten.

In der antifaschistischen Linken hat die Debatte gerade erst begonnen. Eine Broschüre aus NRW begnügt sich mit dem Versuch, die antikapitalistische Phraseologie der »Autonomen Nationalisten« anzuprangern. Ansonsten kleiden die Autoren ihre Ratlosigkeit in die schlichte Formel, man selbst halte das Copyright für »Autonome«. Eine kritische Reflexion des eigenen kulturellen Habitus lässt der Text vermissen.

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News | Soziales

Dresden: Protest gegen neues Hochschulgesetz

16. November 2008 - 15:40 Uhr

Am 12.11. trafen sich zum zweiten Mal Tausende Studierende auf dem Campus, um gegen das neue Hochschulgesetz zu demonstrieren, über welches heute im Landtag abgestimmt wird. Waren es letztes Jahr noch 10.000 Studierende, so kamen dieses Mal immerhin etwa 7.000. Am Landtag protestierten bereits einige Hundert Gewerkschaftsmitglieder der GEW (Wissenschaft und Bildung) und SchülerInnen.

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Kultur | News

02.12.2008 Menschenrechte unter Beobachtung

11. November 2008 - 14:55 Uhr

Wann? 2. Dezember 2008, 19.00 Uhr
Wo? Hörsaalzentrum der TU Dresden; Raum E05
Wer? Anne Schuster

Eine Studentin der TU Dresden berichtet über die Hintergründe von Rechtsverletzungen und vom Besuch bei politischen Gefangenen in Südamerika.

Eine Veranstaltung von promovio e.V., dem Verein zur Förderung der indianischen Menschenrechtsbewegung in Oaxaca/Mexiko; der Amnesty International Hochschulgruppe an der TU Dresden und dem INKOTA-netzwerk e.V. Regionalstelle Sachsen.


Nazis | News

Neonazistische Rekrutierungsarbeit in Döbeln

10. November 2008 - 00:00 Uhr

Im mittelsächsischen Döbeln nahmen am 1. November 2008 rund 250 Neonazis an einem Aufmarsch unter dem Slogan »Härtere Strafen für Kinderschänder« teil. Bereits seit Wochen bestimmt dieses Themenfeld die Agenda sächsischer Neonazis aus dem Spektrum der sogenannten »Freien Kräfte« und den selbsternannten »Autonomen Nationalisten«. Deren derzeitiger Zusammenschluss »Freies Netz« versucht seit der Ermordung der 8jährigen Michelle in Leipzig, die Tat für die eigenen propagandistischen Zwecke auszunutzen.

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News

Dresden: CDU hintertreibt Protest gegen Nazis

9. November 2008 - 14:51 Uhr - Eine Ergänzung

Die Bäume werden kahl und die Tage werden kürzer. Mit dem neuen Jahr rücken auch die alljährlichen Aufmärsche der Nazis zum 13. Februar in Dresden wieder näher. Im September stellte bereits die Historikerkommission im Rahmen des Historikertags in Dresden ihren Bericht mit deutlich nach unten korrigierten Opferzahlen vor. Jetzt hat das übliche „Hickhack“ um den 13. Februar und die Gegenaktivitäten zum Naziaufmarsch in der Stadt eingesetzt. Versuch eines Überblicks.

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Nazis | News

JN Landeskongress in Dresden durchgführt

5. November 2008 - 00:00 Uhr

Der Landeskongress der Jungen Nationaldemokraten (JN) Sachsen fand am 1. November in Dresden statt.

Um 15 Uhr fanden sich die Teilnehmer u.a. aus Leipzig, Kamenz, Dresden und der Sächsischen Schweiz in der Gaststätte „Steinhaus Dresden“ in Dresden Pieschen ein. Darunter waren auch Bundesvorstandsmitglied Sebastian Richter und der sächsische Landesvorsitzende Thomas Rackow – beide ehemals führende Protagonisten Freier Kameradschaften. So war Sebastian Richter zentrale Figur der „Freien Aktivisten Hoyerswerda“ welche im Sommer 2006 geschlossen in die JN eintraten. Thomas Rackow ist verurteilter Rädelsführer der „Skinheads Sächsische Schweiz“ und steht seit Montag erneut vor dem Dresdner Landgericht wegen dem Verdacht auf Fortführung einer verbotenen Organisation. Zahlreiche Mitglieder dieser 2001 verbotenen Kameradschaft sind inzwischen aktive Mitglieder der NPD Jugendorganisation.

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Freiräume | Kultur

Kultur: Offener Brief an Oberbürgermeisterin Helma Orosz

2. November 2008 - 11:55 Uhr

Von Mirko Glaser, Rudolf-Leonhard-Straße 13, 01097 Dresden

An
Helma Orosz
Oberbürgermeisterin der Stadt Dresden

Sehr geehrte Frau Orosz,

gestatten sie mir ein paar in Worte zum Thema Kultur und der Umgang mit ihr in Dresden. Ich selbst, um sie nicht unaufgeklärt zu lassen, betreibe in Gemeinschaft den Jazzclub BLUE NOTE in der Dresdner Neustadt und bin auch sonst sehr kulturinteressiert, aber dieser Fakt tut hier wenig zur Sache.
Den Meldungen der letzten Tage entnahm ich, dass sie vorhaben, die Dresdner Werbung- und Tourismus GmbH aufzulösen, ein Vorhaben, bei welchem ich sie nur tatkräftig unterstützen kann. Allerdings aus vermutlich anderen Beweggründen. Doch dazu später. Der Umstand, welcher mich veranlasst, ihnen diesen Brief zu schreiben, ist ein anderer.

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Nazis

HDJ und Bündische Jugend – auf Burg Hohnstein

1. November 2008 - 00:00 Uhr - Eine Ergänzung

Am Wochenende vom 24. bis 26. Oktober fand auf der Burg Hohnstein in der Sächsischen Schweiz, ein Treffen von mehreren völkisch-neonazistischen Gruppierungen statt. Zum sogenannten »14. überbündischen Burgfest«, reisten statt der ursprünglich geplanten 150, lediglich 120 Teilnehmer an. Neben bekannten Holocaustleugern sowie Geschichtsrevisionisten bestimmten dabei völkische Jugendgruppen das Erscheinungsbild der mittelalterlichen Burganlage.

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