Alle Artikel zum Thema: Finanzkrise

Soziales

Bündnis will drohende Kürzungen des Sozialhaushaltes verhindern

9. August 2020 - 18:17 Uhr

Am vergangenen Donnerstag tagte der Jugendhilfeausschuss im Dresdner Rathaus zur Planung des Doppelhaushalts 2021/22. Aufgrund drohender beispielloser Kürzungen fanden sich auch Vertreter:innen der offenen Kinder- und Jugendarbeit ein, um den Mitgliedern des Gremiums den Rücken zu stärken. Das Bündnis „Jugendarbeit sichern – Zukunft gestalten“ will sich bis zur voraussichtlichen Verabschiedung des Haushaltes im Herbst diesen Jahres für die Belange der Jugendarbeit einsetzen.

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Freiräume | Kultur | Soziales

Kunst, Kultur, Krise? – welche Unterstützung notwendig ist

27. März 2020 - 22:16 Uhr

Im Bereich der Kultur tätige Menschen sind derzeit stark von den Ausgangsbeschränkungen und finanziellen Konsequenzen im Zuge der Corona-Pandemie betroffen. Da große Menschenansammlungen ein hohes Infektionsrisiko bedeuten, waren Museen, Theater, Kinos, Opern, Ausstellungen und Kulturveranstaltungen aller Art sofort betroffen. Für die meist freischaffenden Künstler:innen in Musik, Literatur, Tanz, Theater und Bildender Kunst verschlimmert sich die Lage gerade zunehmend. Mit jedem Tag, an dem keine Veranstaltungen stattfinden können, fallen Aufträge weg, Honorare werden nicht gezahlt und es entstehen massive Lücken im sowieso schon knappen Geldbeutel. 

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International

Ich denke, es wäre eine gute Chance in Belarus das politische System zu ändern – Interview mit einem Aktivisten aus Belarus

27. März 2020 - 11:07 Uhr

Während in der Europäischen Union Regierungen und Medien daran arbeiten, Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie einzuführen und Menschen sich hierzulande um Toilettenpapier streiten, scheint die Krise an der griechischen Grenze oder die Situation in anderen Ländern immer mehr aus dem Blick zu geraten. Zeit für uns,die Perspektive zu wechseln und uns der kommenden Zeit mit der Situation außerhalb der Bundesrepublik zu beschäftigen. Den Auftakt dazu bildet ein Gespräch mit Genoss:innen aus Belarus über Aktivismus, Corona und die Wirtschaft.

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News | Soziales

Kürzungen auf allen Ebenen

1. März 2010 - 12:56 Uhr

Nach den bereits beschlossenen drastischen Kürzungen im Sozialbereich, kündigten Vertreter von CDU und FDP vergangene Woche auch „harte Einschnitte“ für die kommenden Jahre an. In einem Interview mit der Leipziger Volkszeitung sprachen CDU-Fraktionschef Steffen Flath und sein FDP-Kollege Holger Zastrow von 1,7 Milliarden Euro, die das Land jährlich einsparen muss. Ihr Ziel ist es, Sachsen 2020 zum modernsten Bundesland zu machen.

Flath sprach in dem Interview davon, dass über die Größe des derzeitigen Beamten- und Angestelltenapparates nachgedacht werden müsse, gleichzeitig stellte er die 100-prozentige West-Angleichung der Bezüge im öffentlichen Dienst in Frage. Lehrer sollten, so Flath weiter, „für die Zukunft Sachsens künftig mehr abgeben“. Auch im Umfang und den Leistungen der derzeitigen Hochschullandschaft sieht der Fraktionschef der sächsischen CDU die Möglichkeit, Kürzungen vorzunehmen. Die Schwerpunkte der kommenden Jahre will die CDU auf die Bereiche Bildung, Forschung, Innovation und innere Sicherheit legen.

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News | Soziales

Zu den Kürzungsplänen in Dresden

21. Februar 2010 - 04:14 Uhr

Nach Angaben von Dresdens parteilosen Sozialbürgermeister Martin Seidel drohen angesichts der weitreichenden Sparpläne des sächsischen Sozialministeriums Kürzungen von fast 600.000 Euro für das laufende Jahr. Damit stehen mehrere Jugendhäuser und zahlreiche Betreuungsangebote für derzeit 145.000 junge Menschen in Dresden vor dem endgültigen Aus.

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News | Soziales

Kürzungen im Sozialbereich

7. Februar 2010 - 13:49 Uhr

Wie bereits angekündigt, wird das Sozialministerium des Freistaates Sachsen im kommenden Jahr millionenschwere Einsparungen im Bereich der Jugendarbeit vornehmen. Die Jugendpauschale von 15 Millionen Euro im vergangenen Jahr wird nach Zeitungsrecherchen in diesem Jahr um 4,7 Millionen Euro gekürzt werden. Auch bei den freien Trägern der Jugendhilfe sind ebenfalls Kürzungen um fast ein Drittel geplant. Damit stehen viele Jugendclubs und Beratungsstellen vor dem finanziellen Aus.

Der Vorsitzende des Kinder- und Jugendrings Sachsen, Andre Schnabel, sprach angesichts der Zahlen in einer ersten Stellungnahme von einer Katastrophe. Anfang Januar hatte der Verband in seiner Naunhofer Erklärung mehr Planungssicherheit für die freien Träger gefordert.

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Events

28.01.2010 Auf den Staat gekommen

23. Januar 2010 - 17:07 Uhr

Vortragsreihe zur Wirtschaftskrise mit Till Grefe (Jungle World)

Wann? 28.01.2010, 20.00 Uhr
Wo? AZ Conni, Rudolf-Leonhard-Str. 39

Eine Kritik der Positionen der Gruppe krisis zum Ressourcenproblem des Kapitalismus.
Seit den Zusammenbrüchen im Bankensektor 2007 und 2008 wird gelegentlich nicht nur von einer Finanz- und Wirtschaftskrise gesprochen, sondern auch eine Verbindung zur Zerstörung der Umwelt durch die Verwertungs- und Wachstumslogik des kapitalistischen Systems hergestellt. Konjunkturpolitisch versuchen derzeit beispielsweise Grüne und Linksjugend Schlagworte „Green New Deal“ und „Grüner Kapitalismus“ aufzugreifen. Die Österreicher Andreas Exner, Christian Lauk und Konstantin Kulterer, mit deren Position sich der Vortrag beschäftigen wird, bewegen sich zwischen diesen beiden Feldern: radikaler Kapitalismuskritik und grüner Reformpolitik.
In den marxschen Kategorien von konstantem und variablem Kapital stellen sie die Unmöglichkeit dar, innerhalb des kapitalistischen Systems das „Nadelör der Verwertung“, als das sich die Verknappung fossiler Rohstoffe darstellt, zu durchqueren. Nicht nur eine innere Schranke der Kapitalverwertung tue sich derzeit auf, sondern auch eine äussere werde erkennbar: die Begrenztheit und Gefährdung der natürlichen Ressourcen. Als Nothelfer bringen die krisis – Autoren den Staat ins Spiel, der per Benzinrationierung und Verbrauchsbörsen eingreifen soll.
Was ist dran an der Verbindung zwischen „Peak Oil“ und dem Finanzcrash im Oktober 2008? Wie kommen Krisentheoretiker auf den Staat und was ist von dieser neuesten der neuen Krisenideologien zu halten?

Infos: Andreas Exner im Interview (Krisis)

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Offenen Antifa Treffens (OAT) statt.


News

02.12.2009 Alternativen in der Krise (Teil 5/5)

1. Dezember 2009 - 13:05 Uhr

Alternativen in der Krise V: Bedingungsloses Grundeinkommen

Wann? 2. Dezember 2009, 19.00 Uhr
Wo? WIR AG Dresden
Wer? Werner Rätz

Die Debatte über das bedingungslose Grundeinkommen ist nun endgültig aus den engen Zirkeln seiner unmittelbaren Befürworter in die Öffentlichkeit getreten. Das bedingungslose Grundeinkommen ist heute Gegenstand einer breiten wissenschaftlichen und publizistischen Diskussion und heftiger politischer Auseinandersetzung innerhalb aller politischen Parteien und Strömungen. In dieser Debatte schälen sich zwei Grundlinien, zwei Grundrichtungen der Konzepte zum bedingungslosen Grundeinkommen heraus: eine liberale Richtung – u. a. vertreten durch den Anthroposophen Götz Werner mehrerer linker Richtungen oder Konzepte u. a. entwickelt von attac, Bündnis 90 die Grünen und der Partei Die Linke.

– Geschichte des bedingungslosen Grundeinkommens
– Definition des bedingungslosen Grundeinkommens
– Bisherige Erfahrungen mit dem bedingungslosen Grundeinkommen
– Bedingungsloses Grundeinkommen und Menschenrechte
– Bedingungsloses Grundeinkommen als Transformationsprojekt
– Modelle des bedingungslosen Grundeinkommens

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Kultur | News

18.11.2009 Alternativen in der Krise (Teil 4/5)

18. November 2009 - 06:05 Uhr

Alternativen in der Krise IV: Solidarische Ökonomie

Wann? 18. November 2009, 19.00 Uhr
Wo? WIR AG Dresden
Wer? Werner Rätz

Lateinamerika war in den 70iger Jahren das „Versuchsfeld“ des Neoliberalismus in seiner radikalsten Form. Das Ergebnis war die existentielle Verarmung insbesondere der indigenen Bevölkerung in Lateinamerika. Die Folgen waren einerseits, dass gegenwärtig in Lateinamerika eine Vielzahl linker Regierungen gewählt wurden. Andererseits sah die existentiell betroffene Bevölkerung sich gezwungen, neue Formen der Ökonomie zu erproben, einfach um überleben zu können. Eine Vielzahl der Projekte lassen sich unter dem Begriff der solidarische Ökonomie fassen, die an diesem Abend im Mittelpunkt der Diskussion steht.

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