Alle Artikel zum Thema: Cossebaude

Nazis

Festnahmen nach Brandanschlag in Cossebaude

14. Juli 2016 - 17:43 Uhr

Nach Ermittlungen des Operativen Abwehrzentrums hat die Polizei heute Vormittag zwei 28jährige Männer aus Wilsdruff und Dresden festgenommen, die im Verdacht stehen, aus rechten Motiven heraus in der Nacht auf den 31. Oktober 2015 in einem leerstehenden Gebäude im Dresdner Stadtteil Cossebaude Kraftstoff ausgeschüttet und diesen anschließend in Brand gesetzt zu haben. Bei dem Brandanschlag auf das als Asylunterkunft diskutierte ehemalige Hotel sollen Schäden in Höhe von 1,5 Millionen Euro entstanden sein.


Nazis

Polizei ermittelt nach Feuer wegen Brandstiftung

1. November 2015 - 22:24 Uhr

In der Nacht zum Samstag brannten in Dippoldiswalde mehrere auf einem Grundstück an der Friedrich-Engels-Straße als behelfsmäßige Unterkünfte gelagerte Container aus. Die herbeigerufene Feuerwehr konnte nur noch ein weiteres Ausbreiten der Flammen verhindern, die für die Unterbringung von Asylsuchenden vorgesehenen Wohncontainer wurden durch das Feuer vollständig zerstört. Der Sachschaden beläuft sich auf mindestens 300.000 Euro. Inzwischen hat das Operative Abwehrzentrum (OAZ) Ermittlungen wegen Brandstiftung aufgenommen. In den letzten Monaten hatte es in der Erzgebirgsstadt mehrfach rassistische Proteste mit bis zu 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern wegen der geplanten Aufnahme von geflüchteten Menschen gegeben.

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Nazis

Rechter Angriff auf Unterkunft für Asylsuchende

27. Juli 2015 - 00:22 Uhr

Nicht einmal 48 Stunden nach den rechten Übergriffen auf der Bremer Straße, griffen Nazis am Sonntag im Dresdner Stadtteil Stetzsch eine für Asylsuchende gedachte Unterkunft mit Steinen an und zerstörten dabei mehrere Scheiben. Wenig später stellte die Polizei noch in der Nähe des Tatortes die Identität von insgesamt 27 verdächtigen Personen aus der rechten Szene fest und prüft nun, ob die Gruppe mit dem Angriff in Zusammenhang steht. Unter den an einer Tankstelle kontrollierten Personen waren auch einige derjenigen, die am Freitag bundesweit für Schlagzeilen gesorgt hatten. Die Polizei kündigte nach dem gestrigen Vorfall an, in den kommenden Tagen an der Unterkunft Präsenz zu zeigen. Gleichzeitig macht der Angriff sowie weitere Angriffsversuche in den vergangenen Tagen in der Friedrichstadt deutlich, dass die Dresdner Polizei offensichtlich nicht in der Lage zu sein scheint, für einen ausreichenden Schutz vor rechten Übergriffen zu sorgen.

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