Alle Artikel zum Thema: Gewalt

Nazis | Soziales

Lord of the Toys: Jackass für Arme

2. Februar 2020 - 18:57 Uhr

Im Herbst 2018 veröffentlichten zwei Absolventen der Filmakademie Baden-Württemberg im Bereich Dokumentarfilm-Regie den Film „Lord of the Toy„, der sich mit dem Alltag des Dresdner Youtubers Max Herzberg beschäftigt. Für den Dokumentarfilm wurde Regisseur Pablo Ben Yakov und Kameramann André Krummel 2018 mit dem mehrere tausend Euro dotierten Leipziger Dokumentarfilmpreis ausgezeichnet. Die Ehrung erregte damals große Aufmerksamkeit. Kritikerinnen und Kritiker warfen den jungen Filmemachenden vor, mit ihrem Werk Rassismus und Antisemitismus unkritisch zu reproduzieren. Jetzt ist die Dokumentation auf DVD erschienen. Grund genug für unsere Redaktion, sich den Film und die Gruppe noch einmal genauer anzuschauen.

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Nazis

Mehrere rassistische Übergriffe um die Weihnachtszeit in Dresden

21. Dezember 2019 - 20:33 Uhr

Nachdem PEGIDA am vergangenen Adventssonntag auf dem Theaterplatz ihr Weihnachtssingen abhielt, kam es in der darauffolgenden Woche zu mehreren rassistischen Übergriffen in der Landeshauptstadt. Wenige Tage vor Ende des Jahres macht Dresden damit erneut mit negativen Schlagzeilen auf sich aufmerksam. In der Stadt gehören solche Übergriffe schon seit geraumer Zeit zur traurigen Realität.

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Nazis

Rechte Gewalt auch in Löbau

16. September 2016 - 19:00 Uhr

In Löbau, 20 km südlich von Bautzen, fand am vergangenen Wochenende vom 09.09. bis zum 10.09.2016 das Kleine Stadtfest statt, wo es ebenfalls zu Angriffen durch rechte Schläger gekommen ist. Während Besucherinnen und Besucher aller Altersgruppen gemeinsam friedlich vor der aufgebauten Bühne feierten und tanzten, kamen fünf eindeutig als rechts zu identifizierende Personen vorbei, die gezielt die Gesichter der Geflüchteten abfotografierten. Diese reagierten ablehnend und zeigten deutlich, dass sie diese Provokation nicht dulden wollten. In der Folge vergrößerte sich die Gruppe der Nazis und es kam zu einem ersten heftigeren Kontakt zwischen den Nazis und den Geflüchteten auf dem Altmarkt. Die Nazis, von denen einige im Stil der so genannten „autonomen Nationalisten“ gekleidet waren, suchten dabei gezielt die physische Konfrontation und es kam zu ersten Rangeleien. Die anderen Besucherinnen und Besucher des Festes reagierten auf diese Auseinandersetzung nicht. Nachdem das Stadtfest beendet wurde, waren noch minutenlang rechte Gesänge hörbar, die durch die Straßen von Löbau hallten.

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Lesenswert

Bitte nicht rempeln

21. Juni 2016 - 11:14 Uhr

Die Länder wollen die Gewalt gegen Polizisten künftig schärfer ahnden. Doch nehmen diese Taten wirklich zu und werden immer schlimmer? Die Statistik bietet da erstaunliche Aufschlüsse.

Quelle: Süddeutsche Zeitung (17.05.2016)


Kultur

Heulen die Wölfe wieder?

15. März 2016 - 03:09 Uhr

Vom Mittwoch an findet bis zum 23. März auf dem Dresdner Neumarkt die Freiluftausstellung „Die Wölfe sind zurück“ des in Brandenburg lebenden Künstlers Rainer Opolka statt. An dem Ort, wo sonst Montag für Montag lautstark gegen geflüchtete Menschen, Politik und Medien gehetzt wird, ist für mehr als eine Woche ein großes Wolfsrudel zu Besuch, welches nach Aussage des Künstlers stellvertretend für „Hasser, Brandsatz Werfer, Neo-Nazis, wütende Pegidisten und AFDler“ stehen soll. Das Wolfsrudel besteht aus insgesamt 66 bis zu zwei Meter hohe und in Metall bzw. Bronze gegossene „Wolfsmenschen“. Allein für den Transport benötigte Opolka nach eigener Aussage fünf große Sattelschlepper.

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Lesenswert

Die Germanophobe Flutbrigade hält die Welt in Atem!

13. Juni 2013 - 14:41 Uhr

Deutschland, hat vor kurzem mal irgendwer gesagt, kennt keine Parteien mehr, nur noch Gummistiefel. Die Flut schweißt die Menschen zusammen, mit beeindruckender Hingabe wird derzeit Katastrophenschutz organisiert. Eine Nation selbstloser Samariter steht zusammen. Blöd nur: Eine „Anschlagsdrohung“ gegen die Deiche schickt sich an, dieses mühsam aufgebaute Bild wieder einzureißen.

Quelle: Ruhrbarone (09.06.2013)


Freiräume

Zwei Veranstaltungsreihen im Sommersemester

3. April 2012 - 11:23 Uhr

Auch in diesem Jahr werden an der TU Dresden wieder einige sehr spannende Vorträge und Diskussionsrunden zu zwei verschiedenen Themenkomplexen stattfinden. Immer Mittwochs um 14.40 Uhr wird es im Hörsaalzentrum der Universität in der nunmehr schon sechsten Ringvorlesung um die Thematik „Demokratie & Gewalt“ gehen. Außerdem soll es in einer zweiten Reihe um Israel und die Region im Nahen Osten gehen. Der Zutritt zu den Veranstaltungen an der Universität ist in aller Regel auch für Nicht-Studierende möglich.

In einer Ringvorlesung der mit einer Präambel vernetzten politischen Hochschulgruppen sollen in den einzelnen Veranstaltungen verschiedene Akteure betrachtet werden.

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Lesenswert

Fußball: Nicht nur wilde Säue

26. Oktober 2011 - 21:57 Uhr

Polizeibehörden klagen über die zunehmende Gewaltbereitschaft der Anhänger. Die positiven Entwicklungen gehen in der aufgeregt geführten Debatte meist unter.

Quelle: taz (26.10.2011)