Alle Artikel zum Thema: Polizei

Nazis

Polizei ermittelt gegen 70-Jährigen wegen bewaffneter Bedrohung in Gorbitz

9. März 2020 - 10:47 Uhr

Wie die Dresdner Polizei mitteilte hat sie in der vergangenen Woche Ermittlungen gegenüber einem 70 Jahre alten Mann aufgenommen. Mit mindestens einer weiteren Person soll der Mann am Abend des 1. März 2020 an der Tür seines Nachbarn im Stadtteil Gorbitz geklingelt haben, um sich wegen Lärms zu beschweren. Dabei soll der 70-Jährige eine Schreckschusspistole dabei gehabt haben. Aufgrund der bedrohlichen Situation versuchten vier Freunde des 25-jährigen Bewohners über den Balkon im dritten Geschoss zu fliehen. 

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Antifa | Soziales

Solidarität statt Festung

6. März 2020 - 08:31 Uhr

„Wir haben Platz“ lautete das Motto einer kurzfristig anberaumten Demonstration in Dresden, der sich am heutigen Mittwoch mehr als 300 Personen anschlossen. Sie forderten ein Ende der Abschottungspolitik an den europäischen Außengrenzen. Unter Rufen wie „Brick by brick, wall by wall – make the fortress Europe fall“ zog die Demonstration vom Alaunpark über den Albertplatz zum Neumarkt.

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Freiräume | Soziales

Besetzung in der Dresdner Neustadt

20. Januar 2020 - 00:05 Uhr

Am Freitagnachmittag besetzten mehrere dutzend Personen der Kampagne „Wir besetzen Dresden“ ein Haus in der Königsbrücker Straße. Das erklärte Ziel der Besetzung ist es, das seit geraumer Zeit leerstehende Gebäude in ein soziales Stadtteilzentrum umzufunktionieren. Nach eigenen Angaben stehen die Besetzerinnen und Besetzer dazu im Kontakt mit dem Eigentümer. Nachdem die Polizei vorerst von einer Räumung absah, fanden sich das ganze Wochenende über Unterstützerinnen und Unterstützer vor dem Haus ein. Die Gruppe im Haus kündigte an, so lange im Haus bleiben zu wollen, bis die Nutzung legalisiert wurde.


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Nazis

Mehrere rassistische Übergriffe um die Weihnachtszeit in Dresden

21. Dezember 2019 - 20:33 Uhr

Nachdem PEGIDA am vergangenen Adventssonntag auf dem Theaterplatz ihr Weihnachtssingen abhielt, kam es in der darauffolgenden Woche zu mehreren rassistischen Übergriffen in der Landeshauptstadt. Wenige Tage vor Ende des Jahres macht Dresden damit erneut mit negativen Schlagzeilen auf sich aufmerksam. In der Stadt gehören solche Übergriffe schon seit geraumer Zeit zur traurigen Realität.

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Nazis

Polizeieinsatz in Pieschen

27. Juli 2019 - 20:42 Uhr

Bereits am Dienstagabend kam es nach Polizeiangaben gegen 23.15 Uhr in Pieschen zu einem Polizeieinsatz, nachdem eine größere Gruppe Nazis rechte Parolen grölend die Leipziger Straße entlanggezogen war und den Hitlergruß zeigte. Als die durch Passanten verständigte Polizei eintraf, konnten die Personalien von sechs Männern und drei Frauen festgestellt werden. Gegen sie wird jetzt wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ermittelt.


Nazis

Rassistischer Übergriff in der Südvorstadt

11. Juni 2019 - 22:32 Uhr

Bereits am Samstagnachmittag ist es nach Polizeiangaben eine 26jährige Frau von einem Pärchen auf einem Supermarktparkplatz nach rassistischen Beleidigungen getreten worden. Nachdem der Mann die Frau zunächst rassistisch beleidigt und mit seinem Einkaufswagen angefahren hatte, rempelte er sie wenig später an und trat nach ihr. Als kurz darauf seine Begleiterin dazu kam, beleidigte auch sie die Frau rassistisch. Anschließend verließen die Beiden mit einem Auto den Parkplatz an der Schnorrstraße. Wer Hinweise zur Tat geben kann wird gebeten, sich unter der 0351-4832233 bei der Polizei zu melden.


Nazis

Rassistischer Übergriff in Nickern

3. Mai 2019 - 18:54 Uhr

Am vergangenen Samstagnachmittag ist nach Polizeiangaben in einem Einkaufzentrum in Nickern ein 16-Jähriger von einem 33 Jahre alten Mann zunächst mehrfach lautstark rassistisch beleidigt worden. Als der Jüngere nach dem Grund für die Beleidigungen fragte, versetzte ihm der Mann einen Kopfstoß gegen den Oberkörper. Daraufhin ging die auf Grund eines anderen Einsatzes bereits vor Ort befindliche Polizei dazwischen. Dabei leistete der Angreifer offenbar Widerstand und verletzte einen der Beamten leicht. Nach Abschluss der Maßnahme wurde der Angreifer in psychiatrische Obhut gegeben.


Antifa | Soziales

2.000 Menschen demonstrieren gegen geplante Gesetzesreform

9. April 2019 - 22:24 Uhr

Am Montag Abend sind knapp 2.000 Menschen einem Aufruf der Initiativen „Polizeigesetz stoppen“ und „Sachsens Demokratie“ gefolgt und haben gegen das geplante neue sächsische Polizeigesetz demonstriert. Seit nunmehr einem Jahr trugen die Initiativen das Thema in vielfältiger Weise durch Straßentheater, Diskussionsveranstaltungen, Filmvorführungen, Infotischen und mehreren großen Demonstrationen in die Öffentlichkeit. Ungeachtet der Proteste soll das Gesetz bereits am Mittwoch im Sächsischen Landtag verabschiedet werden. Um auf die Verknüpfungen von Polizeigesetz, Rechtsruck, strukturellem Rassismus und autoritärem Verständnis innerhalb der Polizei aufmerksam zu machen, fand die Demonstration am Montag statt und wurde auch unter dem Hashtag #Pegizeigesetzstoppen beworben. Dies wurde auch auf den vielfältigen Transparenten zum Ausdruck gebracht, welche die Demonstrantinnen und Demonstranten mit sich trugen. So war auf einem großen Banner  „Pegida hat eine Nummer: 110“ zu lesen. Vom Ausgangspunkt führte die Demonstration vom Albertplatz in der Neustadt über die Albertstraße zunächst bis zur Schießgasse, wo die erste Zwischenkundgebung an der hiesigen Polizeidirektion abgehalten wurde. Über die Wilsdruffer Straße ging es anschließend vorbei an PEGIDA, die ihre Kundgebung hinter einer Mauer aus Deutschlandfanen abhielten, bis zum Postplatz, wo die kurz gehaltene Abschlusskundgebung stattfand. Hunderte von Luftballons mit der Aufschrift „Das sächsische Polizeigesetz zum Platzen bringen“ begleiteten die Demonstration und wurden am Ende gemeinsam symbolisch zum Platzen gebracht.

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