Alle Artikel zum Thema: Recht auf Stadt

Soziales

Solidarische Genossenschaft für Dresden gegründet

12. August 2020 - 18:10 Uhr

Seit einigen Jahren steigen die Mieten in Dresden rasant. Mieter*innen müssen einen immer größeren Teil ihres Einkommens für die Miete aufwenden oder gar aus ihrem Viertel wegziehen und ihre Nachbarschaft verlieren. Jetzt hat sich mit der „Wohnen Gestalten Dresden“ (WoGe) eine solidarische Alternative gegründet. Wir haben ein Interview mit den Aktivist:innen geführt.

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Niemand bleibt allein! – Hilfe in Zeiten von Corona

24. März 2020 - 17:46 Uhr

Am 23.03.2020 ist in allen Bundesländern ein von Bundeskanzlerin Angela Merkel verkündetes Kontaktverbot in Kraft getreten. Die Zahlen der bestätigten Corona-Infizierten steigen jedoch weiterhin – auch in Dresden. Konsequenz ist, dass immer mehr Menschen dazu gezwungen sind, in Quarantäne an einem Ort bleiben müssen, der bei vielen Menschen mit Gefahren und Risiken, wie Depressionen, häuslicher Gewalt oder posttraumatischen Belastungsstörungen verbunden ist. 

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Vonovia-Geschäftsstelle blockiert

11. März 2020 - 10:05 Uhr

Mit einer Aktion vor der Vonovia-Geschäftsstelle an der Pfotenhauer Straße hat am Dienstag das Dresdner „Mietenwahnsinn stoppen!„-Bündnis auf den bevorstehenden europaweiten „Housing Action Day“ am 28. März 2020 aufmerksam gemacht. Unzufriedene Vonovia-Mieter:innen besetzten zusammen mit Aktivist:innen der „Recht auf Stadt“-Gruppe den Eingangsbereich der Vonovia-Regionalleitung und blockierten den Zugang. Vonovia ist in Dresden der größte private Einzelvermieter und besitzt mehr als 35.000 Wohnungen. Die Mieter:innen kritisierten in mehreren Redebeiträgen, dass es für Beschwerden oder Anliegen keine konkreten Ansprechpartner:innen vor Ort gibt und Menschen anstatt Unterstützung zu bekommen, immer wieder in langen Warteschlagen von Callcentern landen. Bereits in der Nacht hatten Unbekannte auf andere Weise auf das Mietenproblem aufmerksam gemacht. Bei sieben Unternehmen in Dresden seien nach Polizeiangaben die Schlösser verklebt und die Mitarbeiter:innen in eine unfreiwillige Zwangspause geschickt wurden.

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Wohnungsleerstand in Dresden steigt – Worin liegen die Ursachen und Lösungen?

12. November 2019 - 10:24 Uhr

Gastbeitrag der „Recht auf Stadt Gruppe Löbtau

Die Mieten in Dresden steigen in den letzten Jahren kontinuierlich und erreichen immer neue Rekordwerte. In den vergangenen zwei Jahren betrug der Anstieg dabei sogar 6,4 Prozent und lag damit deutlich über den allgemeinen Lohnsteigerungen oder der Inflationsrate. In diesem Zusammenhang kommt die Nachricht von steigendem Leerstand etwas überaschend. Nach dem jahrelangen Sinken der Leerstandsquote stieg diese auf den ersten Blick an. Von 18.671 leerstehenden Wohnungen in 2017 auf 19.350 Wohnungen in 2018. Die Sächsische Zeitung vom 27.08.2019 sieht als Ursache unklare Eigentumsverhältnisse oder fehlendes Geld der Besitzer.

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Soziales

Vonovia: Umverteilung in großem Stil

5. Mai 2019 - 16:20 Uhr

Das größte Mietunternehmen Dresdens und Deutschlands, Vonovia SE, hat im Jahr 2018 einen Rekordgewinn von 1,07 Milliarden Euro erzielt. Der Großteil des Gewinns stammt aus Mieteinnahmen. Der Überschuss soll, so die Vorstellungen des Konzernvorstands, in großem Maßstab umverteilt werden: Geplant ist, auf der Aktionärshauptversammlung Mitte Mai in Bochum eine Dividende von 1,44 Euro für jede Aktie zu beschließen. Insgesamt sollen damit 746 Millionen Euro an die Anteilseignerinnen und Anteilseigner ausgeschüttet werden. Eine riesige Summe, die den Mieterinnen und Mietern ohne Gegenleistung entzogen wird und die zukünftig nicht für Instandsetzungen, Mietpreissenkungen, faire Löhne oder den Neubau von Sozialwohnungen eingesetzt werden kann.

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Rides for Refugee Rights – Fahrraddemonstration im Dresdner Westen

20. Juni 2016 - 17:50 Uhr

Für das zurückliegende Wochenende hatte das Nachbarschaftsnetzwerk Willkommen in Löbtau am Samstag zu einer Fahrraddemonstration unter dem Motto: „Rides & Rights for Refugees – sichere Fluchtwege und ein gutes Leben für alle“ durch den Dresdner Westen aufgerufen. Rund 80 Radlerinnen und Radler nahmen das Angebot an und versammelten sich dazu auf der wenige Tage zuvor umbenannten ehemaligen Columbusstraße mit eigens für die Aktion bedruckten Warnwesten. Mit der Demonstration für sichere Fluchtwege wollten sich die Beteiligten für die Rechte Geflüchteter und ein menschenwürdiges Leben für alle Menschen einsetzen.

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