Alle Artikel zum Thema: Dokumentation

Kultur | Soziales

arte Dokureihe: „Nicht länger nichts.“ Geschichte der Arbeiterbewegung

2. Mai 2020 - 15:26 Uhr

In Anbetracht der bevorstehenden gesellschaftlichen Veränderungen im Zuge der Corona-Pandemie, in der innerhalb kürzester Zeit vor Jahren erkämpfte arbeitsrechtliche Grundlagen und Grundrechte außer Kraft gesetzt wurden, lohnt sich ein Blick in die bei arte veröffentlichte vierteilige Dokumentation zur Geschichte der Arbeiter:innenbewegung. Noch bis zum 27. Juni 2020 wirft Regisseur Stan Neumann dazu einen Blick von den Anfängen im frühen 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Im Strukturwandel der Deindustrialisierung stellt Neumann die Frage, ob dies zugleich auch das Ende einer Bewegung bedeutet, die einen großen Anteil an der Verbesserung der sozialen Lage und dem Kampf für politischen Rechte hatte oder ob sie in Zukunft lediglich in anderer Form wieder in Erscheinung tritt.

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Nazis | Soziales

Lord of the Toys: Jackass für Arme

2. Februar 2020 - 18:57 Uhr

Im Herbst 2018 veröffentlichten zwei Absolventen der Filmakademie Baden-Württemberg im Bereich Dokumentarfilm-Regie den Film „Lord of the Toy„, der sich mit dem Alltag des Dresdner Youtubers Max Herzberg beschäftigt. Für den Dokumentarfilm wurde Regisseur Pablo Ben Yakov und Kameramann André Krummel 2018 mit dem mehrere tausend Euro dotierten Leipziger Dokumentarfilmpreis ausgezeichnet. Die Ehrung erregte damals große Aufmerksamkeit. Kritikerinnen und Kritiker warfen den jungen Filmemachenden vor, mit ihrem Werk Rassismus und Antisemitismus unkritisch zu reproduzieren. Jetzt ist die Dokumentation auf DVD erschienen. Grund genug für unsere Redaktion, sich den Film und die Gruppe noch einmal genauer anzuschauen.

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Antifa | Nazis

Dokutipp: Stille Helden

27. Januar 2017 - 02:25 Uhr

Am Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus wollen wir euch eine Dokumentation von Christian Frey und Susanne Wittek über jene Menschen ans Herz legen, die während des Zweiten Weltkrieg im besetzten Frankreich zehntausenden jüdischen Menschen das Leben retteten. Der Film erzählt dabei erstmals von den Umständen ihrer Rettung – und vom zivilen Widerstand der vielen „stillen Retter“, die dies mit konspirativen Aktionen ermöglicht haben. Die Dokumentation ist wahrscheinlich eine der letzten Chancen, die Erinnerungen von Rettern und Geretteten zu bewahren: Ein bislang nicht verfilmtes Kapitel deutsch-französischer Vergangenheit.

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Kultur

Dokumentation über den Islam in Dresden

2. April 2016 - 21:31 Uhr

Ende vergangenen Jahres hat das Team des Casablanca eine 20minütige Dokumentation zum Islam in Dresden gedreht. Herausgekommen ist ein kurzer aber dennoch spannender Einblick in eine facettenreiche Religion, die nicht erst seit dem Aufkommen der rechten PEGIDA-Bewegung viele Dresdnerinnen und Dresdner bewegt. Für einen Blick zurück in die sächsische Geschichte wurde dazu mit Historikerinnen und Historikern des Hauptstaatsarchivs Dresden, den Staatlichen Kunstsammlungen und dem Japanischen Palais gesprochen. Neben einem Besuch in der Marwa Elsherbiny Moschee (MKEZ e.V.) stand dazu auch ein Besuch des Orient Bazar auf dem Programm.

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Freiräume | Kultur | Soziales

Raus aus der Krise: Wir sind Demokratie

2. Oktober 2013 - 14:02 Uhr

Noch bis zum 9. Oktober lässt sich auf der Internetseite des deutsch-französischen Kultursenders arte die sehenswerte Dokumentation „Wir sind Demokratie“ anschauen. Der etwa einstündige Film zeigt aus unterschiedlichen Blickwinkeln Beispiele der seit dem so genannten „Arabischen Frühling“ in zahlreichen Ländern neu entstandenen basisdemokratischen Bewegungen, die sich im öffentlichen Raum zunehmend für mehr Mitbestimmung und Demokratie einsetzen. Hinter diesen Bewegungen steht dabei neben der Kritik an der repräsentativen Demokratie und einer damit einhergehenden Suche nach Alternativen zur „marktkonformen“ Demokratie, auch die generelle Frage, in welcher Gesellschaft wir in Zukunft leben wollen.

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Kultur

arte Themenabend „Freiheit oder Sicherheit“

7. September 2011 - 00:23 Uhr

In einer Dokumentation bei arte ging es heute um das Thema „Freiheit oder Sicherheit“. Dazu haben sich Marita Neher und Nils Bökamp mit den nach den Anschlägen des 11. Septembers neu geschaffenen Anti-Terror-Gesetzen und ihren Folgen auseinandergesetzt. Dabei kommen nicht nur die von den Maßnahmen Betroffenen und ihre Anwälte zu Wort, sondern auch der Leiter des Bundeskriminalamtes Jörg Ziercke, der Direktor von EUROPOL Rob Wainwright und der Pariser Generalstaatsanwalt Francois Falletti zu Wort. Auch zahlreiche Wissenschaftler wie der Risikoforscher und Terrorismusexperte Prof. Dr. Friedrich Steinhäusler, Politikwissenschaftler Prof. Dr. Thomas König, der umstrittene Soziologe Jean Ziegler, die Human Rights Watch Anti-Terrorbeauftragte Judith Sunderland sowie Philippe Texier als Vertreter der „International Commission of Jurists“ standen für die Dokumentation Rede und Antwort und gaben anhand von vier ausgewählten Beispiel einen bedrückenden Blick in die Zukunft unserer sich verändernden demokratischen Gesellschaften.


Kultur

TV-Tipp: Marx Reloaded

10. April 2011 - 23:27 Uhr

Auf arte gibt es heute Abend einmal mehr eine interessante Dokumentation zu sehen. Der deutsch-französische Sender strahlt um 23.20 Uhr eine Dokumentation des Briten Jason Braker aus. „Marx Reloaded“ setzt sich mit den Auswirkungen der jüngsten Wirtschafts- und Finanzkrise in Bezug auf ein eventuelles Ende des Kapitalismus und Marx’sche Thesen zur politischen Ökonomie auseinander. Braker sprach dabei sowohl mit führenden Marx-Experten als auch Kritikern der momentanen Marx-Renaissance. Verpackt ist die Handlung in einer Animation, bei der der Philosoph und Sozialist Karl Marx in einer Matrix seiner Ideen begleitet wird.

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Kultur | News

22.10.2009 Filmstart von „Schwarz auf Weiss“

14. Oktober 2009 - 16:48 Uhr

Günter WallraffAm 22. Oktober kommt nach über 20 Jahren Filmpause ein neuer Streifen mit Rechercheergebnissen des investigativen Journalisten und deutschen Schriftstellers Günter Wallraff in ausgewählte Kinos. Für seinen neuen Film „Schwarz auf weiss“ war er wieder unerkannt mit versteckter Kamera unterwegs, um einen kontroversen und entlarvenden Blick hinter die Fassade unserer Gesellschaft zu werfen. Für „Schwarz auf weiss“ lebte er eine zeitlang als Obdachloser in Container-Notunterkünften, versuchte mit aufwendiger Maske als somalischer Bürgerkriegsflüchtling eine Wohnung zu mieten und legte umstrittene Methoden von Telefon-Drückerkolonnen in zwei Callcentern in Köln offen.

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