Alle Artikel zum Thema: Obdachlosigkeit

Soziales

Rezension: „Zuhause bedeutet für mich eigentlich, ein Zuhause zu haben, ganz einfach.“

10. September 2019 - 12:42 Uhr

Von Lucius Teidelbaum

Die Broschüre mit dem Zitat „Zuhause bedeutet für mich eigentlich, ein Zuhause zu haben, ganz einfach“ als Titel widmet sich den „Erfahrungen von Obdachlosigkeit und Migration“, wie es im Untertitel heißt. Konkret geht es um Beispiele von Menschen in Dresden, die hier temporär auf der Straße leben. Herausgegeben wurde sie 2019 von RomaRespekt und „Weiterdenken“, dem Ableger der Heinrich-Böll-Stiftung (hbs) in Sachsen.

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Freiräume | Soziales

Aus den Augen aus dem Sinn: Obdachlose sollen nach Klotzsche umziehen

20. August 2019 - 17:18 Uhr

Mehrere Menschen mit Handicap sollen in den nächsten Tagen aus der Obdachlosenunterkunft Hubertusstraße in Pieschen zur Wetterwarte nach Klotzsche umziehen. Dagegen machen die Betroffenen jetzt mobil. Am Montagmorgen protestierten mehrere Aktivistinnen und Aktivisten gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern der Obdachlosenunterkunft gegen deren Zwangsumzug. Zeitweise wurde dabei auch ein Umzugsauto blockiert. Bisher kündigt sich keine Entspannung der Lage an.

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Soziales

Toter nach Brand in Unterkunft für wohnungslose Menschen

24. Juli 2019 - 17:50 Uhr

Beim Brand in einem Übergangswohnheim für wohnungslose Menschen kam in der vergangenen Woche ein Mensch ums Leben. Der 54 Jahre alte Bewohner der Unterkunft in der Bauhofstraße war in der Nacht auf den 18. Juli bei Löscharbeiten von Einsatzkräften der Feuerwehr tot aufgefunden. Ersten Ermittlungen der Polizei zufolge war der Brand in einem Zimmer im ersten Obergeschoss ausgebrochen. Das Ergebnis der Suche nach der genauen Brandursache steht noch aus. Das 2001 eröffnete Wohnheim in der Friedrichstadt bietet Platz für junge Erwachsene bis 29 Jahren sowie für ältere wohnungslose Menschen. Insgesamt verfügt die Stadt über acht Unterkünfte dieser Art. Derzeit werden durch das Dresdner Sozialamt 290 wohnungslose Menschen betreut, 260 von ihnen sind in Übergangswohnheimen untergebracht. Insgesamt sind in Dresden offiziellen Angaben nach 240 Männer und 50 Frauen von Wohnungslosigkeit betroffen. Die tatsächliche Zahl dürfte jedoch um einiges höher sein.

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Lesenswert

Staatsbetrieb verlegt Sandsteine gegen Obdachlose vor Dresdner Blockhaus

14. Februar 2013 - 18:42 Uhr

Rund 260 obdachlose Menschen leben laut Stadtverwaltung in Dresden. Manche bewusst, manche aus der Not heraus. Ihre Lebensgeschichten sind mannigfaltig. Was sie eint, ist die Suche nach Obdach. Übergangswohnheime und Nachtcafes bieten den Menschen im Winter Schutz und eine warme Unterkunft. In der wärmeren Jahreszeit verbringen etliche Obdachsuchende die Nächte im Freien.

Quelle: Dresdner Neueste Nachrichten (12.02.2013)


Lesenswert

Maria und Josef im Ghetto des Geldes

26. Dezember 2012 - 11:05 Uhr

Die wohlhabendsten Deutschen mit den teuersten Häusern leben im Taunus bei Frankfurt: Banker, Manager, Industrielle. Was passiert, wenn man sie um Hilfe bittet? Die Schauspielerin Viola Heeß und unser Redakteur Henning Sußebach haben sich – als obdachloses Paar verkleidet – kurz vor Weihnachten auf den Weg gemacht.

Quelle: Die Zeit (26.12.2011)


News | Soziales

Allein unter Obdachlosen

20. Dezember 2009 - 15:39 Uhr

Wer zum Abschluss des Jahres noch einmal Lust verspürt, hinter die Fassade der Glitzerwelt zu schauen und etwas Zeit mitbringt, dem/der sei die folgende Reportage über Obdachlosigkeit in Deutschland ans Herz gelegt. Der erfolgreiche Buchautor und Journalist Günter Wallraff war für die Dreharbeiten mehrere Wochen im Westen der Republik als Obdachloser unterwegs und dokumentierte mit versteckter Kamera den Umgang mit Menschen am Rand unserer Gesellschaft. Er zeigt die miserablen Zustände der Notunterkünfte in den für Obdachlose besonders schwierigen Wintermonaten, aber auch die fehlende qualifizierte Betreuung der Menschen, die oft von einem Tag auf den anderen in ihre ausweglose Situation gekommen sind und keine Möglichkeit mehr sehen, wieder am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.

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Freiräume | News | Soziales

Dresden: Stille Besetzung aufgelöst, Bewohner_innen auf der Straße

12. Oktober 2009 - 20:34 Uhr

Heute Mittag auf der Bautzner Straße 99 in Dresden, mehrere Bauarbeiter_innen tragen Möbel aus dem Haus, welches vielen als „Burg Rattenstein“ bekannt war. Grund für die Räumung ist vermutlich ein Eigentumswechsel, denn die Immobilie gehört seit kurzem der „RICHERT & OERTEL GMBH & CO. KG“, eine Firma die sich vor allem auf die Vermittlung von Villen und Wohnanlagen in Dresden und Berlin spezialisiert hat. Zuletzt stand die seit mindestens 10 Jahren ungenutzte Villa für über 350.000 Euro zum Verkauf.

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