Alternative Dresden News

Solidarische Berichterstattung aus Dresden.

Antifa | News

Freispruch für Antifaschistin

23. Februar 2010 - 16:30 Uhr - 2 Ergänzungen

Realität wieder gerade gerückt! – Freispruch für Antifaschistin im Berufungsverfahren am Landgericht

4 Jahre nach einem Prozess am Amtsgericht Dresden, wurde der Schuldspruch und die von Richterin Fahlberg verhängte Freieheitstrafe gegen eine Antifaschistin verworfen und die Angeklagte freigesprochen.

Im Juni 2005 veranstaltete Bürger Courage in der Kunsthofpassage Dresden eine Buchlesung zu „Strategien gegen Neonazis“. Diese versuchten etwa 30 als gewalttätig bekannte Neonazis zu stören, darunter Elli Doberstein, bekannt als mehrmalige Co-Anmelderin des alljährlichen Naziaufmarsches zum 13. Februar.
Die versuchte Störung erfolgte im Rahmen der von der NPD propagierten „Wortergreifungsstrategie“.

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Antifa | Kultur | News

Attenzione: Ausgabe 49 (Februar 2010)

22. Februar 2010 - 12:23 Uhr

In Pirna erscheint seit Ende 2004 regelmäßig die linke Informationsbroschüre „Attenzione“, auf die wir euch ab sofort jeden Monat hinweisen werden.

Inhalt der aktuellen Ausgabe:

  • Interview mit dem Verein Refugees Welcome Zürich
  • Berichte über die Kranzniederlegungen am 27.01. in Pirna und Heidenau
  • … und vieles mehr!

Download der Printausgabe: Ausgabe 49 (Februar 2010)


Freiräume | Nazis | News

„Schadensbericht“ – Bilanz der Angriffe von Nazis und Polizeiaktionen für Linke und alternative Projekte

20. Februar 2010 - 00:02 Uhr - Eine Ergänzung

Aufgrund der Vielzahl von Vorkommnissen und der entsprechenden Gerüchte dazu, haben wir uns die Zeit genommen, allen Vorfällen auf den Grund zu gehen und eine Auflistung darüber zu erstellen. Wir hoffen, damit die zahllosen Nachfragen zu diesen Themen beantworten zu können.

Darüberhinaus zeigt die Auflistung, mit welchen Mitteln die Nazis bereits vor dem 13. begonnen haben ihre Rache zu üben und gibt einen Ausblick auf die zu erwartenden weiteren Angriffe. Denn es ist zu befürchten, dass die Liste mit dem Brandanschlag in der Nacht zum 18.2. in Pirna nicht zu Ende sein wird.

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Nazis | News

Schwerer Brandanschlag in Pirna

19. Februar 2010 - 23:55 Uhr - 3 Ergänzungen

In der Nacht zum 18.02.2010 wurde das Auto eines Antifaschisten aus Pirna von bisher unbekannten Nazis in Brand gesetzt. Er ist Mitgleid des AKuBiZ e.V. und Kreisgeschäftsführer der „LINKEN“ des Verbandes Sächsische Schweiz/Osterzgebirge.

„Gegen 2:30 Uhr wurde ich von meinem Nachbarn geweckt und fand mein Auto am Hinterrad (BeifahrerInnenseite) brennend vor. Direkt über dem Hinterrad befindet sich der Tankdeckel. Am Hinterrad befand sich eine brennender Stoffballen. Als ich zum Auto kam, war der Brand soweit fortgeschritten, dass ein Löschen durch mich nicht mehr möglich war“, ist auf seiner Webseite (lutz-richter.eu) zu lesen.

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Freiräume | Nazis | News

Von falschen Entscheidungen und fehlendem Willen

18. Februar 2010 - 18:43 Uhr - 4 Ergänzungen

Nur wenige Tage nach der erfolgreichen Verhinderung von Europas größtem Naziaufmarsch soll dieser Artikel die Defizite der zuständigen staatlichen Behörden an diesem Tag aufzeigen. Mit der Verlegung des Nazitreffpunkts auf die Neustädter Elbseite entledigte sich die Stadt zwei in ihren Augen großen Probleme. Zum einen den imageschädigenden Bildern tausender Nazis vor historischer Altstadtkulisse und zum anderen der Kritik am eigentlichen Gedenken an diesem Tag.

Mehr als zehntausend Menschen bildeten im Zentrum Dresdens eine 1.5 Kilometer lange Menschenkette, um die Stadt symbolisch vor den Nazis aber auch die Vereinnahmung des Gedenkens zu schützen. Nur wenige Kilometer entfernt sorgten ebenfalls tausende Menschen mit friedlichen Sitzblockaden dafür, dass der Naziaufmarsch zum ersten Mal nach mehr als zehn Jahren verhindert werden konnte. Der zivile Ungehorsam tausender Bürgerinnen und Bürger fand in der abschließenden Beurteilung des Tages durch Dresdens Oberbürgermeisterin Helma Orosz keine Erwähnung und ist bezeichnend für das Zusammenspiel von Staatsanwaltschaft, Ordnungsamt und der Polizei in den Tagen vor und nach dem Aufmarsch.

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Events

Auswertung 12. und 13. Februar

17. Februar 2010 - 05:09 Uhr

Wann? 25.02.2010, 20.00 Uhr
Wo? AZ Conni, Rudolf-Leonhard-Straße 39

Offene Auswertungsdiskussion zu den Aktionen am 65. Jahrestag der Bombardierung Dresdens im Zweiten Weltkrieg und seiner unangenehmen Begleiterscheinungen. Was lief gut, was lief schief, was sollte im nächsten Jahr anders gestaltet werden?

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Offenen Antifa Treffens (OAT) statt.


Events

Vortrag: Totalkriegsdienstverweigerung

17. Februar 2010 - 05:05 Uhr

Wann? 18.02.2010, 20.00 Uhr
Wo? AZ Conni, Rudolf-Leonhard-Straße 39

Mit dem 18. Geburtstag darf man(n) sich in Deutschland erwachsen fühlen, Auto fahren, Alkohol kaufen… und auch „Vater Staat“ gratuliert: mit einer Einladung zur Musterung, welcher einige Monate „Grundwehrdienst“ oder als Alternative Zivildienst, Freiwilliges Soziales Jahr und Co. folgen können. Einigen, welche den Wehrdienst als Kriegsdienstverweigerer ablehnen, sehen diese Alternativen jedoch skeptisch und verwehren sich ihnen: Totalkriegsdienstverweigerer. Im Vortrag werden Motive und Erfahrungen mit Totalkriegsdienstverweigerung und die Ablehnung jeglichen Militärdienstes und seiner Alternativen erläutert.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Offenen Antifa Treffens (OAT) statt.


Antifa | Kultur

„Wir hatten keine Angst vor den Bomben“

16. Februar 2010 - 00:10 Uhr

Interview von Audioscript Dresden mit Olga Horak

Olga Horak, geborene Rosenberger, war 17 Jahre alt, als im August 1944 deutsche Truppen in die Slowakei einmarschierten. Familie Rosenberger konnte sich zunächst verstecken, wurde aber entdeckt und nach Auschwitz deportiert. Ende Oktober 1944 wurde Olga Horak zur Zwangsarbeit nach Kurzbach verbracht. Auf einen Todesmarsch von Kurzbach in das KZ Bergen-Belsen gezwungen, kam sie am 16. Januar 1945 während eines Luftangriffs durch Dresden. Der Zug mit den Häftlingen verließ die Stadt unmittelbar nach dem Angriff. Olga Horak erlebte die Befreiung durch die britische Armee im KZ Bergen-Belsen. Sie lebt seit 1949 in Sydney/Aus­tralien.

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