Alle Artikel zum Thema: Sachsen

Kultur | News

Umfrage zur Zukunft des Nachtskatens – macht mit!

11. Januar 2009 - 12:40 Uhr

„Freitagnacht gehört die Straße uns“ – der Leitspruch des Dresdner Nachtskatens könnte bald neu gefasst werden müssen. Stadteilfeste, Sport- und andere Großveranstaltungen machen es Veranstalter und Polizei immer schwerer, das Nachtskaten an Freitagen ordnungsgemäß abzusichern. Nun prüfen die Verantwortlichen alternative Wege, das Vergnügen auf acht Rollen vor dem Kollaps zu bewahren.

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Nazis

Ungebetene Trauergäste auf dem Weißiger Friedhof

8. Januar 2009 - 19:30 Uhr

Von Dirk Wurzel

Die geschändeten Gräber sind wieder in Ordnung gebracht. Der Pfarrer sorgt sich jetzt über braune Pilger zum Kriegerdenkmal.

Nach den Schwarzen suchen nun die Braunen den Weißiger Friedhof heim. Im Oktober vergangenen Jahres hatten vermutlich Satanisten Grabsteine umgeworfen und Holzkreuze umgedreht in den Boden gerammt. Schaden: 7000 Euro (die SZ berichtete).

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Nazis | News

88 gerade sein lassen – Wie im »Kampf gegen den Extremismus« in Sachsen die »akzeptierende Sozialarbeit« mit jungen Nazis befürwortet wird.

8. Januar 2009 - 19:27 Uhr

Von Till Grefe

Termine für Pressefotografen sind nach Razzien gegen Nazis in Sachsen mittlerweile Routine. Stets packt die Polizei Tische mit Waffen, CDs, Stahlhelmen und Hakenkreuzfahnen voll, die mal den »Skinheads Sächsische Schweiz«, mal dem »Sturm 34« aus Mittweida und mal Nazis aus dem Vogtland gehören.

Ende November durchsuchten 136 Polizisten in der ostsächsischen Lausitzregion 16 Wohnungen und den Treffpunkt der Nazitruppe »Nationaler Jugendblock« (NJB). Grund der Razzia in Zittau war der Vorwurf der Körperverletzung und des Raubs gegen 16 Männer im Alter von 20 bis 37 Jahren. 1100 Ton- und Datenträger, Dutzende Hieb-, Stich- und Schusswaffen – darunter ein einsatzfähiger Karabiner, Munition, Stahlhelme und Schlagstöcke –, T-Shirts mit Aufdrucken wie »Ehre im Herzen – Hass in den Augen« und Propagandaschriften wie der Völkische Beobachter und Flugschriften wie »Wer beim Juden kauft, ist ein Volksverräter« konnte die Polizei vorzeigen.

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Antifa | News

Anti -Thor Steinar-Aktion in Dresden

7. Januar 2009 - 00:31 Uhr - 4 Ergänzungen

Naziläden schließen!Mit Marker, Sticker und Schnee – gegen Thor Steinar in DD

Am frühen Abend des 6. Januar gab es eine kleine spontane Aktion gegen den Dresdner Thor Steinar-Laden „Larvik“.

In der Innenstadt, wenige Schritte vom Altmarkt entfernt, gingen etwa 25 AntifaschistInnen unter Zuhilfenahme von Schnee und Eis, Aufklebern und Eddings gegen den Laden vor.

Einmal mehr wurde den Betreibern des Thor Steinar-Ladens und den benachbarten Geschäften deutlich gemacht, dass sie jederzeit mit aktiven Protest rechnen müssen, der sich in unterschiedlichster Form Ausdruck verleiht.

Dresdner Antifas

Quelle: Indymedia (07.01.09)

Kultur | News

Sachsen: Handel mit Meldedaten – bis zum 7. Januar Widerspruch einlegen!

5. Januar 2009 - 02:17 Uhr - 2 Ergänzungen

Keine Nazipost im Briefkasten! – Jetzt bis zum 7. Januar Widerspruch einlegen! Nach § 33 des geltenden sächsischen Meldegesetzes können Parteien sechs Monate vor einer Wahl Adresse und Namen aller Personen einer bestimmten Altersgruppe in einem Wohngebiet vom Meldeamt erfragen. Diese Frist beginnt am 7. Januar, weil am 7. Juni Stadtratswahlen stattfinden.

Meine Meldedaten gehören mir! – Widerspruch jetzt!

Im August 2008 sorgten illegal gesammelte und gehandelte Daten von über 17.000 Bürgerinnen und Bürgern für einen Skandal. Dieser löste eine Debatte über die Sicherheit von Kundendaten in der freien Wirtschaft aus.

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News | Soziales

Die Landeshauptstadt Dresden und der Umgang mit Bettlern

22. Dezember 2008 - 21:26 Uhr - 3 Ergänzungen

Bereits im April beklagte sich der Gästeführerverband der Stadt Dresden in einem in der Sächsischen Zeit in Teilen veröffentlichten offenen Brief über die zunehmende Bettelei in der Innenstadt. In Dresden ist es bspw. verboten, auf der Brühlschen Terrasse oder im Zwinger nach Geld zu fragen, während die Polizeiverordnung nach §12 nur „aggressives Betteln“ mit Platzverweisen ahnden darf. Nach Angaben der stellvertretenden Vorsitzenden des Gästeführerverbandes Kristina Kaden hätte sich die Situation in den letzten Jahren „spürbar verschärft“. Zeitgleich wurde versucht, über die inzwischen insolvente Dresden Werbung und Tourismus GmbH (DWT) bei der Stadt Druck auszuüben.

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Antifa | News

Dresden: Spontandemonstration nach Mord an linkem Jugendlichen in Athen (Update 10.12.)

10. Dezember 2008 - 12:00 Uhr - 7 Ergänzungen

In Dresden demonstrierten heute knapp 50 Menschen spontan gegen die Ermordung des 15jährigen Alexis Grigoropoulos, der nach einer verbalen Auseinandersetzung mit einer Polizeieinheit im alternativen Viertel Exarchia von einem der Beamten erschossen wurde.
Daraufhin kam es in ganz Griechenland zu schweren Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und staatlichen Sicherheitskräften.

Die Demonstration in Dresden begann am Goldenen Reiter und lief über die Hauptstraße ins so genannte Szeneviertel Neustadt, wo sich die Demonstration schließlich auflöste. Die TeilnehmerInnen richteten sich mit ihren Sprechchören gegen den Ausbau der Inneren Sicherheit und staatliche Repression in Europa. Außerdem verteilten sie Flugblätter an Passanten, um auf die aktuelle Situation in Griechenland hinzuweisen.

(Update 10.12.08)

Bereits am frühen Sonntag Abend hatten Unbekannte die Fassade des Verwaltungsgerichtes verziert und mehrere Scheiben eingeworfen. Außerdem wurden nach Polizeiangaben am frühen Montag Abend an einem Gebäude an der Reichenbachstraße ebenfalls Schriftzüge mit Bezug zu den Ereignissen in Griechenland festgestellt.


Kultur | News

05.12.2008 Podiumsdiskussion über Mindestlohn

6. Dezember 2008 - 14:56 Uhr

„Mindestlöhne und Tariftreue ins Vergabegesetz – wie weiter nach dem EugH-Urteil?“

Wann? 8. Dezember 2008, 16.30 Uhr
Wo? DGB-Haus Dresden, 1. Etage
Wer? Harald Wolf (Senator für Wirtschaft, Technologie und Frauen im Senat von Berlin); Manja Sellenthin (DGB Sachsen); Ronny Keydel (Arche Nova e.V.)

Im Gespräch soll über ein künftiges Gesetz diskutiert werden, das – neben dem Kriterium der Tariftreue nach Berliner Vorbild – die Kriterien Mindestlohn, Ausbildung und Gleichstellung sowie die Beschaffung nach fairen Kriterien zum Inhalt haben sollte.