Alternative Dresden News

Solidarische Berichterstattung aus Dresden.

Soziales

Solidarische Genossenschaft für Dresden gegründet

12. August 2020 - 18:10 Uhr

Seit einigen Jahren steigen die Mieten in Dresden rasant. Mieter*innen müssen einen immer größeren Teil ihres Einkommens für die Miete aufwenden oder gar aus ihrem Viertel wegziehen und ihre Nachbarschaft verlieren. Jetzt hat sich mit der „Wohnen Gestalten Dresden“ (WoGe) eine solidarische Alternative gegründet. Wir haben ein Interview mit den Aktivist:innen geführt.

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Nazis

Mann nach rassistischem Angriff festgenommen

11. August 2020 - 07:57 Uhr

Wie die Dresdner Polizei mitteilte, wurde am Freitagabend ein 57 Jahre alter Mann vorläufig festgenommen, nachdem dieser auf der Prager Straße einen 31-Jährigen rassistisch beleidigt und mit einer Bierflasche geschlagen hatte. Dabei wurde der Mann am Kopf und Ellenbogen leicht verletzt. Herbeigerufene Einsatzkräfte der Polizei konnten den alkoholisierten Täter noch vor Ort festnehmen.


Antifa

Demonstration gegen Polizeigewalt in Dresden

10. August 2020 - 11:43 Uhr

Rund 40 Personen demonstrierten am vergangenen Donnerstag in Dresden gegen Polizeigewalt. Anlass für die kurzfristig mobilisierte Demonstration waren Vorkommnisse in den letzten Monaten, bei denen Polizist:innen zum Teil mit massiver Gewalt gegen Aktivist:innen vorgegangen sind, die sich dem Protest gegen PEGIDA angeschlossen hatten.

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Soziales

Bündnis will drohende Kürzungen des Sozialhaushaltes verhindern

9. August 2020 - 18:17 Uhr

Am vergangenen Donnerstag tagte der Jugendhilfeausschuss im Dresdner Rathaus zur Planung des Doppelhaushalts 2021/22. Aufgrund drohender beispielloser Kürzungen fanden sich auch Vertreter:innen der offenen Kinder- und Jugendarbeit ein, um den Mitgliedern des Gremiums den Rücken zu stärken. Das Bündnis „Jugendarbeit sichern – Zukunft gestalten“ will sich bis zur voraussichtlichen Verabschiedung des Haushaltes im Herbst diesen Jahres für die Belange der Jugendarbeit einsetzen.

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Ökologie

Fragwürdige Polizeieinsätze bei „Critical-Mass“ in Dresden

9. August 2020 - 13:13 Uhr

Während die Dresdner CDU Umerziehungsunterricht für Fahrradfahrende bei Oberbürgermeister Hilbert beantragt, kriminalisiert die Polizei derweil weiter Fahrradfahrende und versucht sie durch mehr als fragwürdige Maßnahmen einzuschüchtern. Wie an jedem letzten Freitag im Monat startete auch am 31. Juli eine Critical Mass am Skatepark Lingnerallee in Dresden. Knapp 100 Radelnde folgten dem Aufruf in den sozialen Netzwerken und starteten ihre Runde in Richtung des wenige Kilometer von Dresden entfernte Coswig. Vorbei führte die insgesamt 41 Kilometer lange Strecke an jenem Punkt auf der Weinböhlaer Straße, an dem am 27. Juli eine 47 Jahre alte Radfahrerin durch einen rechtsabbiegenden Lkw tödlich verunglückte. Wie an anderen Orten auch, erinnert inzwischen ein Ghostbike an den folgenschweren Unfall.

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Soziales

Menschen über Grenzen – Seebrücken Demonstration in Dresden

29. Juli 2020 - 17:46 Uhr

Für Samstag hatten mehrere Gruppen zu einer gemeinsamen Aktion unter dem Motto: „Menschen über Grenzen“ aufgerufen. Mehr als 200 Aktivist:innen folgten dem Aufruf und demonstrierten in der sächsischen Landeshauptstadt gegen die Kriminalisierung von Seenotrettung und ein Ende der europäischen Abschottungspolitik. Etwa 100 Aktivist:innen versammelten ich am Samstagnachmittag zunächst im Alaunpark zur Auftaktkundgebung der „Leave No One behind“-Demonstration. In mehreren Redebeiträgen appellierten die Organisator:innen an das menschliche Gesicht der Europäischen Union (EU). Gegenüber addn.me forderten sie die Bundesregierung dazu auf, die „menschenunwürdige Unterbringung und katastrophale hygienische Bedingungen in den Lagern der ägäischen Inseln und in anderen europäischen Sammelunterkünften“ für geflüchtete Menschen nicht länger hinzuzunehmen. Ihrer Ansicht nach stehe Deutschland in der „Verantwortung sich dafür stark zu machen, unhaltbaren Zuständen in Europa ein Ende zu setzen, die Lager endlich komplett zu räumen und die Menschen auf Europa aufzuteilen“.

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Soziales

Brot von gestern – Arbeitsbedingungen von vorgestern

28. Juli 2020 - 11:01 Uhr

Am 24. Juli bildete sich gegen 15 Uhr eine Menschentraube vor der Tag2-Bäckerei in der Kamenzer Straße 42b in der Dresdner Neustadt. Die mitgeführten Fahnen der syndikalistischen Freien Arbeiter*innen Union (FAU) und Transparente machten auf einem Blick deutlich, dass es sich nicht um eine Warteschlange vor der Bäckerei handelte, sondern um eine Kundgebung. Der Protest am Freitag war Teil eines Arbeitskampfes, den die basisdemokratische Gewerkschaft aktuell gegen den Chef der Tag2 Bäckerei J. Zscheile führt. Ausgangspunkt des Konfliktes war eine unrechtmäßige Kündigung gegen eine der Beschäftigten. Die FAU wirft dem Unternehmer außerdem die systematische Unterschlagung von Urlaubsentgelt und die Vorenthaltung von Löhnen vor. 

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Nazis

Rassistischer Übergriff in der Albertstadt

25. Juli 2020 - 00:58 Uhr

Am frühen Dienstagabend kam es in der Albertstadt an einer Straßenbahnhaltestelle zu einem rassistisch motivierten Übergriff, bei dem nach Polizeiangaben eine 35 Jahre alte Frau rassistisch beleidigt und angegriffen wurde. Nachdem die etwa 40 Jahre alte Angreiferin auf die Frau eingeschlagen und versucht hatte, ihr Telefon zu entreißen, attackierte sie einen Mann mit einem Rollator und floh schließlich in unbekannte Richtung. Die etwa 160cm große blonde Angreiferin mit auffälligen Sommersprossen trug zur Tatzeit hellblaue Jeans und ein blaues T-Shirt. Wer Hinweise zur Täterin geben kann wird gebeten, sich unter der 0351-483 22 33 bei der Polizei zu melden.


Soziales

Milieuschutz statt Luxussanierung – Fahrraddemo für Mieter:innen

24. Juli 2020 - 16:06 Uhr

Unter dem Motto „Unsere Wohnung sind keine Spekulationsobjekte“ radelten am 16. Juli rund 100 Menschen von der Stauffenbergallee bis zum Messegelände, auf dem zur gleichen Zeit der Dresdner Stadtrat tagte. Aufgerufen hatten Bewohner:innen gemeinsam mit dem Bündnis „Mietenwahnsinn stoppen!“ aus Dresden. Hintergrund waren der jahrelange Kampf um den Erhalt der bestehenden Mietverhältnisse in der Wohnanlage Stauffenbergallee 29-71, aktuelle Zwangsräumungen trotz Corona sowie die fehlende Mitbestimmung von Mieter:innen über ihren Wohnraum, so der Aufruf.

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Nazis

Massives Mobbing sowie rechtsextreme Drohungen gegen interkulturellen Gemeinschaftsgarten in Prohlis

22. Juli 2020 - 14:02 Uhr

Seit mehreren Wochen kommt es zu massiven Drohungen gegen den Interkulturellen Gemeinschaftsgarten im Dresdner Stadtteil Prohlis. Unlängst fanden Betreiber:innen des Gartens ein Projektil mit aufgemalter rechter Symbolik. Der Gemeinschaftsgarten existiert seit 2017 im Stadtteil und wird vom „Verbund Sozialpädagogischer Projekte“ betrieben. Hauptthemen des Projektes sind neben dem  „Respektvollen Umgang zwischen uns Menschen und mit der Natur“ auch die Mitbestimmung und Gestaltung des Stadtteils. Der Interkulturelle Gemeinschaftsgarten ist darüber hinaus Teil des 2012 gegründetenGartennetzwerkes Dresden„. Erst vor wenigen Tagen war es in einer Sitzung des Prohliser Stadtbezirkbeirats bei der Abstimmung über einen finanziellen Zuschuss für ein interkulturelles Fest zu einem Eklat gekommen.

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