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coloRadio ruft zu Spenden auf

Der Dresdner Sender coloRadio ruft auf seiner Internetseite dazu auf, für die anfallenden Sende- und Leitungskosten 12.000 Euro im neuen Jahr zu spenden. Mit einer Spende von fünf Euro im Monat kann der Sender die Kosten für eine Stunde Sendezeit bezahlen.

Die Vertreterinnen und Vertreter der Freien Radios in Sachsen sind der Meinung, dass die Sächsische Landesmedienanstalt (SLM) für die anfallenden Kosten aufkommen sollte. Im Augenblick muss der Dresdner Sender rund 1.000 Euro an die für den Sendebetrieb verantwortliche Media-Broadcast GmbH überweisen. Die Freien Radios hoffen, dass sich im Sächsischen Landtag eine Mehrheit für eine Änderung des Sächsischen Privatfunkgesetzes findet, um damit den §40/2 des Rundfunkstaatsvertrags für eine Finanzierung von offenen Kanälen und Projekten zur Förderung der Medienkompetenz umzusetzen.

Vor mehr als einem Jahr hatte sich der private Klassik- und Jazzsender apollo radio))) aus der Finanzierung zurückgezogen. Nach monatelangem Streit hatte eine Mehrheit der Abgeordneten des Dresdner Stadtrats im Frühjahr einer Zwischenfinanzierung zugestimmt.

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